Ausgeträumt! Augsburg unterliegt mit 1:2 gegen Straubing

Thomas Holzmann (wir wünschen Gute Besserung) und die Augsburger Panther am Boden zerstört (wir hoffen auf Besserung). Nach der 1:2 Heimpleite gegen Straubing sind die Playoffs nur noch theoretischer Natur (Foto: G. Stadler)

Augsburg hat den Showdown gegen Straubing mit 1:2 verloren. Damit besteht zwar rein rechnerisch immer noch die Möglichkeit in die Pre-Playoffs einzuziehen, Köln belegt mit 5 Punkten Vorsprung bei zwei verbleibenden Spieltagen den begehrten 10. Platz, aber die Wahrscheinlichkeit ist nur noch theoretischer Natur . Im Klartext: Augsburg verpasst zum wiederholten Male die Playoffs. Leidgeprüfte 4222 Pantherfans hatten alles gegeben um ihre Farben nach vorne zu peitschen, vergebens.

Die Panther mussten heute ohne Thomas Holzmann (Schädelbruch) antreten, auf der Tribüne mussten als überzählige Ausländer Breton Stammler und Evan Oberg Platz nehmen. Die Verletzung von T. J. Trevelyan von vergangenem Freitag war wieder kuriert, er konnte zum Showdown antreten.

1. Drittel

Die erste Gelegenheit hatte dann auch T. J. der es aus der Halbdistanz probierte. Die Straubinger kamen in der 4. Spielminute zu einer ersten Gelegenheit, aber kein Problem für Ben Meisner. Insgesamt ein verhaltener Beginn, für beide Mannschaften standen ja die Pre-Playoffs auf dem Spiel. Exakt nach fünf gespielten Minuten gab es die erste Überzahlgelegenheit für die Augsburg Panthers (Ryan Bayda, Halten des Stocks). Und kaum waren die Panther in Überzahl schon musste Meisner sein Können bei einem Break der Straubinger beweisen und das sollte nicht der einzige Break bleiben. Die Panther bemüht aber Zwingendes war bis dato nicht dabei. In der 9. Spielminute gab es die nächste Überzahlsituation für die Panther (Zalewski, Beinstellen). Dem Pantherpowerplay fehlte aber weitgehend das kreative Moment. Positiv: Straubing hatte keinen Break. Und weiter ging es in Überzahl, Yeo musste wegen Haken auf die Bank (13.). Die dauerte aber nur 9 Sekunden, Ben Hanowski konnte sich nur mittels Halten durchsetzen. Ein sehenswertes Solo von Matsumoto ging knapp an der Kiste vorbei.

2. Drittel

Bitter, Strafzeit um und dann kann Ryan Bayda abstauben (21.). Danach agieren die Panther zum Teil vogelwild, nur Glück, dass der Gegner nicht clever genug war. Hanowski schließlich mit der Gelegenheit zum Ausgleich, aber das nahezu leere Tor war nicht zu überwinden. Aber der darauffolgende Angriff brachte das 1:1. Jon Matsumoto traf mit Wucht. Im Anschluss drängten die Panther auf den Führungstreffer und sorgten für ziemlich Konfusion vor dem Straubinger Tor. Bettauer und MacKay konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Dusel für die Panther in der 30. Minute, da war der Pfosten ein Augsburger.

3. Drittel

Riesen Stimmung auf den Rängen und Überzahl gab es in der 44. Minute. Hanowski mit der Chance aber es sollte nicht sein. In Summe zeigten die Panther ein richtig gutes Powerplay, hat nur das Tor gefehlt. Es folgten etliche Chancen aber der Straubinger Kasten bzw. Matthew Climie war nicht zu überwinden. In der 49. Minute war wieder der Pfosten des Panthers Helfer. Ungestüme Augsburger Angriffe und gefährliche Straubinger Konter wechselten sich in der Folge ab. Einen Riesensave zeigte Meisner in der 59. Minute und hielt die Panther noch im Spiel. Aber der nächste Angriff der Straubinger machte die Playoff-Träume der Panther zu Nichte. Nach unglücklicher Aktion in der Rückwärtsbewegung der Defensive konnte Mike Hedden den Dolchstoß ins Pantherherz zum 1:2 setzen.
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Oliver Heller aus Augsburg - City | 03.03.2016 | 08:01  
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