Augsburger Panther verlieren mit 2:3 gegen die Adler aus Mannheim

Nur ein Tor von Drew LeBlanc war zu wenig. Augsburg verliert mit 2:3 gegen Mannheim (Foto: G. Stadler)
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Die Panther verlieren das Sonntagabend Heimspiel gegen die Adler aus Mannheim mit 2:3. Eine teilweise hanebüchene Schiedsrichterleistung, effektive und kompromisslose  Mannheimer und ein fehlendes Patentrezept der Panther, trotz reichlich Chancen, haben letztendlich zur siebten Niederlage in der Saison 2017/18 geführt. Das direkte Duell um Tabellenplatz 6, beide Mannschaften hatten vor Spielbeginn 18 Punkte, konnten somit die Mannheimer für sich entscheiden.

Wieder mit von der Partie, wie bereits beim Auswärtserfolg am Freitag, waren Drew LeBlanc und Derek Dinger. Mark Cundari war aus persönlichen Gründen verhindert. Im Tor starteten die Panther wieder mit Jonathan Boutin.

1. Drittel

Ein kleine Unaufmerksamkeit von Steffen Tölzer im Aufbauspiele, er wischte über den Puck drüber, nutzen die Adler für einen 2 auf 1 Konter. Somit lagen die Augsburger Panther bereits in der 1. Spielminute mit 0:1 im Rückstand. Torschütze war Phil Hungerecker. In der 4. Spielminute brannte es vor dem Tor von Denis Endras lichterloh. Aber sowohl Trevor Parkes, wie zweimal T. J. Trevelyan scheiterten aus nächster Distanz am bestens aufgelegtem Adler Goalie. Es folgte ein engagiertes und intensiv geführtes Spiel von beiden Mannschaften. In der 9. Minute fiel der nächste Treffer für die Adler aus Mannheim durch Daniel Sparre. Der durfte mehr oder weniger ungestört durch die Verteidigungsreihe der Panther surfen, 0:2. Die nächste Chance für die Panther durch Parkes (10.) wurde wiederum von Endras entschärft, ein im Anschluss möglicher Schuss auf das leer Tor wurde durch absichtliches Verschieben des Tors durch Hungerecker zunichte gemacht. Die verdiente Strafe wegen unsportlichem Verhalten bescherte den Augsburger Beutegreifern ein erstes Powerplay, dessen Höhepunkt ein Lattentreffer von LeBlanc war. In der 14. Minute mussten die Augsburger erstmals in Unterzahl antreten und Michael Davies wegen Hakens auf die Zweiminutenbank. Die Panther konnten sich aber schadlos halten. In der 17. Minute war dann wieder Hochbetrieb vor Endras, aber sowohl Thomas Holzmann wie Jaroslav Hafenrichter und Davis Stieler konnten den Adler Golaie nicht überwinden. Auch die zweite Überzahl (Sparre, Halten des Schlägers,19.) konnte in nichts Zählbares umgemünzt werden. Resümee: die Mannheimer bis dahin ausgesprochen effektiv, das Schiedsrichtergespann eher vom Verein der Vogelfreund und die Panther bemüht, die Chancen waren ja da.

2. Drittel

Die erste nennenswerte Aktion im zweiten Drittel war ein Crosscheck von Braden Lamb (23.). Aber auch diese Unterzahl konnte das Augsburger Specialteam schadlos halten. In der 27. Minute wurde durch Sascha Goc wiederum ein klare Chance des AEV durch absichtliches Torverschieben zu Nichte gemacht. Wenige Sekunden später musste ein weitere Mannheimer wegen Beinstellens vom Eis. Aber auch diese doppelte Überzahl führte nicht zum Anschlusstreffer. Ganz abgesehen von weiteren regelwidrigen Aktionen der Mannheimer, die sehr großzügig von den Schiedsrichtern übersehen wurden. Ein verdeckter Handgelenkschuss von Daniel Schmölz brachte schließlich den Anschlusstreffer zum 1:2 (33.). Aber die Freude währte nicht lange. In der 35. Minute musste LeBlanc wegen Hakens vom Eis und es rappelte zum dritten Mal im Pantherkäfig, Boutin war die Sicht genommen und so fand Colaiacovos Blueliner seinen Weg durch Mann und Maus.

3. Drittel

Mit zunehmender Spielzeit öffneten die Panther ihr Spiel nach vorne und waren um mehr Gefahr vor dem Adlertor bemüht. Aber die Mannheimer Defensive verstand es bestens, Gefahr vom eigenen Tor abzuwenden und auf Konter zu lauern. Die beste Gelegenheit hatte noch Matt White in der 46. Minute, aber er traf nur das Außennetz. In der 51. Minute konnte Boots einen 3 auf 1 Konter stark abwehren. Mit einer prima Körperbewegung, nach klasse Vorarbeit von Trevor Parkes, brachte LeBlanc die Panther wieder ins Spiel und konnte endlich Endras überwinden (55.). Die Schlussoffensive, Boots hatte zu Gunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verlassen, brachte aber nicht den erhofften Ausgleich.
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