Bei den Panthern hängt der Haussegen schief: „Solche ,Fans’ wollen wir nicht“

Bei den Panthern hängt derzeit der Haussegen schief. (Foto: George Stadler)

Die Offensive war in der vergangenen Saison lange das Aushängeschild der Augsburger Panther. Nun geht der DEL-Club im Netz offensiv gegen Teile des eigenen Anhangs vor. Diese hatten nicht nur die Verpflichtung des Zweitliga-Torhüters Torhüter Jonathan Boutin in sozialen Foren und Netzwerken heftig kritisiert – Boutin musste sich auf „Facebook“ derart anfeinden lassen, dass er gar seine Seite vom Netz nahm.

Die Panther lassen das nicht auf sich sitzen. „Es freut uns sehr, dass sich viele Anhänger auch außerhalb der Spielzeit Gedanken um ,ihren Club’ machen“, beginnt die Veröffentlichung des Vereins auf den eigenen Social-Media-Kanälen. In dieser sprechen die Panther von einem „ganz neuen Ausmaß und Qualität an Kritik“. Weiter heißt es: „Wenn Spieler und Offizielle, ja sogar deren Familien, angegriffen und massiv beleidigt werden, können und wollen wir dies so nicht mehr akzeptieren.“

Der Club distanziere sich ausdrücklich von den Unruhestiftern. „Solche ,Fans’ wollen wir nicht!“, wird der AEV deutlich. Man wolle, so schreibt der Verein weiter, „künftig in Erwägung ziehen, gegen derartige Verunglimpfungen vorzugehen“, um Spieler und andere Angestellte „zu schützen“.

Boudin war vergangene Woche aus Freiburg zum AEV gewechselt. Der Frankokanadier wurde auch wegen seines gerade erhaltenen deutschen Passes zum Thema bei den Panthern. Ebenfalls aus der DEL2 wechselte vorige Woche der als „bester Verteidiger“ der Liga ausgezeichnete Gabe Guentzel von Mike Stewarts Ex-Verein, den Fischtown Pinguins, nach Augsburg. (lib)
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Andreas Henkel aus Augsburg - City | 31.05.2016 | 11:18  
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