Die Wochen des Wiedersehens für den FCA

Im Saisonendspurt trifft der FC Augsburg auf drei seiner ehemaligen Spieler. Ein Wiedersehen hat der FCA bereits hinter sich. Die Begegnung mit Matthias Ostrzolek war eine unangenehme. Zwei weitere folgen.

Vielen Menschen bekannt und ein Graus: Das Wiedersehen mit dem oder der Ex. Im Fußballgeschäft ist es gang und gäbe, dass Spieler eine Weile bei einem Verein spielen und sich dann eine neue Herausforderung suchen (müssen). Am Samstag gab es für den FC Augsburg ein solches Wiedersehen - mit Matthias Ostrzolek. Begegnungen mit Vogt und Hahn folgen in den nächsten Wochen.

Obwohl zwischen Bayern München und dem FCA derzeit nur fünf Tabellenplätze liegen, sind es Welten zwischen den Vereinen. Während beim FC Bayern, die sich am Sonntag ihren 25. Meistertitel holten, die Spieler am ehesten den Verein verlassen müssen, sieht die Lage beim FC Augsburg anders aus.

Spieler können sich bei den Schwaben, die seit 2011 in der Bundesliga spielen, für höhere Aufgaben empfehlen. Aktuell spielt sich Abdul Rahman Baba in den Vordergrund. Der Ghanaer, der vor der Saison von der SpVgg Greuther Fürth zum FCA wechselte, wird mit Borussia Dortmund und Real Madrid in Verbindung gebracht. Wie wahrscheinlich die Gerüchte sind, lässt sich schwer beurteilen. Doch zeigt der Linksverteidiger weiter seine Leistungen, wird sich der FCA auf dieser Position bald nach neuem Personal umschauen müssen.

Bereits vor dieser Saison mussten Manager Stefan Reuter und Trainer Markus Weinzierl drei Stammkräfte ziehen lassen. André Hahn, der beim FCA zum Nationalspieler aufstieg, spielt nun in Mönchengladbach. Für Mittelfeldspieler Kevin Vogt ist Köln die nächste Station und der Vorgänger von Baba auf der Linksverteidiger-Position, Ostrzolek, trägt nun Weiß-Blau-Rot beim Hamburger SV.

Gegen eben jenen Ostrzolek ging es am vergangenen Samstag. Das erste Treffen mit dem ehemaligen FCA-Profi endete positiv für Augsburg. Ostrzolek ging am 13. Spieltag mit seinem Neuen 1:3 unter. Der 24-Jährige hatte dabei selbst nicht den besten Tag erwischt. Trotz der prekären Lage der Hamburger hat sich Ostrzolek seinen Platz auf der linken Seite erarbeitet. Von 30 Spielen absolvierte er 21. Wehmut ob der Trennung von Augsburg scheint Ostrzolek nicht zu haben: "Ich habe mich damals bewusst für diesen Schritt entschieden. Jeder träumt davon, bei so einem Verein zu spielen."

Zumindest das zweite Duell gegen seine ehemaligen Teamkollegen entschied er für sich. Mit 3:2 besiegte der HSV am Samstag den FCA in der heimischen Arena. Nach 19 Minuten stand es 2:0 durch Treffer von Olic und Lasogga. In der 25. Minute erfolgte der Anschlusstreffer durch Bobadilla und Werner erzielte in der 69. Minute sogar den Ausgleich. Doch das Ergebnis hielt lediglich zwei Minuten, dann brachte Lasogga den HSV auf die Siegerstraße. Ostrzolek, der das 2:0 vorbereitet hatte, machte ein starkes Spiel.

Bereits das nächste Wiedersehen mit einem Ex gibt es am kommenden Samstag in der SGL Arena. Kevin Vogt kommt mit dem 1. FC Köln nach Augsburg. Auch der Mittelfeldspieler fühlt sich wohl bei seinem neuen Arbeitgeber und findet deutliche Worte: "Auch für die Zukunft sind wir ein Klub, der in vielen Dingen mehr Potenzial hat als der FC Augsburg, was nicht böse gemeint ist - aber deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, hierherzukommen." Für Vogt läuft es bei den Rheinländern in seinem ersten Jahr richtig gut. Er fehlte aufgrund einer Sperre nur einmal, schoss in 29 Spielen ein Tor und legte drei weitere auf.

Während Ostrzolek mit Hamburg um den Abstieg kämpft, Köln mit Vogt auf dem zwölften Platz so gut wie gerettet ist, darf sich André Hahn nächstes Jahr mit europäischen Spitzenclubs messen. Der Rechtsaußen wechselte nach eineinhalb Jahren beim FCA zu Borussia Mönchengladbach. Die Gladbacher stehen aktuell auf dem dritten Platz und spielen nächstes Jahr wohl in der Champions-League. Am letzten Spieltag trifft der FC Augsburg auf Hahn und seine Kollegen.

Die Saison des ehemaligen FCA-Stars: Neben 20 Bundesliga-Spielen (davon sechs über die volle Spielzeit), vier Pokalspielen, durfte er fünfmal in der Europaleague antreten. Eine gewisse Brisanz haben die Spiele gegen die ehemaligen Kollegen immer. Gegen Ostrzolek lief es am Samstag nicht gut. Aber gegen Vogt und Hahn hat der FCA die Möglichkeit, das Wiedersehen für die Abtrünnigen zu einer unangenehmen Begegnung zu machen.

