FC Augsburg: Dirk Schuster verspürt "innere Unruhe" vor Debüt

Der FC Augsburg steht unmittelbar vor seiner Saisoneröffnung. Vor seinem ersten Pflichtspiel als FCA-Trainer, der DFB-Pokal-Partie gegen den FV Ravensburg am Freitag, 20. August, (20.45 Uhr), gibt Dirk Schuster einen kleinen Einblick in seine Gefühlswelt. "Natürlich verspürt man eine gewisse innere Unruhe", so der neue Übungsleiter, "wir als Trainerteam wollen zeigen, dass wir die Mannschaft gut vorbereitet haben." Gegen den Oberligisten Ravensburg muss der Trainer jedoch auf eine Reihe von Spielern verzichten. Neben den Langzeitverletzten meldeten sich auch Gojko Kacar und Paul Verhaegh ab. Verhaegh ist im Training umgeknickt. "Wäre es ein Endspiel, würde er eventuell mit Schmerzmitteln spielen können, aber wir haben eine lange Saison vor uns und wollen kein Risiko eingehen." Insbesondere, da Verheagh gerade erst als Kapitän bestätigt wurde. Die Mannschaft hatte den Mannschaftsrat (neben Verhaegh auch Daniel Baier, Christoph Janker, Halil Altintop und Marwin Hitz) gewählt, aus dem das Trainerteam dann den Kapitän bestimmt hat.

Gojko Kacar dagegen ist nach seinen Rückenbeschwerden auf dem Weg der Besserung. "Das Spiel kommt für ihn aber noch zu früh", erklärt Schuster. Damit bleiben für die Innenverteidigung nur Christoph Janker, Jeffrey Gouweleeuw und Tim Rieder. Transfergerüchte vor allem um diese Position kommentierte er jedoch wie üblich nicht.

In Pfullendorf, wo die Partie ausgetragen wird, will er seine beste Truppe aufs Feld schicken. Dazu könnte auch Raul Bobadilla gehören, der sich nach kleineren Wehwehchen unter der Woche wieder einsatzbereit meldete und im Kader steht. "Unsere Zielsetzung ist es, die nächste Runde zu erreichen", stellt Dirk Schuster klar. Dabei gibt sich der fünftklassige Gegner durchaus selbstbewusst, ließ den FCA im Vorfeld wissen: "In Deutschland kennt uns keine Sau" – in Anlehnung an das legendäre Europa-League-Motto des FCA ("In Europa kennt uns keine Sau"). Das hat Schuster ein Schmunzeln entlockt, mehr aber auch nicht: "Ich denke, wir sind gut beraten damit, uns davon nicht ablenken zu lassen und unsere eigenen Stärken in den Vordergrund zu rücken."

Trotz seiner Aufregung kann der Trainer es kaum erwarten, dass das erste Pflichtspiel angepfiffen wird. Die Vorbereitung war erfolgreich, die Spieler sind körperlich fit und auch taktisch auf einem guten Weg. Nach dem 0:0 im letzten Testspiel gegen den FC Vaduz hat Dirk Schuster seine Mannschaft noch Abschlüsse trainieren lassen, damit ihm die Spieler zum Einstand gleich ein erfolgreiches Spiel schenken können.

Das Gästekontingent von rund 1.000 Tickets ist für diese Partie vergriffen, so dass sich die FCA-Profis auf eine große Unterstützung von den Rängen freuen können. Die aktive Fanszene ruft für das Pokal-Spielin Pfullendorf übrigens das Motto aus: "Alle in weiß nach Pfullendorf" Der FCA freut sich also über einen weiß gekleideten Gästeblock.
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