FC Augsburg U23: Schwere Aufgabe in Regensburg

Nach dem gelungen Auftakt der U23 des FC Augsburg nach der Winterpause in der Regionalliga Bayern steht für die Mannschaft von Christian Wörns nun das schwierige Auswärtsspiel gegen Jahn Regensburg auf dem Programm. Anpfiff ist am Samstag, 27. Februar, (14.00 Uhr) in der Continental-Arena.

"Regensburg ist eine Top-Mannschaft. Sie haben nochmal zehn Punkte mehr auf dem Konto als Ingolstadt, unser Gegner aus der vorherigen Woche. Und die waren auch richtig gut. Das wird sich auf dem Platz bemerkbar machen, aber wir werden trotzdem alles raushauen, um das Ergebnis positiv zu gestalten", weiß FCA-Trainer Wörns um die Schwere der Aufgabe.

Die Stärke des Augsburger Gegners lässt sich, wie von Wörns bereits angesprochen, an der Tabelle festmachen. Die Regensburger stehen auf dem zweiten Tabellenplatz, haben 40 Punkte und ein Torverhältnis von 41: 27 Toren aufzuweisen. Bester Torschütze des SSV Jahn ist Mittelstürmer Markus Ziereis mit elf Toren in 19 Spielen. Dass der Jahn dennoch schlagbar ist, bewies vor der Winterpause der 1.FC Schweinfurt 05. Die ebenfalls im Tabellenkeller stehenden 05er gewannen vor Weihnachten 2:1 gegen den hohen Favoriten.

Die Partie in Regensburg ist trotz der unterschiedlichen Tabellensituationen für beide Mannschaften hoch interessant.
Beide Mannschaften benötigen Punkte, der FC Augsburg will so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller, Regensburg hingegen den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. Dazu sind beide Regionalliga-Teams von Verletzungssorgen geplagt. Regensburg beklagt neben seinen Langzeitverletzten Sebastian Nachreiner, Thomas Paulus und Jonas Sonnenberg die Ausfälle von Winterneuzugang Robin Urban (Außenbandriss im Knie) und Daniel Schöpf (Mittelhandbruch) Und auch der FC Augsburg kann von Verletzungen ein Lied singen. Die Langzeitverletzten Raphael Framberger, Jonathan Scherzer und Yannik Thiel fehlen der Mannschaft.

Ein weiterer Punkt ist, dass beide Mannschaften zum neuen Jahr einen neuen Trainer in ihren Reihen aufweisen können. Und diese kennen sich nur zu gut. Christian Wörns und Heiko Herrlich. Zwei Ex-Profispieler, beide sind zusammen mit Borussia Dortmund deutscher Meister geworden, haben in der Jugend häufig gegeneinander gespielt und wurden zeitgleich von Berti Vogts in die U17-Nationalmannschaft berufen. "Es ist ein komisches Gefühl gegen Heiko zu spielen, weil wir uns aus der Jugendzeit kennen. Selbst als Spieler war das schon komisch, aber wir nehmen es jetzt natürlich, wie es kommt", gibt der FCA-Trainer offen zu.

Dass die beiden Trainer in der Lage sind am Samstag ihre Freundschaft für 90 Minuten beiseite zu legen, steht außer Frage. Denn da zählt für beide Trainer und beide Mannschaften nur das Spiel auf dem Platz.
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