Relativ ruhige Europacup-Nacht: Polizist durch Steinwurf verletzt

Choreo FCA-Fans gegen Partizan Mit einer großen Choreo hatten die FCA-Fans den ersten Europapokal-Auftritt ihrer Mannschaft gefeiert. Foto: Martin Augsburger

Der FC Augsburg hat sich bei seiner Heimpremiere in der Europa League sportlich teuer verkauft - auch wenn es zum ersten Sieg nicht gereicht hat. Neben dem Platz hatte es Sichrheitsbedenken ob der Partizan-Fans gegeben. Bis auf eine kleine Auseinandersetzung und einen Steinwurf auf einen Polizisten blieb es jedoch ruhig.

"Aus polizeilicher Sicht war das Europa-League-Spiel FC Augsburg gegen FK Partizan Belgrad als unauffällig zu bezeichnen, wozu wohl auch die große Polizeipräsenz beitrug", teilt die Polizei Augsburg am Freitag mit.

Nicht verhindert werden konnte jedoch ein Vorfall, der sich vor dem Spielbeginn in der Innenstadt im Bereich des Königsplatzes ereignete. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren serbischen Fans und einer Gruppe Kosovo-Albanern, darunter auch zwei Asylbewerbern, aus dem Raum Augsburg und Kempten. Aufgrund von Provokationen ausgehend aus der dreiköpfigen Gruppe der Kosovo-Albaner kam es zu einem Übergriff durch zwölf Partizan-Fans aus Österreich. In der Folge kam es zur Festnahme der anfangs flüchtigen Fußballfans, die umgehend festgenommen und in den Polizeiarrest eingeliefert wurden und somit das Spiel verpassten. Die drei Provokateure wurden nur leicht verletzt.

Alle zwölf Partizan-Fans werden im Laufe des Freitags unter anderem wegen des Vorwurfs des Landfriedenbruchs dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Steinwurf verletzt Polizisten
Nach Spielende kam es noch zu einem Aufeinandertreffen von zwei größeren Gruppen aus den gegnerischen Fanlagern. "Durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Eskalation verhindert werden", heißt es seitens der Polizei. Bei dem Vorfall wurde ein Polizeibeamter durch einen Steinwurf aus der Gruppe der serbischen Fans leicht verletzt, konnte aber weiter Dienst verrichten.
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