Siebter Auswärtssieg: AEV gewinnt auch in Schwenningen!

Mark Mancari traf zum 2:2-Ausgleich und rettete in der dramatischen Schlussphase mehrmals den knappen Vorsprung
 

Trotz 0:2-Rückstand nach 30 Minuten drehte der AEV das Spiel beim SERC: Ein Doppelschlag und zwei Powerplay-Tore sorgten fürs 4:2 nach zwei Dritteln, doch zum Schluss hin wurde es noch einmal spannend. Eine AEV-Rumpftruppe - zu mehreren verletzten und gesperrten Spielern kamen im Spielverlauf TJ Trevelyan und Drew LeBlanc - verteidigte den knappen 5:4-Vorsprung bis zur Schlusssirene. Bis Sonntag bleiben die Panther auf Platz 6, dann gastiert mit den Kölner Haien der direkte Verfolger im Curt-Frenzel-Stadion.

Ins Lazarett zum Langzeitverletzten Mike Iggulden gesellte sich in Schwenningen Arvids Rekis, der nach dem Check von Steve Pinizzotto an einer Gehirnerschütterung laboriert, außerdem war Brett Stamler nach seinem Faustkampf gegen Jaffray gesperrt. Durch den Ausfall der beiden Defender rückte Alex Thiel in die Verteidigung, im Tor stand Ben Meisner.

Der Deutschkanadier hatte gleich viel zu tun, denn Brady Lamb wurde nach nicht einmal einer halben Minuten auf die Strafbank geschickt. Der AEV verteidigte gut, kam im Anschluss auch zu mehreren Chancen, überstand eine weitere Unterzahlsituation, die dritte Chance ließen sich die Wild Wings dann nicht mehr nehmen: Sascha Goc packte seinen berühmten harten Schlagschuss aus, Matt Pelech fälschte den Puck ab, und nach 11 Minuten führte Schwenningen mit 1:0. Augsburg konnte aus seinem ersten Powerplay keinen Nutzen ziehen, während der SERC kurz vor der ersten Sirene noch einmal in Überzahl einnetzen konnte: Damian Fleury vollendete eine schöne Vorlage von Andreé Hult.

Mit 0:2 ging es ins Mitteldrittel, und vor der lauten Kulisse - darunter knapp 100 Augsburger - versuchte der SERC den Vorsprung auszubauen - vergeblich, denn Meisner und seine Vorderleute hielten dagegen.

Doppelschlag zur Spielmitte


Das Spiel wogte hin und her: TJ Trvelyan scheiterte, Meisner rettete bei einem Konter, und der Gegenangriff nach einem schnellen Pass von Bettauser auf Hanowski landete hinter Dimitri Pätzold, und erstickte den Applaus der SERC-Fans nach ihrer guten Chance. Und es kam noch besser: Nur eine halbe Minute später traf Mark Mancari. Der kanadische Stürmer war als Torjäger verpflichtet worden, bisher glänzte er jedoch hauptsächlich als Vorbereiter. Nicht jedoch nach einem Traumpass von Drew LeBlanc, Ausgleich nach 31 Minuten.

Jetzt wurde das Spiel ruppiger: SERC-Topscorer Will Acton traf Trevelyan mit dem Schläger im Gesicht. Der AEV-Torjäger wurde mit Verdacht auf Kieferbruch ins Krankenhaus eingeliefert, Acton musste zum Duschen - und der AEV zog in der fünfminütigen Überzahl auf 4:2 davon. Erst gelang Jamie Bettauer sein erstes Saisontor (37. Min.), und kurz vor der Pause traf Thomas Holzmann nach einem Pass von Drew LeBlanc zum 4:2.

Im Schlussabschnitt wurde es spannend: Das 5:2 durch den Ex-Schwenninger Matsumoto hielt nicht lange, denn keine halbe Minute darauf gelang Marcel Kurth der Anschluss - und neun Minuten vor dem Ende waren die Schwarzwälder nach Hults 4:5 wieder zurück im Spiel. In der heißen Schlussphase musste Mike Stewards Team auf einen weiteren Spieler verzichten, denn LeBlanc blieb nach einem Zweikampf mit Ashton Rome lange benommen liegen - Verdacht auf Gehirnerschütterung. Mit Mann und Maus, Meisner und Mancari verteidigte der AEV den knappen Vorsprung, gerade letzterer klärte mehrmals vor einschussbereiten Schwenningern. So gelang auch mit sechstem Feldspieler nicht der Ausgleich, und der AEV gewann sein siebtes Spiel in der Fremde.

Am Sonntag kommen die Kölner Haie ins Curt-Frenzel-Stadion, ab 16:30 Uhr geht es um die Verteidigung des sechsten Platzes: Der KEC ist Tabellennachbar, und hat aktuell nur zwei Punke weniger als der AEV.
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