Augsburger Panther gehen mit 3:6 in Köln unter

Zweifacher Torschütze bei der 6:3 Niederlage in Köln: Daniel Schmölz (Foto: R. Krieger)
 
Mike Stewart und die Augsburger Panther unterlagen mit 3:6 in Köln. (Foto: David Libossek)

Nach drei Siegen in Folge ging es am Sonntag nach Köln zu den Haien. Im ersten Drittel konnten die Panther gut mithalten und zweimal in Führung gehen. Aber mit Hilfe der Unparteiischen und einer harten wie einfach gehaltenen Spielweise konnte Köln das Spiel drehen und mit 6:3 für sich entscheiden (1:2/2:0/3:1). Defizite in der Abwehr der Panther taten ihr übriges zum Spielausgang bei.

Für beide Mannschaften ging es um viel. Die Panther wollten nicht den Anschluss an die Pre-Playoffplätze verlieren, die Kölner Haie nicht den Anschluss an die Playoff-Plätze. Köln lag vor Spielbeginn mit 46 Punkten auf Tabellenplatz 8, die Panther mit 36 Punkten auf Platz 12. Dementsprechend entwickelte sich von Beginn an ein aggressives Spiel, kaum ein Bodycheck wurde ausgelassen und um jeden Zentimeter wurde intensiv gekämpft.

Drittel 1

Prima Auftakt der Panther in Köln, 23 Sekunden dauerte es bis zum 0:1. Nach einem misslungenen Kölner Aufbauversuch konnte Daniel Schmölz den Puck abfangen und unter die Querlatte prügeln. Aber die Freude dauert nicht lange. Nach einem Schnitzer von Roy, der einen Abpraller nach vorne prallen ließ, ließ sich Ben Hanowski nicht lange bitten und egalisierte den Augsburger Vorsprung durch die Schoner (2.). Die erste Überzahlmöglichkeit ergab sich in der 6. Minute (Nick Latta, Haken). Und diesmal ließ sich Braden Lamb nicht lange bitten. Sein Schlagschuss zum 1:2 wurde durch gutes Stellungsspiel von Thomas Holzmann, er nahm dem Kölner Goalie die Sicht, clever unterstützt. Es folgten guten Panther-Chancen durch Parkes (7.) und Schmölz (8.). Im Anschluss kamen die rheinischen Raubfische immer besser ins Spiel, die beste Möglichkeit war ein Pfostentreffer durch Nico Krämmer (12.). Die Kölner Drangphase wurde durch einen Pfiff der Unparteiischen in der 13. Minute unterbunden (Christian Erhoff, Beinstellen). Diesmal konnte Köln aber sein erfolgreiches Penaltykilling unter Beweis stellen.


Drittel 2

Unglücklicher Auftakt ins 2. Drittel für die Panter. Erst geben die Schiedsrichter ein klares Beistellen gegen Mark Cundari nicht und den daraus resultierenden Konter netzte Philpi Gogulla zum 2:2 Ausgleich ein (21.). Und weiter sollte es mit fragwürdigen Entscheidungen der „Unparteiischen“ gehen. Nach Foul an Holzmann, der alleine auf den Kölner Goalie zuging und zu Fall gebracht wurde, gab es nur eine Strafzeit, ein Penalty wurde hingegen verweigert (Fredrik Eriksson, Haken). Die Überzahl selbst brachte aber nichts zählbares für den AEV.
Die nächste Überzahlmöglichkeit für die Fuggerstädter gab es in der 31. Minute. Pascal Zerressen musste wegen Behinderung vom Eis. Und weiter sollte es mit Strafen gegen beide Teams gehen. Wobei die Strafe gegen T.J. Trevelyan (2 plus 10 Minuten) die nächste fragwürdige Entscheidung war. T.J. musste wegen einer Schwalbe vom Eis (inklusive persönlicher Strafe), Erhoff seltsamer Weise wegen Beinstellens (33.). Kurz drauf hatte Parkes eine rießen Chance, das Kölner Tor war leer, der Winkel nicht unmöglich, aber der Puck ging knapp daneben. In der 35. Minute musste Parkes wegen Hakens vom Eis. 7 Sekunden später durfte er schon wieder mitspielen. Erhoff hatte mit einem Schlagschuss die Heimmannschaft mit 3:2 in Führung gebracht.

Drittel 3

Ein Scheibenverlust im Aufbau der Panther führte zum 4:2 der Kölner Haie. Torschütze nach Konter und Rebound war Krämmer (44.). Bei diesem Spielstand mussten die Panther ihr Spiel zunehmend öffnen, Köln bedankte sich mit dem nächsten Konter und dem 5:2 durch Justin Shugg (44. ). Ein weiterer Kölner Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben (47.). Das 6:2 fiel nach einem harten Schuss und dem daraus resultierenden Rebound. Torschütze Felix Schütz. Ein Aufbaufehler der Kölner verhalf Schmölz zu seinem zweiten Treffer und einer Ergebniskorrektur zum 6:3.
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