Heimserie gerissen – Augsburger Panther verlieren mit 2:5 gegen Ingolstadt

Justin Shugg - Prima Einstand trotz Niederlage (Foto: G. Stadler)

Und nix war es mit dem siebten Heimsieg in Folge. Vor voller Hütte, das Weihnachtsderby gegen die Schanzer aus Ingolstadt wollten 6139 Zuschauer sehen, verloren die Panther mit 2:5. Die Panther haben lange Zeit nicht zu ihrem Spiel gefunden, erst nach einem 0:3 Rückstand konnte man kurzfristig gewohntes Pantherhockey zeigen. Aber der Anschluss zum 2:3, innerhalb von zwei Minuten, war zu wenig.

Das Pantherlazarett schrumpft, wieder genesen waren am Freitagabend Evan Trupp und Jonathan Boutin. Letzterer nahm zu Gunsten von Ben Meisner aber noch auf der Bank Platz. Im Krankenstand befinden sich somit noch Adrian Grygiel und T.J. Trevelyan. Aufgrund der schweren Verletzung von T. J. (bleib stark!) haben die Panther mit der Verpflichtung von Justin Shugg schnell reagiert und den Rechtsschützen von Dinamo Riga (KHL) an den Lech verpflichten können. Der Neuzugang hatte sich schnell zurechtgefunden und ein Tor wie Assist auf seiner Habenseite verbuchen können.

1. Drittel

Zu Beginn waren die Panther das aktivere Team. Brady Lamb und Arvids Rekis schossen Marco Eisenhut (Goalie ERC) warm. Die beste Chance hatte Woody Holzmann in der 4. Spielminute, aber der Schoner von Eisenhut konnte die Augsburger Führung verhindern. Bis in die 7. Spielminute war das Spiel der Ingolstädter eher bemüht, aber der erste gute Spielzug brachte das 0:1. John Laliberte konnte aus vollem Lauf Meisner überwinden. Nach diesem Treffer war der EHC deutlich besser im Spiel. In der 1. Spielminute konnte Meisner noch mit einem starken Save den zweiten Treffer verhindern. Sekunden danach stand es aber 0:2. Ein scharfer Pass in den Slot und Fabio Wagner musste nur noch die Kelle hinhalten. Und ab da lief das Spiel mit umgekehrten Vorzeichen, die Panther kamen über Bemühungen nicht hinaus. Die erste Strafe im Spiel zogen die Ingolstädter, Jean-Francois Jaques musste wegen Stockschlag hinaus. Die Panther bewegten sich im Powerplay zwar gut, aber außer einem Schlagschuss von Mark Cundari war nichts zu holen. Mit abgelaufener Strafzeit konnten die Ingolstädter ein 3 auf 1 gehen, aber Meisner und die Abwehr konnten schlimmeres verhindern. Ein bissiger Evan Trupp konnte im Forecheck den Puck klauen, aber nicht im Kasten unterbringen. Der Rebound durch Jaroslav Hafenrichter war ebenfalls ohne Erfolg. In der 19. Minute gab es die erste Strafe für Neuzugang Justin Shugg wegen Beinstellens.

2. Drittel

Die Strafzeit aus dem ersten Drittel blieb ohne Folgen für die Panther. In den folgenden Minuten waren die Panther bemüht zu ihrem Spiel, dem Panther Hockey, zurückzufinden. Aber Zwingendes konnte nicht generiert werden. Die wenigen gefährlichen Chancen konnten nicht verwertet werden, wie in der 29. Minute durch Trevor Parkes oder Alexander Polaczek in der 31. Generell zeigten die Schanzer eine gute Abwehrarbeit und blockten etliche Schüsse. Mit abgelaufener Strafzeit gegen Arvids Rekis (Behinderung, 32.) konnten die Niederbayern dann auf 0:3 erhöhen, Torschütze Benedikt Kohl. Wenige Minuten später konnten endlich die Pantherfans jubeln, Justin Shugg mit seinem ersten Assist auf Trevor Parks, der den Puck aus der Luft zum 1:3 Anschlusstreffer in den Ingolstädter Kasten prügelte. Erst haben die Panther Dusel bei einem 3 auf 1 der Ingolstädter und dann das Scheibenglück auf ihrer Seite. Shugg mit seinem ersten Treffer zum 2:3 Anschluss, den Assist gab es von Parkes. Und das Momentum blieb auf Seite der Panther, leider ohne weiteren Treffer im Mitteldrittel. Ein Hoher Stock, inklusive Verletzung, gegen Parkes wurde am Ende des zweiten Drittels von den Referees übersehen.

3. Drittel

Und somit war alles für ein spannendes Schlussdrittel bereitet. Und die Panther machten dort weiter wo sie im zweiten Drittel aufgehört hatten. Eine kurze aber heftige Prügelei endete mit Strafen für beide Teams. Polaczek und Taticek mussten wegen übertriebener Härte vom Eis, die Kontrahenten MacKay und Wagner bekamen jeweils 2 plus 10 wegen übertriebener Härte (43.). Und dann war das Pantherfeuerwerk auch schon wieder vorbei, Ingolstadt konnte durch Boyce auf 2:4 erhöhen. Wegen Hohem Stock musste schließlich Drew LeBlanc vom Eis Aber auch für Ingolstadt gilt: sechs Feldspieler sind zu viel (49.). Nur das Pantherpowerplay wollte nicht so recht in Schwung kommen. In den letzten Spielminuten hatten sich die Panther zwar nicht aufgegeben, aber der notwendige Power-Boost, um das Spiel noch zu drehen, konnte nicht mehr abgerufen werden. Ein Emptynetter beendete die Partie in der letzten Sekunde.
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