Augsburger Panther verlieren beim Tabellenletzten mit 3:0

Getrübte Stimmung nach der 3:0 Niederlage beim Tabellenletzten Krefeld (Foto: George Stadler)

Als Aufbaugegner für Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel geschätzt, lieferten die Augsburger Panther auch in Krefeld brav 3 Punkte ab. Die 3:0 Niederlage (0:0 / 1:0 / 2:0) war zugleich die vierte Niederlage in Folge. Auch die 400 Fans, die per Bahn und Kahn die Reise nach Krefeld angetreten hatten, konnten die Negativserie sowie den Sonderzugfluch nicht stoppen.

Halbzeitbilanz: 26 von 52 Spielen in der Regular Season haben die Augsburger Panther bis dato absolviert. Die Ausbeute nach der Niederlage in Krefeld beläuft sich auf 38 Punkte. Damit rangieren die Panther nach Spielende auf Tabellenplatz 9 (der Tabellenplatz ist eine Momentaufnahme, der Spielbeginn etlicher Sonntagsspiele war später angesetzt). Bedenklich stimmen auch die insgesamt 95 Gegentore bei abnehmender Treffsicherheit und die zunehmend schlechte Powerplayquote.

1. Drittel

Die Augsburg Panther begannen die Auswärtspartie verhalten und schludrig aber mit einem aufmerksamen Goalie Jeff Deslauriers. In der 6. Spielminute konnten die Panther erstmals ihr Überzahlspiel präsentieren, Evan Oberg wurde regelwidrig gestoppt. Aber die Schwächen im Powerplay, die zumindest in den letzten Spielen zu Tage getreten sind, konnten nicht mittels Torerfolg ausgemerzt werden. Dem ersten Überzahlspiel der Hausherren, Arvids Rekis musste auf die Strafbank (12.), gingen bereits zwei Chancen durch Mark Hurtubise und Norman Hauner voraus. Ein Big Save von J. D. konnte aber die Führung durch Herbert Vasiljves vereiteln. Im Anschluss an diese Strafzeit konnte Mark Mancari einen Abpraller von Krefelds Goalie Patrick Klein nicht verwerten. Die beste Pantherchance im ersten Drittel konnte Alexander Thiel in der 17. Spielminute verbuchen, aber knapp daneben ist halt auch daneben. Kurz vor Drittelende musste noch Adrian Grygiel für zwei Minuten in die Kühlbox. Die beste Überzahlchance hatte wiederum Vasiljves auf dem Schläger aber Panthergoalie Deslauriers hielt sich, mit wiederholt starkem Reflex, schadlos.

2. Drittel

Bis zur 7. Spielminute gab es wenig Berichtenswertes, dann durften die Panther ihr zweites Powerplay zu Eise bringen. Aber mehr wie eine gute Gelegenheit durch Jamie Bettauer konnten sich die Panther nicht erspielen. Darauf durften die Gastgeber wieder mit einem Mann mehr antreten. Steffen Tölzer musste nach „unnötiger Härte“ vom Eis, den hohen Stock gegen ihn hatten die Referees nicht gesehen. Die Unterzahl konnte aber torlos gehalten werden. Steve Hanusch ermöglichte in der 16. Spielminute das dritte Powerplay für die Augsburger Raubkatzen. Und Jon Matsumoto verpasste die bis dato beste Gelegenheit zur Führung. Zum (Scheiben-)Pech kam auch noch Unvermögen: mit abgelaufener Strafzeit wurden die Panther ausgekontert und Martin Schymainski vollendete zur 1:0 Führung (37.).

3. Drittel

Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Kabine, besonders Henrik Eriksson, der gleich mehrere aussichtsreiche Chancen zu Drittelbeginn für sich verbuchen konnte. Die Panther hingegen fielen eher durch stocktechnische Fehler auf. Mit zunehmendem Spielverlauf steigerten sie aber den Druck auf das Krefelder Tor. In der 46. Minute wurden die Angriffsbemühungen aber schon wieder unterbunden (Daniel Weiß, Stockschlag). In Unterzahl konnten die Panther auf J. D. und den Pfosten zählen, die einen zweiten Treffer durch Schymainski verhindern konnten. Ein Puckverlust im Verteidigungsdrittel schließlich führte zum 2:0, das Daniel Pietta mit Gewalt erzielte (50.). Direkt im Anschluss konnte J. D. mit einem spektakulärer Save gegen Hanusch, einen noch höheren Rückstand verhindern. Aber lange sollte es nicht dauern bis Christian Kretschmann zum 3:0 einnetzen konnte (55.). Der Entscheidung ging eine schwache Abwehrarbeit von Arvid Rekis voraus.
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