Panther erkämpfen sich ein glückliches 3:2 gegen die DEG

Viel Verkehr vor dem Düsseldorfer Tor. Am Ende siegte Augsburg glücklich mit 3:2 (Foto: George Stadler)

Panther erkämpfen sich drei Punkte gegen die DEG, Endergebnis 3:2 (1:1/1:0/1:1). Ein gutes Eishockeyspiel sieht zwar anders aus, aber spannend war es bis zum glücklichen Ende. Das lag zum einen an der defensiven Einstellung der Düsseldorfer und zeitweise an verunsichert wirkenden Augsburger Panthern. Aber egal, gewonnen ist gewonnen. Nach diesem Wochenende rangieren die Panther mit 15 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz.

Nur 3248 Zuschauer

Lediglich 3248 Zuschauer wollten das Duell der Traditionsvereine AEV gegen die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft sehen. Dementsprechend war die Stimmung auf den Rängen zeitweise recht verhalten. Alle Panther waren am Sontag an Bord, das hieß einer musste zuschauen. Diesmal traf es Mat MacKay. Die Panther begannen wieder mit Jonathan Boutin im Tor.

1. Drittel

Die ersten Möglichkeiten konnten sich die Augsburger Panther in der 3. Minute erspielen. Aber Trevor Parkes, nach Blue Liner Rekis, und gleich im Anschluss Adrian Grygiel am kurzen Pfosten, konnten den Puck nicht versenken. Die DEG konnte hingegen nach exakt drei gespielten Minuten in Führung gehen. Der haltbare Schuss von Lewandowski fand seinen Weg durch die Schoner von Boutin. Das anschließende Powerplay der Panther, es gab eine Strafe gegen die DEG (Brandon Yip, Bandencheck), war dann auch mehr Krampf als Kampf. Die erste Strafzeit der Panther (Rekis, Ellbogencheck, 5. Min.) konnte zumindest schadlos gehalten werden. Die folgenden Spielminuten waren reichlich zerfahren, gute Gelegenheiten konnte sich keine Mannschaft erspielen. In der 16. Spielminute konnten die Pantherfans endlich jubeln. Nach Zuspiel Braden Lamb auf Thomas Holzmann, letzter brachte die Scheibe flach zum Tor und Trevor Parkes konnte erfolgreich abfälschen, hinein ins Pantherglück. Kurz vor Drittelende kam der AEV nochmals zu einer Überzahlgelegenheit (K. Davis, Behinderung, 18.) aber auch dieser Versuch war dürftig bis unmotiviert.

2. Drittel

Das zweite Drittel begann mit einer weiteren Überzahl für Augsburg, der Düsseldorfer Bowman musste wegen Hakens in die Kühlbox (21.). Anschließend brannte es lichterloh vor dem Düsseldorfer Kasten. Aber trotz bester Gelegenheiten, die DEG wurde zusehend eingeschnürt, war einmal „Stangerl“ (hochdeutsch Torpfosten) die einzige Ausbeute. Es folgte wenig Konstruktives bis wieder ein Düsseldorfer auf die Strafbank musste (Ex-Panther Daniel Weiß, Stockschlag, 31.). Aber die Panther blieben auch in dieser Überzahl glücklos, obwohl aussichtsreiche Chancen erspielt werden konnten (unter anderem Ben Hanowski). Nach einem Abstimmungsfehler in Aufbauspiel der DEG vergab Jaroslav Hafenrichter alleine vor dem Düsseldorfer Goalie. Kurz darauf konnte der Panther Michael Davies den Düsseldorfer Schlussmann Mathias Niederberger, ebenfalls aus der Nahdistanz, nicht überwinden. Die Führung für die Panther fiel schließlich in der 37. Minute. Symptomatisch für das Spiel bis dahin, der Treffer wurde nach einem Alleingang erzielt, Alex Polaczek humorlos zum 2:1.

3. Drittel

In der 44. Spielminute war Augsburg im Glück, ein Düsseldorfer 3 auf 2 war brandgefährlich, der Puck fand aber seinen Weg am Goalie über den Pfosten am Tor vorbei. In der 46. Spielminute wurde ein harter Bodycheck von Lamb mit zwei Minuten prämiert. Nichts destotrotz konnten die Panther in Unterzahl ein gefährliches 3 auf 2 in Unterzahl gehen, leider ohne sich zu belohnen. In der 52. Spielminute musste wiederum Lamb auf die Bank und da fackelte Düsseldorf nicht lange. Ein abgefälschter Schuss brachte den Ausgleich zum 2:2 (Torschütze Collins). Diesem Treffer ging aber eine Regelwidrigkeit der Düsseldorfer voraus (Handpass?), so zumindest ließ sich die wütende Körpersprache von Mike Stewart und Steffen Tölzer interpretieren. Aber von diesem Treffer haben sich die Panther nicht beeindrucken lassen. Ein wuchtiger Angriff und die Panther konnten wieder in Führung gehen, Holzmann konnte den Rebound von Lambs Schlagschuss an Niederberger vorbei zum 3:2 ins Netz bringen (53.). Mit sechs Feldspielern, der DEG Goalie hatte das Eis bereits verlassen, wurde es nochmal äußerst spannend. Der Puck zappelte zwar im Pantherkasten, aber nach Videobeweis wurde der Treffer nicht gegeben, die Spielzeit war bereits abgelaufen.
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