AEV: Keine Punkte in Köln

Trotz Jon Matsumotos (hier beim Heimspiel gegen die Haie) Tor zum zwischenzeitlichen 2:2 reichte es nicht zu Punkten gegen Köln.

9.417 Fans wollten das Spiel des vor dem Spiel punktgleichen 9. (Köln) gegen den 10. (Augsburg) sehen, diese Zuschauerzahl ist für einen Dienstagabend ganz ok, für die sonst eher zuschauerträchtige Vorweihnachtszeit aber nicht so prächtig - oder lag das fehlende Interesse an der schmerzhaften Niederlage beim ersten AEV-Spiel in der Kölner Arena? Im September hatten die Haie das Spiel kontrolliert und bis fünf Minuten vor Spielende mit 2:0 geführt - und in der Schlusssekunde doch verloren. Auch das Spiel im Curt-Frenzel-Stadion gewann der AEV, aber jetzt waren die Haie dran und gewannen mit 4:2 (0:0, 3:2, 1:0).



Ohne Brett Stamler - der Verteidiger hatte sich beim Sieg gegen Mannheim bei Blocken eines Schussen den Fuß gebrochen und wird etwa sechs Wochen ausfallen -, dafür erstmals im Dezember wieder mit Spielmacher Drew LeBlanc begann der AEV bei den Kölner Haien, das Tor hütete Jeff Deslauriers.

Er und sein Gegenüber Gustlav Wesslau hatten von Beginn an zu tun, und trotz guter Chancen auf beiden Seiten hielten sie zunächst jeden Puck. Vor allem bei diversen Überzahlsituationen konnten sie sich auszeichnen - und so blieb es beim 0:0 nach den ersten 20 Minuten.

Torreiches Mitteldrittel

Auch das Mitteldrittel blieb lange torlos, erst etwa zur Hälte des Spiels fielen die Tore. Augsburg legte vor, ausgerechnet Mike Iggulden, letzte Saison noch Topscorer der Haie, erzielte an alter Wirkungsstätte den ersten Treffer nach seiner langen Verletzungspause. Aber die Führung nach diesem Powerplay-Treffer (26. Min.) hielt gerade zwei Minuten, dann glich Fredrik Eriksson für den KEC aus. Zum Drittelende rächten sich dann die vielen dummen Strafen gegen den AEV, denn Köln gelang in Überzahl die 2:1-Führung (36. Min.) Keine Minute später traf zwar Jon Matsumoto zum 2:2, aber kurz vor der zweiten Pause hatten die Kölner Haie wieder in Überzahl die Gelegenheit erneut in Führung zu gehen - vergeblich, denn der AEV überstand diese zwei Minuten - geriet dann aber doch ins Hintertreffen, denn kaum komplett überwand Dragan Umicevic die noch nicht wieder sortierte AEV-Abwehr: 3:2 nach 40 Minuten.

Strafzeiten verhindern frühen Schlussspurt

Der Schlussspurt zum Ausgleich verzögerte sich, denn zunächst fanden sich wieder einige Augsburger auf der Strafbank ein, erst etwa sechs Minuten vor Spielende drehte der AEV auf. Das 3:3 blieb Mike Stewarts Team jedoch versagt, auch mit weiterem Feldspieler statt Deslauriers fiel der Ausgleich nicht mehr: Erst begrub Moritz Müller den Puck unter sich, musste deshalb auf die Strafbank, aber auch mit sechs gegen dann vier Kölner konnte Wesslau nicht bezwungen werden - im Gegenteil, Thorsten Ankert eroberte den Puck und traf übers ganze Feld ins leere AEV-Tor zum 4:2. Zwei Sekunden vor Spielende war das natürlich die Entscheidung.

Am 26.12. in München, am 28.12. gegen Krefeld

Am zweiten Weihnachtsfeiertag muss der AEV in der Olympiahalle zum Derby bei RB München antreten, zwei Tage darauf gastieren die Krefeld Pinguine im Curt-Frenzel-Stadion. Das erste Spiel in Oberbayern wurde nach Penaltyschießen gewonnen, während das Schlusslicht aus Krefeld den AEV schon zweimal bezwingen konnte.
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