FC Augsburg U16: Ein eingespieltes Team

Die U16 des FC Augsburg ist Spitzenreiter der Landesliga Süd - zumindest nach dem ersten Spieltag. Nach einem 1:3-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching 2 steht die Mannschaft von Thomas Wiesmüller ganz oben in der Tabelle. Ein Platz, an dem es sich bis zum Saisonende gut aushalten lässt, findet der FCA-Trainer: "Nachdem im letzten Jahr der Aufstieg haarscharf in der Relegation verpasst wurde, soll es in diesem Jahr endlich klappen mit dem Aufstieg."

Wie realistisch dieses Vorhaben ist, wird sich möglicherweise schon in den nächsten Wochen herauskristallisieren. Denn mit den nächsten beiden Gegnern SC E. Freising und dem Derby gegen den FC Königsbrunn am dritten Spieltag hat die U16 zwei große Brocken vor sich. "Danach werden wir sehen, in welchen Bereichen wir noch arbeiten müssen und wo wir schon richtig gut sind", freut sich Wiesmüller auf das Kräftemessen mit den beiden Teams.

Die Weichen für eine erfolgreiche Saison hat der Fußballltrainer zusammen mit seinem Co-Trainer Uwe Fleps bereits in der Vorbereitung gelegt. Da standen neben der individuellen Förderung der Spieler vor allem die mannschaftstaktischen Vorgaben im Fokus, "damit die Automatismen noch besser greifen", erklärt der 29-Jährige. Die Betonung liegt hierbei auf 'noch besser'. Denn zum Vorteil des FCA bildet die U16 schon zu Beginn der Saison ein eingespieltes Team, da die meisten Spieler - 17 an der Zahl - aus dem eigenen Nachwuchs der U15 kommen. Dazu stoßen noch die fünf Neuzugänge David Acar (FC Stätzling), Ediz Medinelli (FC Königsbrunn), Niklas Seefried (SPVGG Ansbach), Marco Deininger (SPVGG Ansbach) und Lucas Schmid (Deggendorf). Das macht zusammen ein 22-Mann starkes Team, dass von Kapitän Thomas Zimmermann angeführt wird. "Unser Kader ist sowohl quantitativ als auch qualitativ stark aufgestellt, dass fördert den Konkurrenzkampf im Team und dadurch ist auch die Trainingsintensität immer hoch", sagt der FC Augsburg Trainer.

Und das sei gerade in diesem Alter wichtig, damit der Fokus der Heranwachsenden beim Fußball bleibe. "Da werden auch andere Dinge, wie zum Beispiel Mädels wichtig", lacht Wiesmüller. "Die Jungs sind in einem schwierigen Alter, sie versuchen ihre Grenzen auszutesten. Trotzdem muss man ihnen auch ihren Freiraum - und was noch wichtiger ist - ihre Kreativität lassen."

Der Job als Fußballtrainer ist also auch nicht immer einfach, umso schöner ist es aber für Thomas Wiesmüller zu merken, dass sich die Mannschaft durch die Zusammenarbeit stetig weiterentwickelt. "Wenn man als Trainer erkennt, dass die Jungs das Gelernte im Spiel anwenden, das ist echt super." Und wer weiß, wenn Mannschaft und Trainer weiter so intensiv zusammen arbeiten, vielleicht klappt es dann auch 'endlich' mit dem Aufstieg.
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