Augsburger Panther gewinnen abgezockt mit 4:1 gegen die Wild Wings Schwenningen

Jubel, Trubel, Heiterkeit - Trevor Parkes nach dem 1:0 gegen Schwenningen (Foto: George Stadler)

Die Partie gegen den Tabellenletzten (18 Punkte) konnten die Augsburger Panther am Freitagabend mit 4:1 nahezu ungefährdet nach Hause spielen (1:0/2:0/1:1). Nach diesem Sieg können die Panther 29 Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Jonathan Boutin war noch immer verletzt, als Backup stand Sebastian Gassner bereit. Dementsprechend war wieder Ben Meisner im Tor der Panther gesetzt und der machte einen richtig guten Job. Nach etlichen Irritationen zwischen Verein und den Fanclubs war am Freitag wieder beste Stimmung im CFS. Auch Fahnen mit reglementierter Stangenlänge durften geschwungen werden, ein ganzes Drittel lang! 4030 Zuschauer wollten diese DEL-Begegnung sehen.

1. Drittel

Die Mannschaft mit dem besten Powerplay der Liga, gegenwärtig der AEV, durfte bereits in der 3. Minute in Überzahl ran. Die Überzahl selbst wurde unter Warmschießen verbucht. Generell war Augsburg von Anfang an die dominierende Mannschaft, dies sollte sich auch in den Strafzeiten für die Wild Wings widerspiegeln. Die nächste Strafzeit (6. Min, Alex Trivellato, Halten) brachte deutlich mehr Gefahr vor das Schwenninger Tor. Die beste Chance hatte dabei Mark Cundari, aber der Puck war noch nicht willens beziehungsweise der geflügelte Torhüter mit Dusel.

Gleich im Anschluss musste der Panther Trevor Parkes auf die Bank (Beinstellen). Die bessere Chancenausbeute hatten aber die Panther, unter anderem scheiterte Ben Hanowski mit einem Break an Dustin Strahlmeier. Phasenweis konnte man erahnen, warum die Wild Wings Tabellenletzter sind. Die nächste Strafzeit für den Tabellenletzten gab es in 14. Minute 14. (Marcel Kurth, Kleine Bankstrafe ). Und im dritten Anlauf hat es dann endlich geklappt. Ein schöner Querpass durch den Slott von Micheal Davies erreichte Evan Trupp. Und der hatte kein Problem ins Tor einzunetzen. Ganz starke Aktion von Meisner in der 17. Minute, der aus kurzer Distanz gegen den ehemaligen Publikumsliebling Uli Mauer parieren konnte. Kurz vor Drittelende hatte Alex Polaczek, nach Schlagschuss Braden Lamb, noch die Chance zu erhöhen, aber ein nahezu verwaistes Tor muss man halt auch treffen.

2. Drittel

In der 25. Minute war Meisner wieder auf seinem Posten und konnte gegen Giliati einen platzierten Schuss abwehren. Eine Minute später war es dann aber Zeit für den zweiten Panthertreffer, Arvids Rekis von der „Blauen“ hinein ins Glück zum 2:0. Gleich im Anschluss wieder ein starker Save von Meisner, der einen gefährliche Konter von wiederum Giliati unterbinden konnte. Nach dem zweiten Augsburger Treffer war Schwenningen doch deutlich bemühter und immer häufiger im Pantherdrittel anzutreffen. Aber die Abwehr und Goalie Meisner hielten dicht. Diese Bemühungen bekamen aber in der 33, Minute einen weiteren Dämpfer. Marc Cundari konnte von der blauen Linie zum 3:0 treffen. Wie schon beim ersten Tor von der „Blauen“, war dem geflügelten Torhüter die Sicht von etlichen Spielern verstellt.

3. Drittel

Und nach einer komfortablen 3:0 Führung konnten die Panther das letzte Drittel verhalten angehen, die gegenwärtige Leistungsstärke der Schwenninger tat ihr Übriges. In der 53. Minute verloren die Augsburger im Aufbau den Puck vor dem eigenen Tor, und da sagte Schwenningen in Person von Daniel Schmölz Danke. Und schon loderte das Strohfeuer. Nach kurzer Verschnaufpause waren aber die Panther wieder da. Aber Drew LeBlanc scheiterte an einer Wahnsinns Parade von Strahlmeier. Nichtsdestotrotz hatte Schwenningen Morgenluft gewittert und kam immer wieder gefährlich vors Augsburger Tor. Zwei Minuten vor Spielende verließ Strahlmeier das Eis und Woody Holzmann scheiterte am Pfosten des verlassenen Kastens. Besser machte es dann Polo Polaczek, der mit seinem 4:1 den Augsburger Sieg besiegelte.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.