Gefühlte Niederlage gegen Mainz

Ein Auf und Ab erlebten die FCA-Spieler wie hier Dong-Won Ji am Samstag gegen Mainz 05. (Foto: Alexander Heinle)

Eine Berg- und Talfahrt erlebte der FCA am Samstagnachmittag. Zunächst lagen die Schwaben mit 0:2 gegen Mainz hinten. Durch Tore von Verhaegh, Koo und Bobadilla führten sie sogar zeitweise mit 3:2, mussten sich am Ende aber mit einem Unentschieden begnügen.


Am Samstagnachmittag begegneten sich mit dem FCA und Mainz 05 zwei Teams auf Augenhöhe. Augsburg sammelte bislang in der Bundesliga erst fünf Punkte und steht auf dem letzten Tabellenplatz. Mainz hat mit zwölf Punkten mehr als doppelt so viel wie Augsburg, doch auch bei den 05ern läuft es nicht – vier der letzten fünf Spiele wurden verloren.

Im Gegensatz zu den Gästen konnte die Weinzierl-Truppe unter der Woche positives aus dem Pokalspiel mitnehmen. Mit dem 3:0 Sieg ist der FCA eine Runde weiter, Mainz hingegen schied gegen 1860 München aus. Doch der Fokus lag für Weinzierl schnell bei der nächsten Bundesligapartie wie er Vorwort des Stadionkuriers betonte: "Ich möchte keine Worte über den DFB-Pokal sowie die Europa League verlieren.“

Feulners Schuss an die Latte

Auch seine aufgestellte Truppe ruhte sich nicht aus sondern setzte um was Trainer vorgab: „Diese Punkte wollen wir heute in Augsburg behalten und werden alles dafür tun.“ Nach zwei Minuten prüfte Dong-Won Ji den Mainzer Keeper Karius erstmals. Nur eine Minute später knallte Markus Feulner, der als Linksverteidiger begann den Ball aus 28 Metern an die Latte.

Augsburg dominierte die Partie komplett und hatte in der ersten Viertelstunde einen Ballbesitz von 80 Prozent. Doch nur dadurch Ballbesitz werden keine Spiele gewonnen. Diese Erfahrung musste der FCA häufiger und so auch in der 18. Minute machen. Augsburg konnte im eigenen Strafraum den Ball nicht klären und so spielte Pablo de Blasis den Ball problemlos in die Mitte zu Yoshinori Muto der ohne Mühe zum 0:1 einschob. Es war der erste Angriff der Mainzer.

FCA dominiert – Mainz führt

Der FCA zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und spielte routiniert weiter. Der Schock folgte aber in der 30. Minute bei der die FCA-Abwehr erneut nicht gut aussah. Über Malli und Jairo kam der Ball zu Muto, der mit seinem zweiten Treffer das 0:2 markierte. Der FCA brauchte eine Weile um sich von dem Schock zu erholen. Noch vor der Pause gab der Kapitän Paul Verhaegh der Heimelf neue Hoffnung. Nach einem Handspiel von de Blasis im Strafraum gab es einen
Elfmeter für Augsburg, den Verhaegh rechts unten zum 1:2 verwandelte.

Ausgleich nach der Pause

Nach der Halbzeitpause machte Augsburg weiter wie vor dem Seitenwechsel. Nach dem Anpfiff legten die Schwaben stürmisch los. Angetrieben von den heimischen Fans gelang in der 50. Minute der Ausgleich. Caiuby setzte sich an der linken Seite leicht gegen seinen Gegenspieler durch und flankte genau in den freien Raum im Strafraum. Dort verwandelte der ehemalige Mainzer den Ball freistehend zum 2:2.

Danach verflachte die Partie. Erst spät wurde es in der Arena wieder gefährlich. In der 81. Minute erzielte der FCA schließlich den Führungstreffer. Nach Zuspiel von Caiuby gelang Bobadilla aus elf Metern das 3:2. Es wurden spannende letzte Minuten in der Partie. Der FCA stand defensiv sicher und kam durch Bobadilla zu einer weiteren Großchance. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit stand Muto wieder goldrichtig und erzielte das 3:3. Danach pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und hinterließ niedergeschlagene FCA-Spieler.
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