Restguthaben und Kartenpfand: Das sagt der FC Augsburg

Besitzer von Bezahlkarten müssen weiterhin warten. Noch gibt es keine Informationen des FCA, wie mit dem restlichen Guthaben umgegangen werden soll. (Foto: David Libossek)

Aufgrund des vorläufigen Insolvenzverfahrens der payment solution services GmbH wird das Bezahlsystem für das Heimspiel gegen Borussia Dortmund ausgesetzt. Auf seiner Homepage nimmt der FCA Stellung zur aktuellen Situation. Eine konkrete Lösung bezüglich Kartenpfand und Restguthaben bleibt er weiter schuldig.

Beim Heimspiel des FC Augsburg am Samstag, 13. Mai, gegen Borussia Dortmund kommt das Bezahlsystem nicht zum Einsatz. "Die Zahlung in den Cateringbereichen ist bei diesem Spiel ausschließlich mit Bargeld möglich", lautet die Antwort auf die Frage, wie Fans an Essen und Trinken kommen.

Keine klare Antwort für Fans und Kartenbesitzer

"Wie kommen FCA-Fans an die noch offenen Beträge auf der Bezahlkarte?", stellt der FCA auch die für viele Fans wichtige Frage. Die Antwort: "Das steht momentan aufgrund des schwebenden Verfahrens noch nicht sicher fest. Der FC Augsburg hat in den letzten Tagen intensive Gespräche mit dem Partner Stadtwerke Augsburg (swa) geführt, um eine partnerschaftliche Lösung im Sinne der Fans zu finden. Dabei sind sich die Partner einig, dass man aufgrund des vorläufigen Insolvenzverfahrens zunächst einmal gezwungen ist, die weitere Entwicklung dieses Verfahrens abwarten zu müssen."

Weiter geht es, wieder dreht es sich um die FCA-Anhänger: "Wie wird sich der FCA für seine Fans einsetzen?" Eine klare Lösung wird noch nicht präsentiert: "Für den Fall, dass Guthaben auf den Karten von der payment solution services GmbH nicht zurückbezahlt werden können, sind sich swa und FCA ebenfalls einig, einen möglichen Schaden für die Fans so gering wie möglich zu halten und eine zufriedenstellende Lösung zu finden."

Umgang mit Bezahlkarten immer noch nicht klar

Bezahlkarten können weder am Spieltag direkt oder online zurückgegeben werden, "da das System an diesem Spieltag nicht zum Einsatz kommen kann." Somit ist weder "die Verwendung der Bezahlkarten sowie das Entladen der Karten bei diesem Spiel" möglich.

Bis Mitte Juni sollen mehr Informationen vorliegen, doch: "Zum jetzigen Zeitpunkt sei niemand in der Lage vorauszusehen, wie das Insolvenzverfahren laufe." Auch weiß der FCA noch nicht, wie viel Guthaben sich auf den Bezahlkarten befindet. Der FC Augsburg stellt aber klar, dass er nicht vom Bezahlsystem profitiert, "auch nicht von möglichem Restguthaben, das ggf. nicht ausgezahlt wurde."

FC Augsburg möchte "verlässlich informieren"

Eine Frage, die die Fans wohl besonders interessiert, ist: "Warum hat sich der FCA bisher nicht zu diesem Thema geäußert und seine Fans informiert?" Auch hier hat der FC Augsburg eine Antwort parat: "Für den FC Augsburg ist es wichtig, seine Fans möglichst umfassend und vor allem richtig und verlässlich zu informieren. Aufgrund der sich ständig ändernden Informationen hat der FCA auf Zwischenmeldungen verzichtet, da diese zum jeweiligen Zeitpunkt nicht verifizierbar waren."

Dabei werden auch Vorwürfe gegen die Augsburger Medien laut: "Falsche Meldungen wie „der Betrieb des Bezahlsystems sei gesichert“, „sicherste Variante ist die Karte am Spieltag mitzubringen“ oder Ähnliches kann der FCA seinen Fans gegenüber nicht verantworten. Daher bedauert der FCA sehr, dass diese in Umlauf gebracht und medial verbreitet wurden."

Kommentar: Fans dürfen nicht die Leidtragenden sein

(pm/tab)
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