Augsburger Panther schlagen starke Berliner Eisbären verdient mit 4:2

Gefragter Mann: Publikumsliebling und zweifacher Torschütze T. J. Trevelyan (Foto: George Stadler)
 

Die Aktion „Volles Haus“ am Familientag ist geglückt. Insgesamt wollten 5824 Zuschauer die Partie zwischen den Augsburger Panthern und den Eisbären aus Berlin sehen. Und die Panther haben diese Partie verdient mit 4:2 gewonnen (1:0 / 0:2 / 3:0). Ein 6-Punkte-Wochenende nach der Länderspielpause, Pantherherz was willst Du mehr?

1.Drittel

Die Panther gingen die Partie gegen den Tabellenzweiten in gewohnter Manier, mit schnellem Angriffshockey, an. Die erste gute Chance ergab sich in der 2. Spielminute. Nach Schlagschuss John Matsumoto scheiterte T. J. Trevelyan mit dem Rebound noch am Gästetorhüter Petri Vehanen. Nach einem Bandencheck musste Alex Polaczek auf die Strafbank (4.). Weil aber ein Eisbär (Henry Haase) die Aktion von Polo gar nicht lustig fand und das mittels Check-von-Hinten kommentierte, ging das Spiel mit 4 gegen 4 weiter. Die nächste gute Möglichkeit für die Hausherren ergab sich nach einem Handgelenkschuss von Ivan Ciernik in der 6. Spielminute, aber der Rebound konnte wiederum nicht verwertet werden. In der Folge konnten sich die Hauptstädter immer mehr entfalten. Aber noch konnte das Pantherkollektiv beste Möglichkeiten zunichtemachen, wie zum Beispiel in der 8. Minute durch Marcel Noebels. In der 13. Spielminute war es dann endlich so weit: Augsburg durfte jubeln. T. J. war per Blueliner zum 1:0 erfolgreich. Berlin reagierte mit wütenden Angriffen auf die Augsburger Führung, die aber zunächst nichts einbrachten, u.a. scheitert DuPont an Jeff Deslauriers. (15.). Nach Stockcheck T. J. lag ein Berliner im Augsburger Tor und der Augsburger Publikumsliebling musste für zwei Minute auf die Strafbank. Das erst Powerplay an diesem Sonntag konnte, trotz guter Chancen für die Hauptstädter, schadlos gehalten werden.

2. Drittel

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Strafzeit gegen die Panther. Mark Mancari wurde wegen Stockchecks vom Eis verwiesen. Und diese Regelwidrigkeit wurde postwendend bestraft. Bei numerischer Überzahl konnte Ex-Panther Barry Tallackson einen harten Schuss auf das Panthertor, unhaltbar zum 1:1 Ausgleich abfälschen. Das erste Powerplay für die Panther ergab sich erst in der 27. Spielminute, Haase hatte gehalten. Matsumoto scheiterte mit einem ersten Versuch, frei vor Vehanen, der im Brennpunkt der Augsburger Überzahlbemühungen stand. Direkt im Anschluss ergab sich die nächste Überzahlgelegenheit für die Panther, Müller musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Aber es sollte nicht gelingen, den Puck im Bärenkäfig zu versenken. In der 34. Min. scheiterte Ciernik mit einem Rückhandschuss, direkt im Anschluss scheiterte Alex Weiß in aussichtsreicher Position. Und das wurde postwendend bestraft. Nach unglücklicher Verteidigung, hier hatte die Zuordnung nicht gepasst, konnte Berlin mit 1:2 in Führung gehen (Torschütze Noebels). Kurz vor Drittelende wurde es dann noch ein bisschen ruppig. Nach Bandencheck von Mark Olver (Bruder von Ex-Panther Darin) durfte Matsumoto nach „unnötiger Härte“ mit auf die Strafbank.

3. Drittel

Im letzten Spielabschnitt, nach überstandener Unterzahl, konnten sich die Panther erste Chancen erspielen, aber Drew LeBlanc scheiterte noch an Vehanen. In der 44. Spielminute erarbeitete sich schließlich Polo Polaczek ein Überzahlspiel, Jens Baxmann konnte sich nur mittels Beinstellen behelfen. Und dieser Einsatz wurde belohnt. Der Augsburger Publikumsliebling Thomas Jordan, kurz T. J., war mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 Ausgleich, nach Vorarbeit von Brady Lamb und Matsumoto, erfolgreich. Lautstark unterstützen die Augsburger Schlachtenbummler ihren AEV, der noch vor Ablauf der regulären Spielzeit die Entscheidung herbeiführen wollte. Diese wiederum wollten die Hauptstädter verhindern und nahmen eine Auszeit. Davon haben sich die Augsburger aber nicht irritieren lassen, im Gegenteil: 90 Sekunden vor Spielende traf Thomas Holzmann zum 3:2. In der letzten Spielminute durfte Polo Polaczek das Spiel mit einem Emptynetter entscheiden.
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