FCA-Neuzugang Finnbogason: "Bin hier, um der Mannschaft zu helfen"

Alfred Finnbogason verstärkt ab sofort den FC Augsburg. Der 27-jährige Isländer unterzeichnete an seinem Geburtstag das Arbeitspapier beim FCA. Im ersten Interview spricht er über seine Ziele mit dem FCA, Erfahrungen in Spanien und Griechenland sowie die EM-Teilnahme mit Außenseiter Island.

Hallo Alfred, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und willkommen in Augsburg! Wie fühlst Du Dich, nachdem die Tinte trocken ist?

Finnbogason: Vielen Dank! Ich bin sehr glücklich und stolz, jetzt ein Teil des FCA zu sein. Ich weiß, dass es eine historische Saison und der FC Augsburg insgesamt auch ein sehr aufstrebender Verein ist. Ich bin froh, dass ich die Chance bekommen habe, hierher zu kommen

Ist der neue Vertrag vielleicht sogar das perfekte Geburtstagsgeschenk?

Finnbogason: Ja, das kann man so sagen! Es ist das erste Mal, dass ich einen Vertrag an meinem Geburtstag unterschreibe. Es war zwar mit Medizincheck und den ganzen Formalitäten ein sehr anstregender Tag, aber jetzt fühlt es sich an, als könnte ich heute doppelt feiern. (lacht)

Hattest Du schon Kontakt zu anderen FCA-Spielern? Es gibt da nämlich ein paar, die auch schon in der holländischen Eredivisie gespielt haben, so wie Du...

Finnbogason: Ich kenne Jeffrey Gouweleeuw, mit ihm habe ich zusammen in Heerenveen gespielt, bevor er nach Alkmaar gewechselt ist. Auch Kapitän Paul Verhaegh ist natürlich ein Begriff und noch ein paar weitere, gegen die ich schon mit der Nationalmannschaft gespielt habe.

Du warst zuletzt von Real Sociedad an Olympiakos Piräus ausgeliehen? Wie erging es Dir in dieser Zeit in Spanien in Griechenland und welche Erfahrungen hast Du gesammelt?

Finnbogason: Ich habe in beiden Ländern gute Erfahrungen gemacht - Spanien ist für mich eine der besten Ligen in der Welt, wo sehr taktischer Fußball gespielt wird. Mit Olympiakos durfte ich in der Champions League spielen - auch wenn ich nicht so viel gespielt habe, wie ich es mir gewünscht hätte, nehme ich von beiden Stationen sehr positive Erfahrungen mit.

Was erwartest Du nun von der Aufgabe "Bundesliga"?

Finnbogason: Es ist eine sehr harte Liga, in der ein körperbetonter und schneller Fußball gespielt wird. Ich hoffe, dass ich dem FCA dabei helfen kann, dass wir schnell unsere Ziele erreichen.

Der FC Augsburg hat sich nach nach dem "Wunder von Belgrad" für die Zwischenrunde in der Europa League qualifiziert und trifft nun auf den FC Liverpool. Leider darfst Du nicht auflaufen, weil Du mit Olympiakos schon europäisch gespielt hast. Trotzdem: Wie schätzt Du die Chancen für Dein neues Team ein?

Finnbogason: Im Fußball kann alles passieren - man sieht jede Woche, dass vermeintlich stärkere Klubs gegen vermeintlich schwächere Klubs verlieren. Es wird sicher schwer, aber es ist eine großartige Aufgabe für den FCA, so einen renommierten Verein vor der Brust zu haben. Wir sind nicht chancenlos!

In der Bundesliga fing sich der FCA erst zum Ende der Hinrunde, mittlerweile steht der FCA auf Platz 12 in der Bundesliga. Welche Ziele hast Du mit dem FCA und was wünschst Du Dir persönlich für Dein Engagement in Augsburg?

Finnbogason: Mein kurzfristiges Ziel ist natürlich, mich schnellstmöglich zu integrieren und alles kennenzulernen. Es war in den letzten Tagen sehr hektisch, jetzt will ich die neue Aufgabe einfach auf mich zukommen lassen. Natürlich bin ich hier, um der Mannschaft zu helfen und hoffentlich ein paar Tore zu erzielen. Wir wollen schließlich Spiele gewinnen! (lacht)

Freust Du Dich auf das erste Training mit Deinen neuen Kollegen?

Finnbogason: Ja, es ist immer schön, die neuen Teamkameraden, den Trainer und die Abläufe in einem neuen Verein kennenzulernen. Ich bin sehr gespannt auf den Teamgeist, der hier herrscht, denn davon habe ich schon gehört.

Mit der Nationalmannschaft Islands ist Dir im vergangenen Jahr Historisches gelungen, Ihr habt Euch in einer schweren Gruppe als Außenseiter für die Europameisterschaft 2016 in Frankfreich durchgesetzt. Wie stolz bist Du auf diese Leistung?

Finnbogason: Das macht mich sehr stolz, ich denke das war ein großer Moment für ganz Island. Es war sicher überraschend, dass wir am Ende vor Holland standen. Aber auch daran sieht man, dass sich nicht immer die Favoriten durchsetzen. Ich habe mich sehr über diesen Erfolg gefreut, denke aber auch nicht zu sehr darüber nach, denn jetzt will ich mich voll und ganz auf Augsburg konzentrieren.

Von PM
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