LEW unterstützt Spitzensportler

  Lechwerke unterstützen und begleiten Spitzensportler aus der Region auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 – Athleten halten Fans in den sozialen Netzwerken und auf www.RegionFuerRio.deunter dem Hashtag #RegionFuerRio auf dem Laufenden

Im Spätsommer 2016 finden die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro statt. Auch einige Spitzensportler aus Bayerisch-Schwaben könnten dann in Brasilien dabei sein und um die Medaillen mitkämpfen. Die Lechwerke unterstützen fünf Athleten aus der Region bei deren Vorbereitung und beim Kampf um die Qualifikation für Rio, darunter auch eine paralympische Sportlerin. Ziel des Projekts ist es, den regionalen Spitzensport zu fördern und bekannter zu machen. Im Zentrum steht eine Social-Media-Kampagne rund um den Hashtag #RegionFuerRio.

Folgende Sportler sind Teil des Projekts: Janine Berger aus Bubesheim (Turnen), Lisa Brennauer aus Durach (Radsport), Alexander Grimm aus Augsburg (Kanuslalom), Lisa Nothelfer aus Biessenhofen (Rollstuhlbasketball) und Melanie Pfeifer aus Augsburg (Kanuslalom). [

Unter dem Hashtag #RegionFuerRio halten die Sportler ihre Fans von nun an in den sozialen Netzwerken und auf www.RegionFuerRio.de auf dem Laufenden. In Bildern, Texten und kurzen Videos erzählen sie von ihrem Sportleralltag und ihren Vorbereitungen auf Olympia. Weitere Sportler können genau wie jeder andere Olympiabegeisterte aus der Region in die Kampagne einsteigen, indem sie ebenfalls den Hashtag #RegionFuerRio nutzen.

„Die Athleten arbeiten ihr ganzes Sportlerleben lang tagtäglich für die Verwirklichung dieses einen Traums: Olympia. So viel Leidenschaft, Wille und Energie verdienen größten Respekt und Unterstützung“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher. „Wir wollen die Spitzensportler aus der Region den Menschen bekannter machen. Unsere fünf Athleten treten in verschiedenen Disziplinen an und sind alle gemeinsam Botschafter für Bayerisch-Schwaben: Eine Region, ein Team!“

Im Rahmen des Projekts verbessert LEW auch gezielt die finanziellen Rahmenbedingungen der potentiellen Olympiateilnehmer aus der Region während ihrer direkten Vorbereitung auf Rio 2016.

Die Olympischen Spiele 2016 finden vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro statt. Die Paralympischen Sommerspiele werden vom 7. bis 18. September ebenfalls in Brasilien ausgetragen.

Bei der Qualifikation und auf dem Weg dorthin unterstützen die Lechwerke folgende Sportler:

Janine Berger, Turnen
2012 in London war Janine Berger die Jüngste im gesamten deutschen Olympiateam. In Ihrer Paradedisziplin Sprung wurde sie Vierte – eine Fehlentscheidung der Kampfrichter brachte sie um eine Medaille. Von einem Kreuzbandriss im Jahr 2014 ließ sich die Sportlerin nicht aufhalten: Die Bubesheimerin arbeitete sich zurück. Jetzt kämpf die 19-Jährige, die im vergangenen Sommer ihr Abitur absolvierte, um ihre zweite Olympiateilnahme.

Lisa Brennauer, Radsport
Lisa Brennauer war bereits 2012 Mitglied der deutschen Olympiamannschaft. Rio wäre trotzdem eine Premiere, denn nach London sattelte die 27-jährige Radsportlerin aus Durach um: Von der Bahn wechselte sie auf die Straße – und fand dort ihre wahre Bestimmung: Mit ihren beiden Weltmeistertiteln im Team- und Einzelzeitfahren sowie Silber im Straßenrennen schrieb die Sportlerin Geschichte: Drei WM-Medaillen in einem Jahr hat noch kein deutscher Radsportler vor ihr geholt.

Alexander Grimm, Kanuslalom
Olympiasieger ist man nicht nur vier Jahre, sondern ein Leben lang. Der 29-jährige Alexander Grimm weiß, wie es sich anfühlt. 2008 gelang ihm in Peking die Sensation. Der Augsburger gewann im Kajak Einer die erste Goldmedaille für das gesamte deutsche Team und wurde praktisch über Nacht weltbekannt. 2012 verpasste der Sportler die Olympiaqualifikation. Dieses Jahr soll es für den angehenden Maschinenbauingenieur wieder klappen.

Lisa Nothelfer, Rollstuhlbasketball
Deutschlands Rollstuhlbasketballerinnen sind bereits sicher für Rio qualifiziert. Lisa Nothelfer aus Biessenhofen muss nur noch den Sprung von der U25- in die A-Nationalmannschaft schaffen. Und bei dem Rekordtempo, mit dem es die Sportlerin in nur drei Jahren in die Bundesliga geschafft hat, ist ihr das auch absolut zuzutrauen. Neben ihrer sportlichen Karriere absolviert die 22-jährige gelernte Industriekauffrau, die von Geburt an querschnittsgelähmt ist, dieses Jahr ihr Abitur.

Melanie Pfeifer, Kanuslalom
Vize-Europameisterin 2014 und WM-Bronzemedaillengewinnerin 2014 und 2015. Zwei glänzende Jahre liegen hinter Melanie Pfeifer. Die 29-jährige Sportsoldatin, die an der Universität Augsburg im Master BWL mit Schwerpunkt Logistik studiert, sagt von sich selbst, dass sie paddelt seit sie lebt. Jetzt kämpft die gebürtige Frankfurterin um ihre Olympia-Premiere. Ein Ticket nach Rio wäre die Krönung ihrer Karriere. (PM)
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