Auswärtssieg in Ingolstadt! AEV schlägt den Tabellennachbarn mit 1:6!

Derbysieg in der niederbarischen Ferne. AEV schlägt Ingolstadt mit 1:6 (Foto: StadtZ)

Was für ein Auftakt ins neue Jahr! Die Augsburger Panther besiegen schwache Ingolstädter Schanzer in der Ferne mit 1:6 (0:2 / 1:3 / 0:1). Und an dieser Stelle müssen die Specialteams hervorgehoben werden: drei Überzahltore, ein Unterzahltor (!) und sechs erfolgreich verteidigte Unterzahlsituationen sprechen für sich.

Trainer „Iron Mike“ (Stewart) vertraute an diesem Nachmittag auf Backup-Goalie Ben Meisner, der eine stabile Leistung zeigte. Nach der schweren Verletzung von T. J. Trevelyan (Schlüsselbein gebrochen, Ausfall 6-8 Wochen) mussten zudem die Reihen umgestellt werden. Davon profitierte vor allem Adrian Grygiel mit zwei Treffern. Mit Blick auf die Tabelle war dieser Sieg von besonderer Wichtigkeit konnte doch damit der Tabellennachbarn auf 4-Punkte Distanz gehalten werden (AEV 10., ERC 11.). Hatten die Augsburger Panther noch die ersten beiden Partien der DEL-Saison 2015/16 gegen die Schanzer verloren, so ist die Revanche am Sonntagnachmittag wahrlich gelungen.

1. Drittel


Und das Pantherjahr begann gut, sehr gut. Bereits nach 20 Sekunden konnte Adrian Grygiel den AEV per Abstauber mit 0:1 in Führung bringen. Diesem Blitzstart gingen ein Schuss von Ivan Ciernik und ein Torwartfehler von Timo Pielmeier voraus. In der Folge blieb der Ingolstädter Goalie indisponiert, aber die zweite Unaufmerksamkeit konnten die Panther, in Person von Thomas Holzmann, nicht nutzen. Im ersten Panther Powerplay (Martin Davidek, Haken, 3.) konnte sich Matt MacKay eine Großchance erarbeiten, aber diesmal war der Schanzer im Tor auf seinem Posten. Im Anschluss erhöhte Ingolstadt den Druck, aber Panther Backup Ben Meisner blieb aufmerksam und konnte seinen Kasten sauber halten. Auch die erste Unterzahl für den AEV (Rekis, Haken, 6.) konnte unbeschadet überstanden werden. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Augsburgern Panther aber nicht, Daniel Weiß musste gleich im Anschluss die noch warme Strafbank drücken (Stockschlag, 9.). In der 13. Spielminute eröffnete Alexander Barta dem AEV die nächste Überzahlchance. Und diesmal nahmen die Augsburger Panther die Möglichkeit wahr. Per Onetimer, nach starker Vorarbeit von Drew LeBlanc, wuchtete Mike Iggulden den Puck zum 0:2 unter die Latte (14.). Zum Drittelende zeigten die Schanzer wieder mehr Engagement. Und das mündete in Strafzeiten gegen den AEV. Zuerst Grygiel (Haken, 19.) und nur Sekunden später Jamie Bettauer (Hoher Stock, 20.) mussten auf die Strafbank. Mit lediglich 3 Feldspielern und einem starkem Meisner zwischen den Pfosten konnte die Drittelpause ohne Gegentreffer erreicht werden.

2. Drittel


Die doppelte Überzahl, die noch zu Beginn des zweiten Drittels bestand hatte, konnte ohne Gegentreffer gemeistert werden und Thomas Kubalik beendete die einfach Überzahl der Panther (Haken, 21.) und daraus resultierte schließlich eine Pantherüberzahl. Und dafür bedankte sich Mark Mancari per Rebound mit dem 0:3 (23.). Der zweite Überzahltreffer des Abends wurde per Schlagschuss von Jon Matsumoto vorbereitet. Der Torschütze selbst musste in der 26. Spielminute auf die Bank (Stock Check). Und diesmal mussten sich die Panther geschlagen geben: Thomas Greilinger traf in Überzahl zum 1:3 (27.). Im Anschluss drängten die Schanzer mächtig auf das Panthertor, aber das Scheibenglück war dem AEV an diesem Nachmittag geneigt. Die nächste Überzahl für die Panther (Patrick Köppchen, Haken, 31,) unterband erst einmal die Drangphase der Niederbayern. Im Anschluss wurden die Panther aber zunehmend in die Defensive gedrängt und Konzentrationsschwächen in der Verteidigung nahmen zu. Eine gute Pantherchance und damit Entlastung für die Pantherabwehr, erarbeitete sich Mancari (35.), aber aus aussichtreicher Position scheiterte er an Pielmeier. Darauf musste der AEV die nächste Unterzahl nehmen (Evan Oberg, Stockschlag, 36.). Im Regelfall eine kräftezehrende Angelegenheit es sei denn ein Break wird erfolgreich zu Ende gespielt: Shorthander durch Drew LeBlanc zum 1:4 (37.). Und mit abgelaufener Unterzahl durften die Panther gleich wieder in Überzahl ran (Brian Salcido, Halten des Gegners, 39.). Aber lange durfte der AEV nicht in Überzahl spielen: Adrian Grygiel schnürte bereits nach 5 Sekunden seinen Doppelpack zum 1:5 (39.).

3. Drittel

Im letzten Drittel wurde Pielmeier schließlich erlöst und der Ingolstädter Backup Marco Eisenhut an seiner statt in den Schanzerkäfig gestellt. Die Augsburger Panther beschränkten sich hingegen weitgehend auf Ergebnisverwaltung. Matsumoto musste noch wegen Stockschlag 2 Minuten auf die Strafbank (45.). Mit abgelaufener Unterzahl gab es eine ungenutzte Chance für Ben Hanowski. Aber kurz darauf konnte Mancari einen harten Schuss von Braden Lamb zum 1:6 Endstand abfälschen (48.).

Und weiter geht’s bereits am kommenden Dienstag gegen die Schwenninger Wild Wings. Das erste Bully fällt um 19.30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion.
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