FC Augsburg im Pokal bei Bayern München: "Wir wollen eine Sensation erzielen"

"Wir haben eine brutal schwere Aufgabe vor der Brust", schätzt Trainer Dirk Schuster die Kräfteverhältnisse zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München vor dem Spiel am Mittwoch, 26. Oktober, (20.45 Uhr) richtig ein. In der 2. Runde des DFB-Pokals will er mit seiner Mannschaft aber trotzdem für eine Überraschung sorgen.

"Es ist ein KO-Spiel und es kann viel passieren. Wir wollen so lange wie möglich die Chance haben, eine Sensation zu erzielen", so der FCA-Cheftrainer, der in der vergangenen Saison als Trainer des SV Darmstadt 98 den späteren DFB-Pokalsieger beinahe hätte ärgern können. Am Ende setzte sich der FCB im Achtelfinale nur knapp 1:0 durch. Und auch wenn der Gegner unüberwindbar erscheint, Schuster freut sich auf das erste der beiden Spiele innerhalb weniger Tage: "Es macht Spaß, sich mit den Besten der Welt zu messen. Und was im Kader der Münchener steht ist weltklasse."

Auch wenn der Trend der Gastgeber zuletzt nach oben ging, glaubt Schuster winzige Schwächen beim Rekordmeister erkannt zu haben, die es auszunutzen gilt: "Wir haben schon einige wenige Ansätze erkannt, wie man die Bayern ärgern kann. Gerade im Spiel gegen Eindhoven haben wir kleine Ansätze gesehen, wie es gehen kann." Auch wenn sich das Team von Carlo Ancelotti zuletzt etwas schwerer getan hatte, nach den Siegen gegen Einhoven und Mönchengladbach sieht Schuster den Gegner wieder in der Spur: "Sie haben sich gefangen und ihre Marschroute wird auch gegen uns mit Sicherheit dahingehen, frühestmöglich eine Entscheidung herbeizuführen."

Auf welchen Kader er am Mittwochabend zurückgreifen wird, kann Schuster noch nicht abschließend sagen. Nachdem sich einige FCA-Profis leichte Blessuren im Spiel gegen Freiburg zugezogen hatten, wurde am Montag nur locker trainiert. "Kostas Stafylidis und Dominik Kohr sind leicht angeschlagen und wir hoffen, sie bis zum Spiel fit zu kriegen. Alfred Finngobason wird allerdings definitiv nicht mit nach München fahren." Trotz der Verletztenmisere bleibt der 48-Jährige aber guten Mutes: "Wir werden die erfolgsversprechendste, gesündeste Elf auf den Platz zu bringen."
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