AEV: Nur ein Punkt gegen Schwenningen

Drin isser! Trevor Parkes bejubelt sein erstes Tor für den AEV. Im Hintergrund der Torschütze des 3:3, Ben Hanowski.
 
Nach einem Check gegen Michael Davies' Kopf werden handfeste Argumente ausgetauscht. Scott Valentine freundete sich im besonderen mit El-Sayed an.

Nach dem tollen Startwochenende mit zwei Siegen gegen die "Angstgegner" Nürnberg und Krefeld verlor der AEV gegen das potentielle Kellerkind Schwenningen mit 3:4 nach Penaltyschießen. Zwar kämpfte sich Augsburg immer wieder heran und egalisierte drei Führungen der Schwarzwälder, aber beim Eins-gegen-eins fand die Aufholjagd ihr Ende.

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Weiter ohne ihren Nummer-1-Center Drew LeBlanc (Fingerbruch), dafür erstmals mit Verteidiger Arvids Rekis und wieder mit Jonathan Boutin im Tor startete der AEV ins Spiel. SERC-Goalie Dustin Strahlmeier sorgte für den ersten Aufreger, als er weit vor seinem Tor erst den Puck und dann im Rückwärtsgang seine Maske verlor - die Folge war eine Spielunterbrechung und kein Tor. Zu Beginn hatten beide Teams immer wieder Drangphasen, Boutin hatte einiges zu halten, auf der Gegenseite fehlte immer wieder eine Kleinigkeit. Der erste Treffer gelang den Gästen: Bartalis wurde von der Augsburger Hintermannschaft übersehen, raste nach einem tollen Steilpass allein auf Boutin zu und versenkte die Scheibe unterm Quergestänge (8. Minute).

Lamb und Parkes gleichen aus

Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, beim ersten Powerplay war es so weit: Brady Lamb packte aus zentraler Position an der Blauen Linie den Hammer aus, nach elf Minuten stand es 1:1. Aber nicht lang, dann ließ sich die Augsburger Abwehr ein zweites Mal vernaschen, der frei stehende Andre Hult wurde von Tim Bender bedient, und keine Minute nach dem Ausgleich war Schwenningen wieder vorn. Doch die Schwenninger konnten sich auch über diese zweite Führung nicht lang freuen: Zweites Powerplay für den AEV, zweites Tor. Trevor Parkes, der kurz zuvor noch knapp gescheitert war, fälschte einen Guentzel-Schuss zum 2:2-Pausenstand ab.

Im Mitteldrittel ging's erst flott weiter, Schwenningen gelang die erneute Führung, diesmal wurde Schmölz "vergessen", der nach einem Goc-Schuss unbedrängt den Abpraller ins Tor schieben konnte (23. Minute). Wieder dauert es nur eine gute Minute zum Ausgleich: Evan Trupp passt quer auf Ben Hanowski, und es steht wieder unentschieden. Das 3:3 hielt bis zur zweiten Pause ...

Torloser Schlussabschnitt

... und auch im Schlussdrittel fiel kein weiterer Treffer. Augsburg belagerte in den letzten zehn Minuten das SERC-Tor, doch Strahlmeier oder fehlende Präzision vereitelten die erste Augsburger Führung. Schwenningen verteidigte jetzt gut, und ein paar ihrer Konter waren mehr als Entlastungsangriffe. Es blieb auch nach sechzig Minuten beim 3:3, wie gegen Krefeld sollte eine Verlängerung die Entscheidung bringen.

Auch beim flotten Drei-gegen-drei-Spielchen hatte der AEV die besseren und häufigeren Chancen, konnte aber Strahlmeier nicht überwinden, so dass nach fünf Minuten das Penaltyschießen entscheiden musste. Boutin hielt den ersten Schuss von Acton, wurde von Samson überwunden, und auch Bartalis traf nicht. Auf der anderen Seite scheiterte Davies an Strahlmeier, Cundari am Pfosten und Trevelyan an seinen Nerven: Schwenningen entführte zwei Punkte aus dem Curt-Frenzel-Stadion.

Jetzt folgen zwei schwere Auswärtsspiele: Am Sonntag geht es zum Derby beim Meister in München (16:30 Uhr, live auf Sport1) und am kommenden Freitag nach Mannheim. Am Sonntag gastiert DEL-Neuling Bremerhaven erstmals im Curt-Frenzel-Stadion, Spielbeginn gegen die Pinguins ist 19:00 Uhr.
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