Serie gerissen – Augsburger Panther verlieren in Nürnberg mit 2:3

Siegesserie in Nürnberg gerissen - kein Grund die Fahnen hängen zu lassen (Foto: A. Heinle)

Bekanntermaßen reißen Serien irgendwann. Für die Panther war es am Sonntagnachmittag in Nürnberg soweit. Mit 2:3 unterlagen sie gegen den Tabellendritten der DEL. Nürnberg gelang es über weite Strecken, das Augsburger Spielsystem erfolgreich zu stören. Nichtsdestotrotz konnten die Panther ihre Powerplaystärke wiederum unter Beweis stellen, beide Treffer wurden in numerischer Überzahl erzielt. Die Panther mussten ohne T. J. Trevelyan und Jonathan Boutin antreten. Beide hatten sich am Freitag verletzt und verweilen im Pantherlazarett.

1. Drittel


Die erste nennenswerte Aktion am Sonntagnachmittag war ein abgefälschter Schuss von Y. Ehliz, den Ben Meisner aber gut parieren konnte. Mit einem Bandencheck brachten die IceTigers Augsburg ins Spiel (Teubert, 5.). Das erste Powerplay des Nachmittages war ansehnlich, aber nicht von Erfolg gekrönt. Nur kurz danach gab es das nächste Panther Powerplay, Tatbestand wieder ein Bandencheck (Kozek, 8.). Im Aufbauspiel verloren die Panther aber leichtfertig den Puck und S. Reinprecht machte den Shorthander zum 1:0. Aber beim dritten Powerplay hat es dann gepasst, Ehliz musste wegen Haken runter. In bester Panthermanier bediente Drew LeBlanc Ben Hanowski quer durch Slot, 1:1. Im Anschluss dann die nächste Strafe für die Panther, Scott Valentine musste wegen Stockschlag in die Kühlbox. Ein spektakulärer Fanghandsave von Meisner konnte vorübergehend die Nürnberger Führung verhindern. Sieben Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels war Meisner dann machtlos, M. Pfleger zum 2:1.

2. Drittel


Spannend wurde es im zweiten Drittel in der 23. Minute. Erst konnte Meisner, nach Puckverlust im Aufbauspiel der Panther, stark parieren, im Anschluss war er aber chancenlos bei Martinovics Treffer zum 3:1. Generell waren die Panther bemüht, wirkten aber phasenweise etwas zahnlos. Die Strafzeit gegen Alex Polaczek (Halten, 25.) konnte mit etwas Glück und Einsatz schadlos überstanden werden. In der 30. Minute verhinderte der Pfosten eine höhere Nürnberger Führung, abgezogen hatte P. Reimer. In der 38. Minute versuchte es Nürnberg mit sechs Feldspielern, die Panther nahmen die kleine Bankstrafe dankend an. Nach einem gewonnenen Offensivbully konnte Trevor Parks den nächsten Überzahltreffer erzielen (38.). Parkes kam am Bullykreis in Puckbesitz, zog quer, verzögerte bis J. Reimer am Boden lag und vollendete aus spitzem Winkel zum 3:2 Anschluss. Ganz stark gemacht! In der letzten Spielminute provozierte Polaczek ganz clever eine Strafe, die aber keinen weiteren Treffer nach sich zog.

3. Drittel


Das weitgehend ereignislose dritte Drittel ist schnell zusammengefasst: Nürnberg konzentrierte sich auf die Defensive und „Ergebnishalten“, die Augsburger Angriffsbemühungen waren zu zahnlos. In der 57. Minute verursachte Derek Dinger noch einen Penalty, Sieger gegen B. Prust blieb Ben Meisner.
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