Panther ebnen den Weg in die Playoffs mit 4:3 i. O. gegen Iserlohn Roosters

Mit zwei Treffern maßgeblich am Erfolg gegen Iserlohn beteiligt: Trevor Parkes (Foto: D. Libossek)

Am Sonntagnachmittag waren die Roosters aus Iserlohn zu Gast im Curt-Frenzel-Stadion. Für die Gäste ging es nur noch rechnerisch um den Einzug in die Pre-Playoff, für den AEV um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. In einem umkämpften Spiel konnten die Panther erst nach Shootout das Eis als Sieger verlassen. Matchwinner war Mark Cundari, der im Shootout gleich zwei Penalties versenken konnte. Mit dem heutigen Sieg fehlen den Panthern nur noch 3 Punkte für die direkte Viertelfinalqualifikation. Sollten die falschen Panther aus den Donauniederungen am Sonntagabend ihr Heimspiel gegen die Blubber-Brause-Truppe aus München verlieren, dann wäre das Viertelfinale mit einem weiteren Punkt (gegen Krefeld am kommenden Freitag) bereits fest gebucht.

1. Drittel
Ein Stockschlag in der ersten Spielminute, Ex-Panther Luigi Caporusso war der Sünder, brachte frühzeitig ein erstes Überzahlspiel. Und dieses Angebot nahmen die Panther dankend an. In der 2. Spielminute war es schließlich Trevor Parkes, der nach schöner Kombination seine Farben aus spitzem Winkel mit 1:0 in Führung brachte. In der 8. Minute wurde es vor dem Pantherkasten brandgefährlich, ein starker Save von Boots konnte letztendlich die Situation entschärfen. Und weiter ging es mit Überzahl für den AEV, Jason Jaspers musste wegen Haken vom Eis (9.). Kaum war Iserlohn komplett, zappelte die Hartgummischeibe zum 2:0 im Hühnerkäfig. Torschütze, wiederum nach schöner Kombination, Offensivverteidiger Marc Cundari per Onetimer. Dann durften sich die Roosters in Überzahl probieren (Parkes, Halten, 13.). Und das taten sie humorlos, nur Sekunden später war das Powerplay bereits wieder beendet. Torschütze zum 2:1 war Ryan Button, dessen Schuss von einem Augsburger Verteidiger unhaltbar abgefälscht wurde. Dann durften die Panther wieder in Überzahl ran (Caporusso, Haken, 16.). Die Panther konnten zwar den Puck im Tor unterbringen, aber der Treffer wurde nach (umstrittenem) Videobeweis nicht gegeben. Resümee nach dem ersten Drittel: die Panther waren zwar dominant, die Roosters konnten sich aber einige gefährliche Chancen erarbeiten.

2. Drittel
Der Ausgleich fiel in der 23. Spielminute. Boutin hatte kurzfristig den Überblick verloren und Caporusso konnte per Bauerntrick zum 2:2 vollstrecken. Und mit mangelndem Überblick ging es weiter. Nach Wechselfehler Augsburg, die mit einem Feldspielern zu viel auf dem Eis waren, konnten die Gäste die fällige Überzahl postwendend zum 2:3 nutzen (Torschütze Caporusso). In der 28. Minute durften dann die Panther wieder in Überzahl antreten, David Dziurzynski musste wegen unkorrektem Körperangriff vom Eis. Aber seit die Schiedsrichter den dritten Augsburger Treffer im ersten Drittel verwerte hatten, war das Augsburger Momentum dahin. In der 32. Minuten gab es dann den nächste Anlauf für die Panther in Überzahl (Larsson, Haken). Und diesmal klappte es wieder. Gabe Gutnzels Gewaltschuss wurde von Parkes zum 3:3 abgefälscht. Kurz vor Drittelende durften die Panhter nochmals in ihrer Paradedisziplin ran (Dieter Orendorz, Halten), aber die Roosters konnten das zwischenzeitliche Unentschieden mit in die Kabine nehmen.


3. Drittel
Die Panther konnten noch in Überzahl ins Schlussdrittel starten, aber keinen Nutzen daraus ziehen. Der Pfostentreffer von Justin Shugg in der 42. Minute war deutlich gefährlicher. Die Panther wollten aber unbedingt den „Dreier“ und fuhren Angriff um Angriff. Dementsprechend ergaben sich aber auch Gelegenheiten für die Iserlohner. Die offensive Ausrichtung der Panther ermöglichten aber den ein oder anderen Kontern. In der 49. setzte Alex Polaczek zu einem fulminanten Solo an, der Puck ging nur knapp daneben. Ein Stockschlag von Larsson (50.) eröffnete die nächste Überzahlgelegenheit. Aber ein Break der Roosters konnte von Drew LeBlanc nur per Haken schadlos gehalten werden. Somit mussten die Panther beinahe in Unterzahl antreten. Der Iserlohner Dziurzynski wusste dies aber mittels Stockschlag zu vereiteln, mit 4 gegen 4 ging es weiter. Dusel in der 57. Minute, auch Iserlohn kann Pfosten. Und somit ging es in die Overtime. Sekunden vor Ende der Overtime konnten die Panther nochmals in Powerplayformation antreten, aber die verbleibenden 15 Sekunden waren zu kurz. Und somit ging es in den Shootout. Das Game-Winning-Goal für die Panther erzielte Marc Cundari.
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