Panther gewinnen Raubkatzenduell gegen Straubing - Endstand 4:3

Da freut sich der Panther - Jon Matsumoto nach 4:3 Sieg gegen Straubing (Foto: George Stadler)
 

4716 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag ein gutes, ein schnelles Eishockeyspiel mit dem Sieger auf der „richtigen“ Seite. Mit 4:3 ging das Raubkatzenduell an die Panther. Der Sieg wurde durch einen bösen Kniecheck gegen Mike Iggulden getrübt.

Ex-Trainer Larry Mitchel kam am Sonntagnachmittag mit vielen bekannten Gesichtern im Gepäck nach Augsburg. Sean O´Connor, Ryan Bayda, Colton Jobke, Mike Connolly, Connor James und Martin Hinterstocker haben allesamt schon mal das Pantherfell tragen dürfen.

1. Drittel

Starker Auftakt der Panther in Person von T. J. Trevelyan, der Tigersgoalie Dustin Strahlmeier in der ersten Spielminute erstmals prüfte. In der 4. Spielminute stand das erste Powerplay des Tages an, Straubing versuchte sich mit einem Mann zu viel auf dem Eis. Die Überzahl währte aber nicht lange, nach einem Aufbaufehler konnte nur noch ein taktisches Foul den Alleingang eines Straubingers verhindern. Die kurze Unterzahl wurde stark verteidigt und im Anschluss erhöhten die Panther den Druck. Und das sollte belohnt werden: Brady Lamb traf von der Blauen, durch Mann und Maus hindurch, hinein in den Tigerkäfig zum 1:0. Nach einem Foul von Aleksander Polaczek durfte Jon Matsumoto in der 11. Minute zeigen wie schön Unterzahltore sind und erhöhte per Shorthander auf 2:0. In der 14. hatte Mike Iggulden den nächsten Treffer auf der Kelle, aber Strahlmeier war auf dem Posten. Nach einer kleinen Rauferei ging es 4 gegen 4 weiter und ein Puckverlust an der eigenen Blauen führte letztendlich zum hineingestolperten 2:1-Anschlusstreffer durch Denny Urban. Und der gab den niederbayrischen Tigern Auftrieb: in der 18. konnte O`Connor den Augsburger Goalie Deslauriers glücklich überwinden. Die Panther in Summe das agilere Team, die sich deutlich mehr Chancen erarbeiten konnten, Straubing hingegen agierte im ersten Drittel sehr effektiv.

2. Drittel

Das zweite Drittel begann mit einer Riesenchance für die Panther, nach gewonnenem Hybridicing konnte aber der Tigers-Goalie die Augsburger Führung verhindern. Bei Straubinger Überzahl scheiterte Bayda aus bester Position an Jeff Deslauriers. Und J. D. stand auch in den folgenden Minuten im Mittelpunkt des Geschehens, konnte aber nicht überwundenen werden. Die Entlastung kam in der 8. Minute, Ben Hanowski mit tollem Solo zum 3:2. In der 10. Minute vergab Augsburg gleich zwei Chancen, sowohl Mike Iggulden wie Mark Mancari scheiterten am Tiger im Tor. Und auch Straubing kann Solo, das 3:3 wurde durch Mike Hedden klasse herausgespielt. In der 14. Spielminute ergab sich die nächste Powerplaymöglichkeit für die Panther und für T. J. die Möglichkeit zum Einnetzen, aber der Gästetorwart behielt die Oberhand.

3. Drittel

Der Eishockeygott war zu Beginn des 3. Drittels kein Augsburger, beste Chancen Ciernik (3.), J. T. (4.), um nur einige zu nennen, konnten nicht verwertet werden. In der 6. Minute schließlich wurde Mike Iggulden ganz bös gefoult und musste nach Check gegen das Knie vom Eis geführt werden. Mit 5 plus Spieldauer wurde Maury Edwards frühzeitig zum Duschen geschickt. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und hoffen auf baldige Rückkehr auf das Eis. Die fünfminütige Überzahl konnte in der 8. Spielminute endlich genutzt werden. Das Geburtstagskind, Ben Hanowski, mit seinem zweitem Treffer zum 4:3. Im Minutentakt folgten beste Chancen für die Hausherren (u.a. Matsumoto, 13.) aber entweder fehlende Präzision oder der Tiger im Tor, konnten eine höhere Führung verhindern. In der 16. Spielminute Straubing mit einem starken Powerplay, Steffen Tölzer musste vom Eis, aber die Augsburger konnten mit pantherstarkem Willen den Ausgleich verhindern. Die letzten Minuten machten sich dann die Straubinger das Leben selbst schwer. Nach dummen Fouls konnte der AEV bei 5 gegen 3 den Heimsieg festhalten.
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