Fußball-Fans feiern friedlich

Etwa 600 Heimfans und rund 1500 Mönchengladbacher Fans reisten mit Zügen zum Augsburger Hauptbahnhof, um ihre Mannschaft zum Spiel in der SGL-Arena zu begleiten. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht, wie die Bundespolizei in einer Pressemitteilung erklärt. Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Etwa 600 Heimfans und rund 1500 Mönchengladbacher Fans reisten mit Zügen zum Augsburger Hauptbahnhof, um ihre Mannschaft zum Spiel in der SGL-Arena zu begleiten. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht, wie die Bundespolizei in einer Pressemitteilung erklärt.

Der Sonderzug aus Mönchengladbach traf mit etwa 950 Fans gegen 13 Uhr am Augsburger Hauptbahnhof ein. Hier kam es zu drei Beleidigungen gegen Polizeibeamte. Des Weiteren wurde ein Knallkörper auf dem Bahnsteig gezündet. Reisende wurden dabei nicht verletzt.

Eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Verunreinigung von Bahnanlagen wurde gegen eine 43-Jährige aus dem Fanzug erstattet. Sie hatte ihr kleines Geschäft in einem Fotofix-Automaten im Hauptbahnhof verrichtet. Trotz der teilweise starken Alkoholisierung der Gästefans verlief der Gang über den Südtunnel zu den bereitgestellten Shuttle-Bussen störungsfrei.

50 Personen, die mit einem Stadionverbot belegt sind, begaben sich unmittelbar nach der Ankunft des Zuges in ein Lokal am Hauptbahnhof und verfolgten von dort aus das Fußballspiel.

Bei der Rückfahrt des Sonderzuges kam es gegen 19 Uhr am Augsburger Hauptbahnhof zu einem Flaschenwurf gegen einen Bundespolizisten. Der Beamte blieb unverletzt. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
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