Alpenüberquerung der Q12 des Gymnasiums bei St.Anna

  Ja so warn´s die Anna-Transalp- Leut - Transalp 2016

Wenn man an einen Transalp mit dem Mountainbike denkt, kommt einem meist nur eine anstrengende Alpenüberquerung in den Sinn, jedoch nicht die aufwendige Planung, das Training und sonstige Aspekte, die die Durchführung des Transalp reibungslos und für jeden zum unvergleichlichen Erlebnis machen.
Zu Beginn des Seminars konnte sich keiner von uns so richtig vorstellen, was es heißt, einen Transalp zu planen und durchzuführen. Anfangs hatten wir die Aufgabe uns mögliche Sponsoren für unsere Tour anLand zu ziehen. Im Rahmen des Sponsorings erhielten wir von Deuter eine Führung durch das Deuterwerk in
Gersthofen sowie Rucksäcke. Von der Theresien Apotheke Medikamente für das Erste-Hilfe- Set und von 2radmobil einen Workshop rund ums Mountainbike und Ersatzteile für die Fahrräder. Damit sich nicht jeder um alles kümmern musste, teilten wir die Aufgaben unter fünf Teams auf: Das Dokuteam war für das
Dokumentieren und die anschließende Präsentation der Alpenüberquerung zuständig. Das Werkstattteam hielt die Fahrräder in optimalem Zustand. Das Routenplanungsteam sorgte für eine wunderschöne Route und dafür, dass wir uns nicht verfuhren. Das Quartierteam plante die An- und Abreise mit dem Bus und sorgte dafür, dass wir die Nächte in urigen und gemütlichen Hütten verbrachten. Für das leibliche Wohl sorgte das Erste-Hilfe- Team, welches uns auch vor dem Transalp über die Gefahren und Risiken von hochalpinem Gelände, über die richtige Ernährung während des Transalp und Erste-Hilfe- Maßnahmen informierte.
Zur optimalen Vorbereitung zählt natürlich auch das physische Training. Die gemeinsamen Trainingsausfahrten in die Westlichen Wälder machten uns fit und steigerten unsere Vorfreude auf die bevorstehende Alpenüberquerung. Am Ende des Trainings stand eine gemeinsame Testtour am Breitenberg in Pfronten im Allgäu auf dem Programm. Nach all diesen Vorbereitungen waren wir heiß auf den Transalp und nutzten die Sommerferien für die finalen Trainingseinheiten.
Der Transalp umfasste mit seiner achttägigen Dauer 425 Kilometer und 12000 Höhenmeter. Wir fuhren durch Österreich und die Schweiz und kamen schließlich an unserem Ziel, dem Gardasee, an.
Am letzten Ferientag, Montag, den 12. September, trafen wir uns um 04:30 Uhr morgens an unserer Schule, dem St. Anna-Gymnasium, um uns mit dem Bus Richtung Reutte, unserem Startpunkt, zu begeben. Von dort aus starteten wir unser Erlebnis, das keiner von uns so schnell vergessen wird. Der Transalp war für uns alle in jeglicher Hinsicht unvergleichlich. Wir wurden jeden Tag vor neue Herausforderungen wie steile Anstiege und anspruchsvolle Abfahrten gestellt, die wir alle mit Bravour meisterten. Am Ende der Anstiege von teilweise 1600 Höhenmetern am Stück wurden wir mit wunderbaren Ausblicken und Bildern fürs Leben belohnt. Auch die Erfahrung, acht Tage nur aus einem Rucksack zu leben, war für uns alle neu. Die Hütten boten uns nach den anstrengenden Tagen reichliches und leckeres Essen und eine schöne Unterkunft. Der Transalp veränderte uns jedoch nicht nur körperlich, sondern schweißte unsere gesamte Gruppe zu einer Einheit zusammen, die perfekt miteinander und mit unseren vier Begleitlehrern harmonierte. Der letzte Tag bestand aus einer anspruchsvollen, aber wunderschönen Abfahrt nach Riva del Garda zum Gardasee. Dort angekommen, konnten wir alle es kaum fassen, dieses Abenteuer, in das wir uns acht Tage zuvor gespannt gestürzt hatten, gemeistert zu haben. Als Abschlusshighlight stand uns nur noch der gemeinsame Sprung in den Gardasee und ein gemeinsames Abschlussessen zur Vollendung unserer Tour bevor. Anschließend traten wir, in Erinnerungen an die vergangenen acht Tage schwelgend, unsere Heimreise mit dem Bus an und ließen die Tour nochmals Revue passieren. Abends kamen wir dann, froh, unsere Familien wiederzusehen, aber auch etwas traurig, dass das gemeinsame Erlebnis vorbei war, in Augsburg an.
An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an unsere Sponsoren und Eltern, die uns in jeglicher Hinsicht unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht an unsere Lehrer, die uns vor, während und nach der
Tour unterstützten, wenn wir Fragen hatten, uns immer zur Seite standen, uns optimal auf die Alpenüberquerung vorbereiteten und uns dieses sensationelle Erlebnis ermöglichten.
2
Diesen Autoren gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.