AEV gewinnt mit 4:1 gegen die Wild Wings aus Schwenningen

Ben Hanowski (links) beim Torjubel zum 1:1 - Endergebnis 4:1 gegen die Wild Wings (Foto: A. Heinle)

Maximale Punkteausbeute im neuen Jahr, die Augsburger Panther besiegen die lahmen Flügel (eng. Wild Wings) aus Schwenningen mit 4:1.

Nach dem sensationellen Auswärtssieg in Ingolstadt vertraute der Pantherdompteur Mike Stewart wiederum auf Ben Meisner im Tor. Mit 5240 Zuschauern war das Curt-Frenzel-Stadion am Dienstagabend gut gefüllt. Und ein noch ein bisschen Statistik zum Feiertag: Paradoxon AEV, keine DEL-Mannschaft hat mehr Tore geschossen und nur Schwenningen hat (nach dieser Partie) mehr Gegentreffer kassiert. Mit diesem Sieg ist Augsburg auf den 9. Tabellenplatz gerückt, punktgleich mit Köln und Hamburg.

1. Drittel


Die Zuschauer im CFS bekamen ein reichlich zerfahrenes ersteres Drittel zu sehen. Waren die ersten Minuten noch durch zartes Abtasten geprägt, folgte im Anschluss ein Strafbankfestival. Eine erst Unachtsamkeit in der Pantherabwehr, die letztendlich nur per Foul wettgemacht werden konnte, war der Anfang des Strafbankreigen (Evan Oberg, Behinderung, 4.). Ein Break der Augsburger brachte zwar kein Tor aber egalisierte die Unterzahl (Simon Danner, Stockschlag, 5.) und resultierte letztendlich in einer Überzahlsituation. Dumm nur wenn der Gegner auch Shorthander kann. Die Panther hatten die Scheibe im Aufbau vertändelt und sich das 10te Unterzahltor der Saison zum 0:1 eingefangen (Torschütze Ashton Rome, 6.). Die nächste Strafe gegen Schwenningen (Benedikt Brückner, Halten, 8.) führte nicht zum Torerfolg für den AEV, die beste Möglichkeit konnte Hanowski für sich verbuchen, aber Dimitri Pätzold war aufmerksam. Die gefährlichste Situation, man mag es kaum glauben, war wiederum ein Break der Schwenninger in Person von Will Acton. Diesmal blieb Meisner Sieger. Und es ging in Überzahl weiter (Acton, Beinstellen, 10.), aber Augsburg konnte wieder keinen Nutzen daraus ziehen. Die nächste Strafzeit ereilte die Panther (Holzmann, Hoher Stock, 12.) und LeBlanc scheiterte mit einem Break am starken Pätzold. Und weiter ging es im Strafbankfestival, diesmal traf es Matt Pelech wegen Behinderung (17.). Und gleich im Anschluss leistete sich Simon Danner eine Matchstrafe wegen Kopfstoß gegen den Augsburger Jon Matsumoto, macht 5 Minuten zusätzlich. Und bei 5 gegen 3 klappte es dann endlich: Ausgleich zum 1:1 durch Ben Hanowski.

2. Drittel

Die Panther durften die einfache Überzahl noch ins Mitteldrittel mitnehmen, konnten aber keinen weiteren Treffer erzielen. Erst nach einer guten Chance durch Thomas Holzmann (26.) kamen die Panther wieder in Fahrt und das sollte auch belohnt werden. Nach Hohem Stock gegen Hanowski konnte Selbiger einen Abpraller, nachdem er wieder auf die Beine gekommen war, zum 2:1 ins Fangnetz schieben (28.). Der Assist ging an Mark Mancari. In der letzten Spielminute verbaselten die Schwenninger ein Aufbauspiel und sahen sich einer 3 gegen 2 Situation gegenüber. Und Matsumoto konnte den selbst generierten Abpraller zum 3:1 versenken. Vor dem Torjubel musste aber noch der Videobeweis bemüht werden. Die darauf folgenden wütenden Angriffe der Wild Wings konnten schadlos gehalten werden. Mit der Sirene hatte sich Arvid Rekis noch eine 2-Minuten Strafe erarbeitet.

3. Drittel


Und die Gäste aus dem Schwarzwald hatten sich noch nicht aufgegeben. In numerischer Überzahl begannen sie das Schlussdrittel mit viel zum Zug zum Augsburger Tor. Aber einsatzwillige Panther und ein solider Goalie ließen nichts anbrennen. In der 47. Minute gab es eine weitere Überzahlgelegenheit für die (heute) lahmen Flügel aus Schwenningen (Lamb, Behinderung, 46.), aber viel wollte den Wild Wings nicht gelingen. Einen weiteren Treffer der Panther verhinderten der Pfosten, Pätzolds gutes Stellungsspiel sowie eine Regelwidrigkeit durch Fleury. Vorausgegangen war ein prima Solo von Alexander Thiel. Nicht verhindert werden konnte aber die nächste Strafzeit. Und diesmal ging es schnell und effektiv: Auf Zuspiel von Adrian Grygiel konnte Drew LeBlanc auf 4:1 erhöhen. Und weiter ging es in Überzahl, Rome (Stockschlag, 51.) wollte noch was fürs Torekonto der Panther tun. Aber nix wars, dafür wurde den Schwenningern, nach abgelaufener Strafzeit, ein diskutabler Penalty zugesprochen: Sieger Ben Meisner. Ganz zu Schluss gab es dann noch ein bisschen ABM für das Unterzahlteam, aber die 3 gegen 5 Situation konnte ohne Gegentreffer über die Zeit gebracht werden.

Das nächste Heimspiel steht bereits am Freitag an. Die Grizzlys aus Wolfsburg geben sich die Ehre im CFS, Beginn 19.30 Uhr.
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