Finnbogason gegen Frankfurt gesperrt: FC Augsburg verzichtet auf Protest

Rot und Rudelbildung: Alfred Finnbogason fehlt dem FC Augsburg nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Eintracht Frankfurt. (Foto: Alexander Heinle)

Der FC Augsburg muss im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag auf Stürmer Alfred Finnbogason verzichten. Der DFB bestrafte Finnbogason mit einem Spiel Sperre und einer Geldstrafe wegen "unsportlichen Verhaltens".

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat FCA-Stürmer Alfred Finnbogason nach dessen Roten Karte aus dem Spiel gegen den 1. FC Köln wegen „eines unsportlichen Verhaltens“ mit einer Sperre von einem
Meisterschaftsspiel sowie einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro belegt. Der Isländer hatte in der Nachspielzeit die Rote Karte von Schiedsrichter Guido Winkmann gesehen.


Rätsel-Rot: Warum Finnbogason vom Platz musste, bleibt unklar

Der genaue Grund für die Hinausstellung Finnbogasons war auch auf Fernsehbildern nicht auszumachen. Auch der DFB nennt in der Urteilsbegründung keine Details des "unsportlichen Verhaltens".

"Ich habe noch keinen im Stadion gefunden, der mir sagen kann, warum Finnbogason die Rote Karte gesehen hat. Das ist mir ein Rätsel", äußerte sich Augsburgs Sportchef Stefan Reuter nach der Partie am Samstag in der WWK-Arena.

FC Augsburg legt keinen Protest ein

Und dennoch: "Der FCA hat dem Urteil zugestimmt, das damit rechtskräftig ist", schreibt der FC Augsburg in seiner Pressemitteilung. Alfred Finnbogason fehlt Trainer Manuel Baum damit im nächsten Bundesliga-Spiel des FCA bei Eintracht Frankfurt, das am Samstag, 22. April, ausgetragen wird.
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