AEV verliert in Schwenningen

Kompakte Devensive: Wie hier beim Spiel in Augsburg machten Torhüter Dustin Strahlmeier und der dichte Schwarzwald das Toreschießen schwer.

Mit einem neuen Ausfall aus dem siegreichen Spiel gegen Wolfsburg trat der AEV beim Schlusslicht im Schwarzwald an. Schwenningen hatte am Freitag Bremerhaven mit 5:1 besiegt und blieb dadurch dran am Playoff-Platz 10. Um den Rückstand noch mehr zu verkürzen, hatte sich der SERC vorgenommen, auch beim zweiten Heimspiel des Wochenendes gegen den AEV zu punkten - und das gelang den Schwenningern, die im Schlussdrittel dreimal treffen konnten, davon zweimal ins verwaiste AEV-Tor.

Trevelyan wieder verletzt

TJ Trevelyan vergrößert mit einer Oberkörperverletzung das AEV-Lazaret, in dem sich schon Adrian Grygiel, Evan Trupp und Jonathan Boutin befinden. Aber auch der Gegner ging angeschlagen ins Spiel, u.a. fehlten den Schwenningern Uli Maurer und Sascha Goc. Beide Teams gingen deshalb vorsichtig und kompakt ins Spiel und lauerten auf Fehler des Gegners. Viele gab es davon nicht, und auf beiden Seiten standen ja noch gute Goalies im Tor: Ben Meisner und Dustin Strahlmeiser zeigten gute Spiele und das Spiel stand deshalb lange 0:0.

Beide Teams agierten sehr diszipliniert, Überzahlspiel hatte deshalb auch Seltenheitswert. Die Spieler wussten natürlich, dass hier das beste (AEV) und das zweitbeste Powerplay (SERC) der Liga lauerten, um das Spiel zu entscheiden. Im ersten Drittel hatte jede Mannschaft gerade eine solche Möglichkeit, aber der Puck blieb draußen.

Hatte im ersten Abschnitt Schwenningen die mehreren und besseren Chancen, kam der AEV im Mitteldrittel in Schwung. Allerdings konnte Strahlmeier nur einmal überwunden werden - in dieser Situation rettete dann Bender für seinen Torhüter vor Jaroslav Hafenrichter.

Powerplay und zweimal ins leere Tor

Es blieb also weiter beim 0:0, bis weit in den Schlussabschnitt sah es nach einem Fußballergebnis aus. Im Gegensatz zum Rasensport werden auch bei torlosen Spielen Chancen herausgespielt, die beste für Augsburg vergab Drew LeBlanc in Unterzahl, als er nur den Außenpfosten anvisierte. Diese zwei Strafminuten - es war erst die zweite Unterzahlsituation gegen den AEV - waren fast zuende, da fiel sie doch noch, die Führung für die Gastgeber. Eine Sekunde bevor die Tür zum Sünderbänkchen aufgegangen wäre, standen dann drei Spieler - Thomas Holzmann zwei Schwenninger - direkt vor Meisner. Einer von beiden, Giliati, fälschte einen Hulk-Schuss unhaltbar für den Schlussmann ab.

Der AEV versuchte natürlich, zum Ausgleich zu kommen, in der Schlussminute mit sechs Feldspielern und ohne Torhüter. Das ging gleich zweimal nach hinten los: El-Sayed und Schmölz trafen ins verlassene Tor.

Bis Freitag haben die Panther jetzt Zeit, die Wunden des Wochenendes zu lecken und neue Sturmreihen einzuspielen, dann kommt der ERC Ingolstadt ins Curt-Frenzel-Stadion.
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