Markus Weinzierl: "Wollen Stuttgart weiter mit reinziehen"

Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 16. April, 15.30 Uhr) muss der FC Augsburg weiterhin auf viele Spieler verzichten. Ein Mann mit viel Erfahrung ist dafür aber wieder mitten im Geschehen.

Das Stühlerücken im Lazarett des FC Augsburg nimmt kein Ende: Kapitän Paul Verhaegh, Konstantinos Stafylidis und Dong-Won Ji sind nach wie vor nicht einsatzbereit. Alexander Esswein steht nach einer Muskelverletzung in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung und Piotr Trochowski wirft eine Reizung im Knie in seinem Regenerationsprozess zurück. Gute Nachrichten dagegen von Dominik Kohr, der nach seinem Nasenbeinbruch mit Maske antreten kann. Außerdem kann Trainer Markus Weinzierl im Duell gegen die Schwaben wieder auf die zuletzt gelb gesperrten Markus Feulner und Ja-Cheol Koo zurückgreifen.

Die Marschrichtung ist klar: "Die Stuttgarter spielen offensiv sehr gut und haben viel Tempo im Spiel, andererseits bekommen sie auch eine Menge Gegentore", analysiert Weinzierl, der den Gegner zu Fehlern zwingen will. "Die Bilanz der Gegentore zeigt, dass sie anfällig sind, daher wollen wir sie offensiv beschäftigen." Der VfB steht derzeit mit 33 Punkten auf Rang zwölf der Tabelle. Mit einem Sieg könnte der FCA nach Punkten aufschließen und dank der besseren Tordifferenz vorbeiziehen. "Das ist unser Ziel", gibt Weinzierl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zu Protokoll. "Wir wollen sie mit in den Abstiegskampf ziehen."

Halil Altintop sitzt neben seinem Trainer auf dem Podest im PK-Raum der WWK ARENA und verfolgt die Äußerungen des Trainers interessiert, bis auch er mit gezielten Fragen eingebunden wird. "Natürlich freue ich mich, dass ich wieder ran darf", erklärt Altintop, der gegen Bremen wieder in die Startelf rückte und über die kompletten 90 Minuten spielte. Seinen Stammplatz aus den Vorjahren hatte er verloren. Groll hegt der Deutsch-Türke deswegen aber keinesfalls: "Der Trainer hat sich zurecht für Koo und Ji entschieden, sie sind jung und hoch talentiert. Es ist klar, dass es in unserem Kader Härtefälle gibt. Da muss das Ego jedes Einzelnen hinten anstehen", sagt der 33-Jährige: "Es geht jetzt nicht um Namen. Es geht nicht um Altintop, um Koo oder um Weinzierl. Es geht nur um den FCA."
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