Markus Weinzierl: "Freiburg ein gefühlter Erstligist"

FCA-Trainer Markus Weinzierl sieht den Gegner als gefühlten Erstligisten: "Sie sind ein Erstligist, der aktuell nur in der zweiten Liga spielt." (Foto: Archiv)

Der FC Augsburg bestreitet am Mittwoch, 28. Oktober, (19.00 Uhr) das DFB-Pokal-Spiel beim Zweitligatabellenführer SC Freiburg. FCA-Trainer Markus Weinzierl sieht den Gegner als gefühlten Erstligisten: "Sie sind ein Erstligist, der aktuell nur in der zweiten Liga spielt." Daher schätzt der 40-Jährige die Chancen auf ein Weiterkommen auch ausgeglichen ein. "Alles ist möglich. Freiburg ist heimstark, sie haben eine gute Mannschaft und es herrscht dort oft eine hektische Atmosphäre. Darauf werden wir vorbereitet sein", so der Trainer.

"Für uns gilt es, das Spiel erfolgreich zu gestalten, die Partie losgelöst von der Liga zu sehen und weiterzukommen", sagt Weinzierl, der sich durch dieses Spiel Selbstvertrauen für sein Team erhofft. "Der Pokal ist wichtig und wir wollen weiterkommen, aber die Bundesliga ist wichtiger", ordnet der Fußballlehrer die Prioritäten aber klar ein.

"Freiburg ist nicht Dortmund. Wir wissen um die Stärken von Freiburg, aber auch um unsere", konzentriert sich Weinzierl auf sein Team und nicht zu sehr auf den Gegner. "Sie wollen unsere aktuelle Situation sicherlich ausnutzen, aber wir wollen es besser machen als in Dortmund und erfolgreich sein. Am besten wollen wir nach 90 Minuten weiterkommen, aber es kann auch über 120 Minuten gehen oder gar erst im Elfmeterschießen eine Entscheidung fallen. Wir stellen uns auf einen typischen Pokal-Fight ein."

Für FCA-Profi Jan Moravek, der in Dortmund nach rund 1,5-jähriger Verletzungspause wieder auf den Platz zurückgekehrt ist, würde ein weiterer Einsatz den nächsten Schritt nach vorn bedeuten. "Es wird von Tag zu Tag besser. Ich habe bisher zwei Mal in der Regionalliga gespielt, ein internes Testspiel bestritten und die 45 Minuten in Dortmund. Es war ein schönes Gefühl, wieder dabei zu sein. Die Tendenz geht aufwärts", ist der Tscheche für jede weitere Einsatzzeit dankbar. Auch Weinzierl ist froh, mit Moravek eine weitere Alternative im Mittelfeld zu haben: "Wir haben ihn in in den letzten Monaten behutsam aufgebaut und hoffen, dass sich das in den nächsten Wochen auszahlt. Wir wissen, dass wir gute Leistungen zurück bekommen, wenn Jan fit auf dem Platz ist."

Nicht fit für das Pokalspiel ist Kapitän Paul Verhaegh. "Er hat eine Sprunggelenksverletzung, bei der wir abwarten müssen, wie Paul auf Belastung reagiert. Eine Prognose der Rückkehr ist daher schwierig", so Weinzierl zur personellen Situation.

Von pm
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