FC Augsburg: Nur Mölders stört den Weihnachtsfrieden

Sein wohl größter Moment im Dress des FC Augsburg: Sascha Mölders jubelt am 5. April 2014 über seinen 1:0-Siegtreffer gegen den FC Bayern. Foto: David Libossek

Eigentlich könnte der FC Augsburg in aller Ruhe Weihnachten feiern. Der Klub sammelte 13 Punkte in den vergangenen fünf Bundesligapartien, überwintert auf einem Nichtabstiegsplatz und zudem international. Einer ist und bleibt jedoch unzufrieden - und machte seinem Ärger kurz vor den Feiertagen Luft: Sascha Mölders.

Er ist einer der Publikumslieblinge des FC Augsburg. Doch in dieser Saison brachte es Sascha Mölders lediglich auf vier Kurzeinsätze, wurde außerdem nicht in den 23er-Kader für die Europa League aufgenommen. Lange schwieg der Stürmer, nun meldete er sich in der "Sportbild" zu Wort.

"Ich kam mir vor wie im falschen Film", erinnert sich Mölders an den Tag, an dem das Aufgebot bekanntgegeben wurde. Er, der erfolgreichste Torschütze der Vorbereitung und FCA-Dauer-Malocher sollte das Abenteuer Europa nicht auf dem Platz miterleben dürfen. "Ich wurde plötzlich nicht mehr gebraucht", sagt er.

Mölders-Wechsel bahnt sich an: Kein Karriere-Ende in Augsburg


Zwischenzeitlich sei gar behauptet worden, er sei verletzt. "Das ist Quatsch. Ich bin topfit, aber ich werde einfach nicht mehr berücksichtigt." Mölders wolle nun die Konsequenzen ziehen. "Es reicht jetzt", wird er zitiert, "ich wollte hier eigentlich meine Karriere beenden. Doch so kann es nicht weitergehen. Die Situation ist so, dass ich mir jetzt alles anhöre."

Mölders wird unter anderem mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht.
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