FC Augsburg: Formkurve zeigt klar nach oben

Nach zuletzt drei Erfolgen in der Bundesliga sowie dem Wunder in Belgrad zeigt die Formkurve des FC Augsburg klar nach oben. (Foto: Klaus Rainer Krieger)

Nach einem schwachen Saisonstart hat der FC Augsburg in den vergangenen Wochen in der Bundesliga wieder in die Spur gefunden. Der jüngste 1:0-Erfolg beim 1. FC Köln bedeutete bereits das dritte Zu-Null-Spiel in Folge - neben dem Sieg in der Domstadt gewannen die Fuggerstädter zuletzt außerdem 4:0 in Stuttgart und teilten daheim mit dem VfL Wolfsburg die Punkte.

Das neu gewonnene Selbstvertrauen verlieh der Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl am Donnerstag (10.12.) in der Europa League Flügel. Denn trotz einer kniffligen Ausgangslage vor dem letzten Spieltag zog der FCA dank eines 3:1-Sieges bei Partizan Belgrad noch in die Runde der letzten 32 ein.

Den Grund für den Aufschwung beschreibt Kapitän Paul Verhaegh wie folgt: „Wir haben in den letzten Wochen viel darüber gesprochen und trainiert, dass wir wieder enger und kompakter stehen. Nicht nur die Abwehr, sondern jeder einzelne von uns. Das funktioniert im Moment sehr viel besser. Denn vorne haben wir dann die Qualität, in jedem Spiel ein Tor zu machen.“ Der Niederländer, der seit mehreren Jahren zu den Leistungsträgern der Augsburger zählt, wird gegen die Knappen allerdings nicht mitwirken. Verhaegh sah in Köln die fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Chef-Trainer Markus Weinzierl. Nach 15 Spielen hat die Überraschungsmannschaft der Vorsaison nun 13 Zähler auf dem Konto und belegt den Relegationsplatz. Der Anschluss an das Tabellenmittelfeld ist geschafft. „Die Mannschaft tritt geschlossen auf, sie ist stabil, sie steht zusammen“, erklärt Manager Stefan Reuter, der nach dem Fehlstart Ruhe bewies und nicht an der Leistungsfähigkeit des Teams zweifelte.

„Der Sieg in Köln tat richtig gut, mit solchen Spielen kommst du unten raus“, meint Torhüter Marwin Hitz, der sich gegen den FC eine unfaire Aktion leistete. Denn als Schiedsrichter Daniel Siebert nach einem Foul von Daniel Baier an Philipp Hosiner auf Strafstoß entschied, bearbeitete der Schweizer mit den Stollen seines Schuhwerks den Elfmeterpunkt heftig und hatte damit Erfolg. Schütze Anthony Modeste rutschte weg, Hitz konnte den Ball parieren.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich der 28-Jährige reuig: „Es ist nicht die fairste Aktion. Das muss ich zugeben.“ Tags darauf verkündete er via Twitter: „Ich möchte mich für meine Aktion vor dem Elfer entschuldigen. Das war nicht okay und kommt nicht mehr vor.“ Die Unsportlichkeit wird allerdings keine Konsequenzen nach sich ziehen. Das DFB leitet keine Ermittlungen gegen Hitz ein.

von pm
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