Null-Punkte-Wochenende: Augsburger Panther unterliegen zu Hause Ingolstadt Panthern mit 4:5

T. J. Trevelyan, 2facher Torschütze bei der 4:5 Niederlage gegen Ingolstadt (Foto: George Stadler)

Zu Gast im ersten Heimderby dieser Saison im Curt-Frenzel-Stadion, waren am Sonntag die Panther aus Ingolstadt. Und die Augsburger Panther haben wieder knapp verloren, macht in Summe ein Null-Punkte-Wochenende, Endergebnis 4:5 (1:1/1:2/2:2). Verletzt waren Arvids Rekis (nach hartem Check im Freitagabendspiel) und Jaroslav Hafenrichter.

1. Drittel

Schwungvoller Auftakt von beiden Mannschaften. Bereits in den ersten Sekunden kamen die richtigen und falschen Panther (die aus Ingolstadt) zu ersten Gelegenheiten. Thomas Holzmann schoss Pielmeier wach, mehr oder weniger im Gegenzug wurde Jonathan Boutin von den Ingolstädtern Buck und Oppenheimer geprüft. Und weiter ging es mit Chancen auf beiden Seiten. Stieler (2. Spielminute) und Adrian Grygiel aufs kurze Eck, fanden in Pielmeier ihren Meister. Das erste Objekt im Kasten der Schanzer war schließlich Alex Polaczek, da hätte man auch zwei Minuten bemühen können.

In den nächsten Minuten wurden die Gäste aus der Donauniederung besser, Chancen für Jaques und Greilinger (7./8.) konnten von Boutin mit gutem Stellungsspiel unterbunden werden. Und weiter stand der Augsburger Goalie im Brennpunkt, aber der behielt auch in unübersichtlicher Spielsituation den Überblick. Generell waren die Ingolstädter zur Mitte des ersten Spielabschnitts näher am Führungstreffer. Ein starker Spielzug der Augsburger, Davies auf Dinger, aber auch der Rebound fand den Weg nicht ins Tor. Und so was wird ja immer wieder gerne mal bestraft. Nur wenigen Sekunden später konnten die Schanzer ein 3 auf 2 erfolgreich zu Ende spielen, Torschütze Danny Irmen (12.).

Und weiter ging es mit guten Chancen für die Augsburger, Gabe Guenzel konnte aber nach prima Zuspiel Pielmeier nicht überwinden. 16. Spielminute, Petr Taticek eröffnete mit einem Stockcheck das Strafbankreigen. Holzmann mit dem Warmup, eine erste gute Möglichkeit im Powerplay . Und dann lud Mr. Lamb an der Blauen(Linie) durch, den Rebound konnte schließlich T. J. Trevelyan einnetzen, 1:1. Gutes Powerplay! In der 18. Minute war wieder Boutin aufmerksam zur Stelle und unterband Taticeks Versuch. Die nächste vergebene Möglichkeit für den Augsburger Pantherangriff gab es in der 19. Minute, Davies bereitete vor, LeBlanc und Holzmann scheiterten aber an Pielmeier.

2. Drittel

Verhaltener Beginn im zweiten Drittel. In der 23 .Spielminute musste dann wieder ein falscher Panther auf der Bank platznehmen (Taticek Stockschlag). Es folgte ein gutes Powerplay, auch weil Parkes immer wieder dort stand wo es weh tut: im Slot. Dann eine gute Überzahlchance durch Holzmann, der auch im Nachsetzen den Puck nicht versenken konnte. In der 27. Spielminute musste Gabe Guentzel auf die Augsburger Strafbank (Haken) und durfte noch vor Ablauf der Strafzeit wieder aufs Eis. Petr Pohl wurde, freistehend vor Boutin, angespielt und hatte keine Probleme aus kurzer Distanz den Panther Goalie zu überwinden, zwischenzeitlicher Spielstand 1:2. Es folgten Déjà-vus an „Täglich grüßt das Murmeltier“, die Panther konnten wieder beste Gelegenheiten nicht nutzen (Parkes und Stiele). Die Panther Abwehr war dann in der 32. Minute zu inkonsequent, wiederum konnte Boutin aus der Kurzdistanz überwunden werden, Torschütze Oppenheimer zum 1:3. In den nächsten Minuten stand dann Pielmeier im Brennpunkt des Geschehens, zum wiederholten Male konnte er den Puck unter seinem Körper begraben, bis zur 34. Minute. Da musste erstmal der Videobeweis bemüht werden, aber Trevor Parks Anschlusstreffer zum 2:3 war regelkonform. In der 37. Minute die nächste Powerplaygelegenheit für den AEV (McNeill, Halten), die aber nicht in ein Tor umgemünzt werden konnte.

3. Drittel

Mit dem Spielstand von 2:3 war alles für ein spannendes Abschlussdrittel vorbereitet. Wenn es einfach nicht geht, dann muss halt der dritte Rebound herhalten, Ausgleich in der 43. Spielminute durch T. J. Trevelyan. Im Anschluss Grygiel mit der Chance zur Führung, aber Polaczeks Rebound konnte er nicht einnetzen. Dann war eine Strafe gegen Augsburg angezeigt, das heiß Schanzer Goalie runter und sechster Feldspieler auf das Eis. Ein Schlagschuss von Schopper aus der Mitteldistanz brachte die Gäste wiederum in Führung. Zum Thema Chancenauswertung konnte dann Davies weiteres beitragen: völlig frei vor Pielmeier, konnte er den Puck nicht im Tor unterbringen (48.). Ein Emptynetter besiegelte schließlich den Ingolstädter Auswärtssieg, daran konnte auch das 4:5 (Lamb), 15 Sekunden vor Spielende, nichts mehr ändern.
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