Erfolgreiche Vergangenheit: Matthias Ostrzolek, Kevin Vogt und André Hahn (von links) jubeln nicht mehr im Trikot des FCA. Daniel Baier hingegen trägt noch Rot-Grün-Weiß. Foto: Augsburger/Archiv Augsburg. Vielen Menschen bekannt und ein Graus: Das Wiedersehen mit dem oder der Ex. Im Fußballgeschäft ist es gang und gäbe, dass Spieler eine Weile bei einem Verein spielen und sich dann eine neue Herausforderung suchen (müssen). Am Samstag gab es für den FC Augsburg ein solches Wiedersehen - mit Matthias Ostrzolek. Begegnungen mit Vogt und Hahn folgen in den nächsten Wochen.

Obwohl zwischen Bayern München und dem FCA derzeit nur fünf Tabellenplätze liegen, sind es Welten zwischen den Vereinen. Während beim FC Bayern, die sich am Sonntag ihren 25. Meistertitel holten, die Spieler am ehesten den Verein verlassen müssen, sieht die Lage beim FC Augsburg anders aus.

Spieler können sich bei den Schwaben, die seit 2011 in der Bundesliga spielen, für höhere Aufgaben empfehlen. Aktuell spielt sich Abdul Rahman Baba in den Vordergrund. Der Ghanaer, der vor der Saison von der SpVgg Greuther Fürth zum FCA wechselte, wird mit Borussia Dortmund und Real Madrid in Verbindung gebracht. Wie wahrscheinlich die Gerüchte sind, lässt sich schwer beurteilen. Doch zeigt der Linksverteidiger weiter seine Leistungen, wird sich der FCA auf dieser Position bald nach neuem Personal umschauen müssen.

Bereits vor dieser Saison mussten Manager Stefan Reuter und Trainer Markus Weinzierl drei Stammkräfte ziehen lassen. André Hahn, der beim FCA zum Nationalspieler aufstieg, spielt nun in Mönchengladbach. Für Mittelfeldspieler Kevin Vogt ist Köln die nächste Station und der Vorgänger von Baba auf der Linksverteidiger-Position, Ostrzolek, trägt nun Weiß-Blau-Rot beim Hamburger SV.

Gegen eben jenen Ostrzolek ging es am vergangenen Samstag. Das erste Treffen mit dem ehemaligen FCA-Profi endete positiv für Augsburg. Ostrzolek ging am 13. Spieltag mit seinem Neuen 1:3 unter. Der 24-Jährige hatte dabei selbst nicht den besten Tag erwischt. Trotz der prekären Lage der Hamburger hat sich Ostrzolek seinen Platz auf der linken Seite erarbeitet. Von 30 Spielen absolvierte er 21. Wehmut ob der Trennung von Augsburg scheint Ostrzolek nicht zu haben: "Ich habe mich damals bewusst für diesen Schritt entschieden. Jeder träumt davon, bei so einem Verein zu spielen."

Zumindest das zweite Duell gegen seine ehemaligen Teamkollegen entschied er für sich. Mit 3:2 besiegte der HSV am Samstag den FCA in der heimischen Arena. Nach 19 Minuten stand es 2:0 durch Treffer von Olic und Lasogga. In der 25. Minute erfolgte der Anschlusstreffer durch Bobadilla und Werner erzielte in der 69. Minute sogar den Ausgleich. Doch das Ergebnis hielt lediglich zwei Minuten, dann brachte Lasogga den HSV auf die Siegerstraße. Ostrzolek, der das 2:0 vorbereitet hatte, machte ein starkes Spiel.

Bereits das nächste Wiedersehen mit einem Ex gibt es am kommenden Samstag in der SGL Arena. Kevin Vogt kommt mit dem 1. FC Köln nach Augsburg. Auch der Mittelfeldspieler fühlt sich wohl bei seinem neuen Arbeitgeber und findet deutliche Worte: "Auch für die Zukunft sind wir ein Klub, der in vielen Dingen mehr Potenzial hat als der FC Augsburg, was nicht böse gemeint ist - aber deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, hierherzukommen." Für Vogt läuft es bei den Rheinländern in seinem ersten Jahr richtig gut. Er fehlte aufgrund einer Sperre nur einmal, schoss in 29 Spielen ein Tor und legte drei weitere auf.

Während Ostrzolek mit Hamburg um den Abstieg kämpft, Köln mit Vogt auf dem zwölften Platz so gut wie gerettet ist, darf sich André Hahn nächstes Jahr mit europäischen Spitzenclubs messen. Der Rechtsaußen wechselte nach eineinhalb Jahren beim FCA zu Borussia Mönchengladbach. Die Gladbacher stehen aktuell auf dem dritten Platz und spielen nächstes Jahr wohl in der Champions-League. Am letzten Spieltag trifft der FC Augsburg auf Hahn und seine Kollegen.

Die Saison des ehemaligen FCA-Stars: Neben 20 Bundesliga-Spielen (davon sechs über die volle Spielzeit), vier Pokalspielen, durfte er fünfmal in der Europaleague antreten. Eine gewisse Brisanz haben die Spiele gegen die ehemaligen Kollegen immer. Gegen Ostrzolek lief es am Samstag nicht gut. Aber gegen Vogt und Hahn hat der FCA die Möglichkeit, das Wiedersehen für die Abtrünnigen zu einer unangenehmen Begegnung zu machen.
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