AEV ohne Treffer beim 0:1 gegen Berlin

Die Fans des AEV müssen gerade wieder sehr leidensfähig sein: Trotz passabler Leistung gelang gegen Berlin kein Treffer, und so reichte den Hauptstädtern das Fußballergebnis 1:0. (Foto: George Stadler)
 
Auch das neue Maskottchen "Datschi" brachte kein Glück - hier stand es vor dem Spiel Eisbären-Trainer Uwe Krupp im Weg. (Foto: George Stadler)
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Augsburg verliert mit 0:1 gegen Berlin (0:0 / 0:1 / 0:0) und demonstriert eine beängstigende Abschlussschwäche vor dem gegnerischem Tor. Abgesehen von diesem elementaren Manko hatten die Panther den 5433 Zuschauern eine starke Partie geboten. Besonders bitter: das einzige Tor im CFS war ein Short-handed-Goal, das 12te in dieser Saison!

Auf der Tribüne musste Bretton Stammler Platz nehmen, Evan Oberg war gesperrt. Im notgedrungenen Torhüterroulette der Panther war mal wieder Ben Meisner an der Reihe und der zeigte eine starke Partie. Blake Kessel kam zu seinem ersten Einsatz für den AEV, T. J. Trevelyan gab sein Comeback nach überstandenem Schlüsselbeinbruch.

1. Drittel

Gleich in der 1. Spielminute hatte Ben Hanowski die erste Chance des Spieltages, aber der Finne im Tor der Eisbären (Petri Vehanen) war hellwach und konnte den Alleingang entschärfen. Insgesamt waren die Panther von der ersten Minute an mit knallhartem Körperspiel präsent. Die nächste gute Möglichkeit hatte Neuzugang Kessel (3.), sein Versuch vom Bullypunkt aus konnte aber ebenfalls pariert werden. Riesen Dusel hatten die Panther in der 6. Minute, da wollte der Puck nicht in den leeren Kasten bzw. Barry Tallackson traf das Spielgerät nicht richtig. Den Reigen auf der Strafbank eröffnete der AEV in Person von Mark Mancari (Beinstellen, 7.), aber ein starkes Unterzahlspiel konnte den Berliner Angriffsbemühungen Paroli bieten. Beim Schussversuch aus der Halbdistanz in der 10. Minuten war Meisner zur Stelle. Die nächste AEV-Chance hatte T. J., der knapp hinter der Blauen knapp an der Bärenhütte vorbeischoss. In der 12. Minute hatte der AEV wieder Dussel, bei Kessels Versuch eines Schlagschusses verpasst dieser den Pass und schon ging es in die andere Richtung, folgenlos. Ein Bandencheck brachte das erste Augsburger Powerplay (Jurcina, 14.) und T. J. trifft nach einer Wahnsinnskombination das Tor nicht. Und dann gab es die Möglichkeit mit zwei Mann mehr (Müller, Halten 15.), aber die doppelte Überzahl war schwach gespielt. In der verbleibenden einfachen Überzahl war das leer Tor auch wieder nicht zu überwinden, diesmal scheiterte Daniel Weiß. Drittelfazit: stark gespielt aber kein Tor erzielt.

2. Drittel

Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Panther vor dem Tor der Berliner immer bemüht, aber der erfolgreiche Abschluss wollte nicht gelingen. Schmerzhafter Einsatz von Weiß, der in der 26. Minute gleich zweimal Berliner Schüsse blockte. Im Anschluss konnten sich die Panther mehrere Möglichkeiten erspielen, die beste davon hatte Ivan Ciernik, aber der Pantherfluch ist stark. Nach Behinderung Holzmann (29.) hatten die Panther deutlich mehr Spielanteilen vom Berliner Überzahlspiel und mit Ablauf der Strafzeit wieder „Saudusel (Wortschätzchen?)“, Ex-Panther Machacek traf die Scheibe nicht. Im Gegenzug viel Pech bzw. Unvermögen der Panther, Mancari gelang es aus aussichtsreicher Position nicht den Puck zu versenken. 32. Minute, nächste Überzahlgelegenheit für den AEV (Mulock, Haken 9.) und dann steht es 0:1, Torschütze Andre Rankel. Das war das 12. (in Worten: zwölfte)Short-handed-Goal, das sich die Panther in dieser Saison bereits eingefangen haben. Den zweiten Gegentreffer konnte Meisner in der 38. Minute mit einem guten Fanghandsave vereiteln, Mark Olver hatte sich nach einem 3 auf 2 versucht. Nach Strafe gegen Arvids Rekis (Stockcheck, 40.) war Meisner nochmals stark mit der Beinschiene zur Stelle.

3. Drittel

Die Unterzahl, die noch aus dem letzten Drittel resultierte, konnte schadlos gehalten werden. Und die Panther waren bemüht (Iggulden 45.) und bemüht (Weiß, 49.) und bemüht. Und in der 49. Minute mal wieder in Unterzahl, Weiß musste nach Stockschlag auf die Parkbank. Der linke Pfosten verhinderte die Vorentscheidung, Meisner war schon überwunden. Letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn gab es in der 57. Spielminute, Strafe gegen Braun (Stockschlag). Und die Panther waren bemüht, Chancen durch Holzmann und Matsumoto konnten aber nicht genutzt werden. Meisner verlies 90 Sekunden vor Spielende das Eis, damit konnte ein sechster Feldspieler gebracht werden. Hat aber auch nix mehr gebracht.

Ausblick

Jetzt bleiben nur noch 6 Spiele um das Unmögliche zu realisieren. Das Unterfangen Pre-Playoff wird aber deutlich erschwert, die Konkurrenz hat nämlich gepunktet. Hamburg hat nun 65 Punkte auf der Habenseite und den begehrten 10. Platz inne (Augsburg 61 Punkte). Das Spiel der Ingolstädter hatte erst um 17.45 begonnen. Bereits am Dienstag müssen die Panther in Düsseldorf bei der DEG ran.
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