AEV knipst Bremerhaver Nordlichter mit 3:1 aus

Scharfschütze bei der Arbeit, Daniel Schmölz zum 1:0 (Foto: G. Stadler)
 
Topscorer beim Jubeln, Trevor Parkes beim 2:0-Torjubel (Foto: G. Stadler)
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Am Mittwochabend stand mal wieder ein wegweisendes Spiel im Curt-Frenzel Stadion an. Zu Gast waren die Bremerhavener Pinguine, die gegenwärtig ein direkter Konkurrent um einen Pre-Playoff-Platz sind. Mit einer konzentrierten Leistung konnten die Augsburger Panther den Nordlichtern 3 Punkte abringen (2:0/1:1/ 0:0). Torschützen waren Daniel Schmölz, Trevor Parkes und Woody Holzmann.

Die Augsburger Panther gingen wieder mit Olivier Roy an den Start, der nach seinem Ausflug für Team Kanada wieder zur Verfügung stand. Das Kräftemessen zwischen dem Tabellenzwölften AEV und dem Tabellenelften Bremerhaven wollten 4554 Zuschauer live sehen. Die Ausgangslage nach dem Spiel: Es verbleiben noch 14 Spiele in der Regular-Season. Mannheim steht gegenwärtig mit 49 Punkten auf Platz 10, die punktgleichen Bremerhaver auf Platz 11. Damit sind die begehrten Pre-Playoff-Plätze mit nur noch 3 Punkten Abstand in Sichtweite.

Drittel 1

Die erste Drangphase konnten die Gäste aufs Eis zaubern, es sah aus wie Powerplay, war aber keins (3.). Michael Moore konnte mehrmals in Position gespielte werden und aus der Distanz abziehen, nur das Zielwasser fehlte ein wenig. Die erste richtige Chance für den AEV hatte Mark Cundari, der erstmals den Gäste Goalie Tomas Pöpperle prüfte (5.). In der selben Spielminute zog Bremerhaven die erste Strafzeit, Moore musste wegen Hakens Platz nehmen. Ein Kraftakt von Thomas Holzmann war der Türöffner zum 1:0 der Panther. Nach Bully im neutralen Drittel wollte sich Woody nicht vom Puck trennen lassen und arbeitete den Puck ins Angriffsdrittel. Damit ermöglichte er einen Pass von LeBlanc auf den freistehenden Daniel Schmölz. In der 7. Minute wurden die Panther, in Person von Alex Polaczek erstmals vom Eis verbannt (Spielverzögerung), die verbliebenen Panther zeigten ein ordentliches Penaltykilling. Riesen Chance für die Panther in der 13. Minute: LeBlanc konnte aber den Hintertorpass von Schmölz nicht im Netz der Nordlichter unterbringen. Die nächste Überzahl der Hausherren brachte nichts Zählbares (Rylan Schwartz, Halten). Die Nordlichter agierten mit zunehmender Härte, am härtsten hatte es Derek Dinger getroffen, der einen harten Bandencheck einstecken musste. Ein sehenswertes 2 auf 1 konnten die Panther in der 18. Spielminute erfolgreich zum 2:0 abschließen. Auf Zuspiel von LeBlanc konnte sich Trevor Parkes mit seinem starkem Körperspiel eindrucksvoll durchsetzen und einnetzen.

Drittel 2

Die Bremerhaver Pinguine kamen besser aus der Drittelpause. Mit etwas Dusel konnte Evan Trupp, gleich zu Beginn, einen Schuss auf das verwaiste Panthertor irgendwie abwehren. In der 23. Minute schließlich stimmte die Zuordnung in der Pantherabwehr nicht ganz. Nach einem scharfem Pass in den Slot konnte Jason Bast den Anschluss zum 2:1 erzielen. In der 27. Minute vergaben die Panther eine Doppelchance. Zuerst scheiterte Hans Detsch im Alleingang, den Rebound versemmelte Sturmkollege Polaczek. In der selben Minute gab es noch jeweils 2 Minuten wegen unnötiger Härte gegen Moore und Polaczek. Das Spiel 4 gegen 4 wurde aber schon wenig später durch eine weitere Strafe der Gäste aufgehoben (28., Jensen, Haken) und die Panther durften wieder in ihrer Paradedisziplin Überzahl antreten. Und auch diesmal klingelte es in der Bremerhaver Fischreuse (29.), Torschütze: Woody Holzmann. In der 32. Minute musste Evan Trupp einen hohen Stock einstecken (Jan Urbas). Auch diese Überzahl sah über weite Strecken ansehnlich aus. Die beste Chance hatte Schmölz, der aber nur den Pfosten traf. Einen Unterzahl-Konter der Nordlichter konnte Roy fachgerecht entschärfen. In den folgenden Minuten wurde das Angriffsspiel der Gäste intensiver, Roy konnte sich mehrmals, u.a. gegen Kristopher Newbury (35.) und Chad Nehring (35., 37.), beweisen.

Drittel 3


Nach Foul von Braden Lamb mussten die Panther erst mal in Unterzahl in das Abschlussdrittel starten (Haken, 41.). Eine Minute später wurde der Videobeweis nach Schlagschuss Bremerhaven bemüht, aber der Puck hatte die Torlinie nach einem Pfosten-Ping-Pong nicht vollständig überschritten. Und Roy sollte weiter im Mittelpunkt des Geschehens bleiben. In der 46. Minute musste Kapitän Steffen Tölzer (46.) wegen Spielverzögerung vom Eis. Aber auch diesmal bestanden Augsburger Unterzahlspezialisten mit viel Kampf und Einsatz die Prüfung. Die Gäste verstärkten nochmals ihre Angriffsbemühungen. Die Panther hielten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen, immer wieder im Brennpunkt der Panthergoalie Roy. Bereits vier Minuten vor Spielende nahmen die Gäste ihren Goalie vom Eis und setzten alles auf eine Karte. Die Hausherren hielten aber erfolgreich dagegen und konnten als verdienter Sieger das Eis verlassen.
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