Dirk Schuster vor Bayer Leverkusen: "Haben uns geschüttelt"

In einer englischen Bundesligawoche tritt der FCA am Mittwoch, 21. September, (20.00 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen an - einem Spitzenteam, das nach unglücklichem Saisonstart unter Druck steht.

"Leverkusen hat genauso viele Punkte auf dem Konto wie wir, nämlich drei", bringt Dirk Schuster es vor seinem vierten Bundesligaspiel als FCA-Trainer auf den Punkt, "das heißt, dass für sie nur ein Sieg zählen wird." Das lege bereits die taktische Marschrichtung fest, an der sich Bayer orientieren werde: Voll draufgehen und möglichst ein frühes Tor erzielen. "Darauf müssen wir uns gefasst machen", sagt Schuster in Bezug auf die individuelle Qualität in Reihen des Gegners.

Nach dem missglückten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 will Schuster seine Truppe wieder auf die Grundpfeiler seines Spiels besinnen: Zweikampfstärke durch Kompaktheit und Disziplin sowie schnelle Umschaltbewegungen in beide Richtungen. "Wir haben uns geschüttelt und gehen jetzt voller Zuversicht in dieses Spiel in Leverkusen", so der Trainer. "Wir haben in der Spielbeobachtung viele Stärken von Bayer Leverkusen ausgemacht, aber es gibt auch Punkte, an denen wir ansetzen wollen." Welche Punkte dies sein werden, verriet Schuster selbstverständlich nicht.

Verarbeiten mussten die Spieler dabei nicht nur die Niederlage, sondern vor allem auch den Ausfall von Dominik Kohr, der in der Nachspielzeit verletzt vom Platz getragen werden musste. "Wir haben ihn gestern getroffen als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde", berichtet Schuster, "und er war schon wieder sehr positiv gestimmt, weil er grundsätzlich ein positiv eingestellter Mensch ist. Die Mannschaft wird sicherlich in Leverkusen auch ein bisschen für Dominik Kohr spielen."

Noch am Dienstag wird der FC Augsburg mit einem 19-Mann-Kader die Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten. Wer Kohrs Position in der Startelf bekleiden wird, will Schuster indes noch nicht verraten. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass die Wahl auf Gojko Kacar fiele, möchte ein Journalist auf der Pressekonferenz vor der Abreise wissen. Dirk Schuster grinst, als er antwortet: "Naja, irgendwo zwischen null und 100 Prozent."
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