AEV verliert bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:2

Zwei Tore waren zu wenig, der AEV verlor an der Nordseeküste.

Zweiter Weihnachtsfeiertag: In der englischen Fußballliga finden an diesem Tag traditionell hauptsächlich Derbys statt, während Eishockeyclubs und ihre Fans durch die komplette Republik geschickt werden. Den AEV verschlug es sogar bis an die Nordsee, und der große Aufwand hat sich nicht einmal gelohnt: Die Fischtown Pinguins gewannen 4:2, Team und die etwa 50 AEV-Fans fuhren punktlos nach Augsburg zurück.


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Ex-Pinguins in den Starting Six

Jonathan Boutin stand erstmals nach seiner Verletzung aus dem Köln-Spiel wieder im Tor, Ben Meisner verfolgte das Spiel an alter Wirkungsstätte von der Bank aus. Drei andere Ex-Pinguins hatten die Ehre mit den Starting Six das Spiel beginnen zu dürfen, aber Jaroslav Hafenrichter, Gabe Guentzel und David Stieler kassierten gleich bei diesem ersten Wechsel das erste Gegentor durch Welsh. Trotzdem brach bei Augsburg keine Panik aus, das Team kreierte Chance um Chance, aber Bremerhavens Torhüter Kuhn entschärfte zunächst alles was auf sein Tor kam.

Das änderte sich beim Powerplay: Neuzugang Justin Shugg bediente Ben Hanowski: Aber die Freude über den Ausgleich nach neun Minuten währte nur ganz kurz, 31 Sekunden darauf war Bremerhaven wieder vorn: Quirk war direkt vors Tor gefahren und hatte Boutin zum 2:1 überwunden.

Tor und Assist von Neuzugang Justin Shugg reichen nicht

Im Mitteldrittel drängte der AEV weiter auf den erneuten Ausgleich - aber es war Boutin, der den nächsten Puck aus dem Netz fischen müsste. Cody Lampl hatte aufs Tor geschossen und Hooton dem Puck eine ungewöhnliche Flugbahn verpasst: als Bogenlampe landete er im AEV-Tor.

Jetzt wurde das Spiel hektischer, immer wieder wurden Spieler beider Teams auf die Strafbank geschickt - und nach der zwei-Tore-Führung schienen die Augsburger etwas angeschlagen. Trotzdem fand der AEV spät in diesem Drittel ins Spiel zurück. Justin Shugg spielte Stieler an und der traf zum Anschlusstreffer (36. Minute).

Im Schlussabschnitt sah man dem AEV an, dass er punkten wollte, immer wieder wurde Kuhns Tor regelrecht belagert - aber immer wieder wurde dieser Sturm unterbrochen, weil immer wieder Augsburger mit 2-Minuten-Strafen belegt wurden. Die letzte dieser Unterzahl-Situationen war gerade geklärt, da entschied Quirk das Spiel endgültig mit seinem zweiten Treffer.

Am Mittwoch findet im Curt-Frenzel-Stadion das nächste Derby statt: Larry Mitchells Straubinger kommen, bevor am Freitag mehrere hundert Fans das Team im Sonderzug nach Iserlohn begleiten werden.
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