Revanche nur halb geglückt: Augsburger EV verliert nach Penaltyschießen

Matt White und Trevor Parkes trafen in beiden Spielen gegen den EHC Blackwings Linz.
 
Trevor Parkes darf sich weiter Hoffnung machen, im Winter bei den Olympischen Spielen für Kanada zu spielen.
Linz (Österreich): Keine Sorgen Eisarena |

Die interessante Konstellation - zwei Spiele back-to-back gegen denselben Gegner - endete mit nur einem Punkt gegen den starken EHC Blackwings Linz: Nach der deftigen 4:8-Niederlage am Freitag im heimischen Curt-Frenzel-Stadion erreichte der AEV in Oberösterreich ein 3:3-Unentschieden in Linz, den Sieg sicherten sich die Oberösterreicher im Penaltyschießen.

Bilder vom Heimspiel
Mike Stewart schickte abgesehen vom Torhüter dieselbe Mannschaft aufs Eis, statt wie am Freitag Jonathan Boutin sollte sonntags Ben Meisner die Pucks fangen. Auch Linz gab mit Florian Janny dem Back-up den Vorzug, und der junge Österreicher hatte von Beginn an viel zu tun. Im Gegensatz zum Heimspiel dominierte der AEV das Geschehen zu Spielbeginn: Valenine, Guentzel , Lamb, Parkes und White verpassten es jedoch aus sehr guten Chancen Tore zu machen. In der 19. Minute rächte sich das: Brian Lebler zog trocken mit dem Handgelenk ab und Linz lag zur ersten Pause mit 1:0 vorn.

Ex-Augsburger DaSilva in Topform

Wie im Curt-Frenzel-Stadion ging es während des kompletten Matches ordentlich zur Sache, weshalb Mike Stewarts Schützlinge wieder ausgiebig Über- und Unterzahl trainieren konnten. Defensiv stellten sich die Augsburger auswärts wesentlich besser an, auch als sie ab etwa der Hälfte des Spiels mit Brady Lamb auf einen wichtigen Teil ihrer Stadtmauer verzichten mussten – der Verteidiger gab nach dem Spiel Entwarnung, er wurde nach einer Prellung geschont.

Der zweite Linzer Treffer fiel im Powerplay, bei der Masse an Möglichkeiten musste Ben Meisner dann doch hinter sich greifen. Und wie am Freitag war ein ehemaliger Rot-grün-weißer am Tor beteiligt: Dan DaSilva war mit sechs Assists Linzs Topscorer der Wochenendes.

Wie im Hinspiel steckte der AEV nicht auf und kam durch Tore von Trevor Parkes im Powerplay (25. Minute) und Matt White nach einem schnellen Konter (31. Minute) zum verdienten Ausgleich. Mittlerweile wussten beide Teams um die Stärken des Gegners bei Überzahl und wie sie dagegenhalten konnten, trotz weiterer Powerplays fiel im Mitteldrittel kein weiterer Treffer.

Trevelyan gelingt erste Führung des Wochenendes

Auch der Schlussabschnitt blieb lange torlos, bis TJ Trevelyan in der 51. Minute für die erste AEV-Führung des Wochenendes sorgte. Dass es nicht beim knappen 3:2 blieb war die Folge eines Doppelausschlusses: Ein Linzer und Evan Trupp mussten zeitglich auf die Strafbänke und die Blackwings nutzten den zusätzlichen Platz bei vier gegen vier zum 3:3: Sebastian Piché ließ die Linzer Fans jubeln. Diese durften auch nach dem Spiel weiterfeiern: Der AEV hatte sich trotz einer Valentine-Strafzeit ins Penaltyschießen gerettet. Hier behielt Linz die Oberhand: Für den AEV scheiterten Parkes und White, Meisner hielt gegen Corey Locke, wurde aber von Lebler und Broda überwunden.

Letzter Test vor der Hauptrunde gegen den Kölner EC

Aber auch die etwa 15 mitgereisten AEV-Fans fuhren zufrieden zurück: Ihr Team hatte gezeigt, dass es aus der Freitags-Niederlage gelernt hatte.

Das nächste Testspiel findet am kommenden Sonntag wieder zuhause statt: Die Kölner Haie mit Ben Hanowski und Justin Shugg – letzte Saison noch gefeiert im AEV-Dress – gastieren ab 16:30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion. Es gelten wieder die Testspiel-Sonderpreise von 7 Euro für den Steh- und 14 Euro für den Sitzplatz; Kinder haben freien Eintritt.
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