Heimsieg – Endlich! Augsburg schlägt Hamburg mit 4:1

Erster Heimsieg in der Saison 2015/16 und ein sensationelles Comeback von T. J. Trevelyan, der mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 den Weg zum Erfolg ebnete. Die Panther gewinnen verdient gegen Hamburger, die zulange aus der Defensive heraus agierten (1:1 / 1:0 / 2:0).

Am Freitagabend hieß es erstmals, während der Regular-Season, „alle Mann an Bord“. T. J. Trevelyan, nach ausgestandener Verletzung, mit seinem ersten Saisonspiel war ebenso mit von der Partie wie Brady Lamb, der nach zwei Spielen Sperre wieder ran durfte. Bretton Stamler musste als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Mit lediglich 3725 zahlenden Gästen gestaltete sich die Zuschauerzahl, bei bester Stimmung im CFS, eher übersichtlich.

Nach zögerlichem Beginn kamen die Panther in der 6. Spielminute durch Andrew LeBlanc und Ben Hanowski zu den ersten guten Chancen, der Hamburger Goalie Dimitrij Kotschnew behielt aber noch Oberhand. Das erste Powerplay des Tages durften die Freezers auf ihrer Seite verbuchen, Lamb musste nach Spielverzögerung kurzzeitig hinter Plexsiglas. Aber ein aggressives Penalty-Killing der Panther und ein Torhüter, der zur Not auch ohne Stock kann, hielten den Kasten sauber. Trainer Mike Stewart setzte wieder auf Jeff Deslauriers. Mitten in der Hamburger Drangphase kam Kapitän Steffen Tölzer zum Abschluss. Nach spektakulärem Pass von Mike Iggulden landete der Schlenzer von Tölze zum 1:0 (10. Spielminute) im Kühlschrank. Auch das zweite Hamburger Powerplay konnten die Panther schadlos überstehen, T. J. musste sich für zwei Minuten auf der Strafbank ausruhen. Ganz unglücklich: in der letzten Spielminute fiel das 1:1, Mark Mancari konnte in dieser Situation wegen Problemen mit seinem Schlittschuh nicht in der Verteidigung aushelfen. So ergab sich freie Fahrt für Jerome Flaake, der weitgehend ungestört einnetzen konnte. Auch nach dem späten Gegentreffer kann man den Panthern ein aufmerksames Spiel, mit guter Rückwärtsbewegung in der Verteidigung, attestieren, das Hamburger Spiel hingegen war deutlich zurückhaltender und auf Konter wie Distanzschüsse bedacht.

Der Beginn des zweiten Drittels war geprägt durch ein Hin und Her ohne Zählbares; David Wolf durfte sich für Hamburg, Arvids Rekis für den AEV versuchen. In der 28. Minute verabschiedete sich Christoph Schubert nach Check gegen Kopf und Nacken, in Tateinheit mit Reklamieren, mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis (2+10+10). Und so spielt man (Powerplay-) Eishockey: T. J. wird im Slot mustergültig bedient und verwandelt in seinem ersten Saisonspiel zum 2:1. Wegen unnötiger Härte musste in der 37. Spielminute Jamie Bettauer in die Kühlbox, aber dort wollten der Hamburg Flaake, keine 30 Sekunden später, auch hin. Bei 4gegen4 (39.) hatte Derek Dinger das nächste Augsburger Tor auf dem Schläger, aber auch ein leeres Tor muss erst mal überwunden werden.

Die Panther kamen mit Power aus der Kabine, LeBlanc gleich zu Beginn mit einer ersten Chance. Big Save von Deslauriers in der 45. Spielminute. Aus nächster Distanz konnte D. J. einen Onetimer von Kramer, mit dem Blocker, unschädlich machen. Die Kühlschränke, zusehend mit mehr Engagement nach vorne, kamen immer häufiger vor das Panthertor. Das Powerplay ab der 50. Minute (Spielverzögerung Jon Matsumoto) konnte Augsburg mit viel Dusel und D. J. unbeschadet über die Runden bringen. Das anschließende Panther Powerplay wurde schließlich von den Hausherren zum 3:1 verwertet. Als offizieller Torschütze wurde Trevelyan benannt, der beteiligten Plexiglasscheibe und dem Rücken von Freezer Goalie Kotschnew hingegen wurde kein Assist zugesprochen. Und dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt bestätigte sich in der 57. Minute. Ein gefrusteter Thomas Oppenheimer (Bandencheck) machte den Weg frei für Powerplaytor Numero 3!: Drew LeBlanc zum 4:1 Endstand für die Panther. Am Sonntag geht es für den AEV nach Düsseldorf zur DEG.
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