Nichts zu holen für verunsicherte Panther – DEG gewinnt mit 1:5

Nichts zu lachen gab es für Mike Stewart bei der 1:5 Niederlage der Augsburger Panther gegen die DEG (Foto: A. Heinle)

Das letzte DEL-Spiel im Jahre des Herrn 2015 ging mit einer deutlichen 1:5 Heimklatsche zu Ende. Verunsicherte Panther offenbarten stocktechnische Schwächen und ein (meist) harmloses Überzahlspiel, generell muss die Chancenverwertung als mangelhaft bezeichnet werden. Clevere Düsseldorfer, inklusive starkem Torhüter, ließen dem AEV keine Chance und erzielten im Dezember insgesamt 13 Tore im CFS. Somit ist die Revanche für das 4:8 am 4. Dezember ziemlich misslungen.

1. Drittel

Die erste Chance des Abends konnten die Panther für sich verbuchen. Nach schöner Vorarbeit von Ben Hanowski konnte T. J. Trevelyan den Pass aber nicht verwerten. In der 4. Spielminute ging es dann ganz schnell. Die erst Unaufmerksamkeit der Pantherabwehr wurde von Düsseldorf eiskalt ausgenutzt. Stefan Daschner konnte den Panther im Tor durch die Schoner zum 0:1 überwinden. Das erste Powerplay für die Hauherren hingegen ließ viel zu wünschen übrig (Rönnberg Kniecheck). Im Anschluss zeigten sich die Panther zwar bemüht, blieben aber weitgehend harmlos. Die beste Gelegenheit hatte Hanowski in der 10. Spielminute, aber stark bedrängt konnte er Mathias Niederberger nicht überwinden. Mit der ersten Strafe gegen die Panther (10.) brannte es lichterloh im Pantherdrittel aber mit etwas Dusel und Körpereinsatz konnte das zweite Gegentor verhindert werden (Ivan Ciernik, Haken). Die nächste AEV-Überzahl brachte die Erkenntnis: Gefährlich sieht anders aus oder wie viel Chancen braucht ihr noch. Wie Powerplay geht zeigten die Düsseldorfer nach Strafe gegen die Matt Mackay (15.). Nach einfachem Puckgewinn vollendete Bowman links oben ins Eck zum 0:2. Das darauf folgende Solo von T. J. wurde vom Goalie der DEG ausgeguckt und stark geklärt.

2. Drittel

Gleich zu Beginn erspielte sich der AEV eine gute Chance aber der Puck kam genau auf die Körpermitte von Niederberger. Aber auch Deslauriers war auf seinem Posten und konnte in der 24. Spielminute stark gegen Daniel Fischbuch halten. Das nächste Pantherpowerplay offenbarte (mal wieder) Schwächen im Aufbau- und Passspiel, gepaart mit unpräzisen Schüssen war da nichts zu holen. Kurz darauf erhöhte Olimb auf 0:3. Der Torschuss war eher ein Schubser aus Verlegenheit und beendete den Arbeitstag von Deslauriers. Und Backup Ben Meisner handelte sich im verbleibendem Drittel gleich zwei kuriose Strafen ein (unkorrektes Sichern des Pucks, 29., Spielen des Pucks hinter der Mittellinie, 33.). Auch ein zwischenzeitliches 3auf1 von Seiten der Panther konnte nicht verwertet werden. T. J. wurde da noch entschieden am Abschluss behindert. Erst die nächste Überzahl der Panther endete mit dem Anschluss zum 1:3. Ben Hanowski nahm Maß und konnte Niederberge im langen Eck überwinden. Den Drittelabschluss bildete ein harter Check gegen T. J.. Bleibt zu befürchten, dass wir an dieser Stelle mal wieder gute Besserung und schnelle Genesung wünschen müssen.

3. Drittel

Eine gute Chance zum Anschlusstreffer brachte die Überzahl in der 42. Spielminute. Aber nach guter Kombination erwies sich der Pfosten als Spielverderber, Jamie Bettauer hatte abgezogen. Der abgefälschte Schuss von Preibisch zum 1:4 in der 50. Spielminute sorgte letztendlich für die Vorentscheidung. Und das schön herausgespielte 1:5 in der 58. Spielminute war das letzte Tor im CFS im Jahr 2015 (Torschütze Collins).
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