Integration im Fußball

In der Länderspielpause hat das von der Bundesliga-Stiftung mit initiierte bundesweite Integrationsprogramm „Willkommen im Fußball“ zum Internationalen Fachtag eingeladen.

Vorträge und Workshops boten Raum für die Fragen, wie der Profisport sein Integrationspotential ausschöpfen kann, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Mit dabei war auch FCA-Profi Andreas Luthe.

Er war als Gast zur Podiumsdiskussion eingeladen und sprach dort über seine Initiative "In Safe Hands e.V." und die Möglichkeiten von Profifußballern, bei der Ingeration von Flüchtlingen öffentlichkeitswirksam zu unterstützen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk seines Projekts auf Kindern, die gemeinsam mit weiteren Profitorhütern in regelmäßigen Abständen trainieren. Gemeinsam mit Ex-Profi Jonas Ermes startete Luthe während seiner Zeit beim VfL Bochum das Projekt, das er nun auch nach Augsburg gebracht hat.

Der sehr gut besuchte Fachtag bot nebenher mit mehreren Vorträgen und weiteren Diskussionsrunden ein Forum für die verschiedenen Akteure im Projekt.

Über "Willkommen im Fußball":
Willkommen im Fußball ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, initiiert und gefördert von der Bundesliga-Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Das Programm ermöglicht jungen Geflüchteten bis 27 Jahren durch niedrigschwellige Angebote den Zugang zum Sport und unterstützt so, auch über den organisierten Fußball hinaus, die Integration und das gesellschaftliche Miteinander. Das Programm setzt dabei auf Bündnisse. Dahinter steht die Kooperation eines Klubs der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen oder kommunalen Akteuren sowie Amateurfußballvereinen. Neben offener Trainingsangebote oder regelmäßiger Fußballturniere bieten die lokalen Bündnisse auch Kultur-, Bildungs-, Qualifizierungs-, und Vernetzungsangebote an.
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