Starke Augsburger Panther erledigen schwache Mannheimer Adler mit 5:1

T. J . Trevelyan mit Doppelpack gegen die Adler aus Mannheim (Foto: George Stadler)
 
14.500 Euro wurden beim Spiel der Herzen für den "Bunten Kreis" gespendet

Eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung mit kompromisslosem Körpereinsatz waren der Garant für einen überlegenen Sieg gegen die Mannheimer Adler. Nach fünf Niederlagen in Folge hat sich Augsburg eindrucksvoll zurückgemeldet, Mannheim dagegen wirkt nach der siebten! Niederlage in Folge ziemlich von der Rolle. Besonders die starke Leistung in der AEV-Defensive ist hervorzuheben. Für das Spiel der Herzen, eine Spendenaktion zu Gunsten des Bunten Kreis, traten die Panther ganz in Rot an. 5316 Zuschauer wollten die herzlichen Panther sehen.

1. Drittel

Die erste Chance an diesem Nachmittag hatte Mannheim. Aber Ben Hanowski wusste den Treffer, auf Kosten von zwei Strafminuten, zu verhindern (Haken, 2. Spielminute). In Unterzahl gingen die Panther kämpferisch zur Sache und verteidigten bis sich auch Jochen Hecht auf die Strafbank hakte. Aber außer einem harten Maskentreffer gegen Dennis Endras war in der ersten Pantherüberzahl nicht viel zu holen. Das 1:0 ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 6. Spielminute wurde ein Passversuch von Ivan Ciernik durch die Beinschiene des Adler-Goalies in den eigenen Kasten gelenkt. Das 2:0 für die Panther fiel nur Sekunden später, Hanowski versenkte die Hartgummischeibe mittels Handgelenkschuss. Dem Treffer ging eine klasse Vorarbeite von Jon Matsumoto und T. J. Trevelyan voraus. In der 9. Minute erspielte sich Jamie Bettauer eine gute Chance, aber diesmal behielt Endras die Oberhand. Eine brenzlige Situation gab es ab der 10 Spielminute zu überstehen. Daniel Weis (Hoher Stock) und Arvids Rekis (Stockschlag) eröffneten den Mannheimer Adlern eine lange 3gegen5 Überzahlmöglichkeit. Aber der eigenen Kasten wurde mit Pantherherz verteidigt. Mit irgendeinem Körperteil oder dem Schläger waren die Panther an nahezu jedem Passversuch der Adler dran und verhinderten den entscheidenden Pass. Dieser Einsatz wurde das ganze Spiel über gezeigt, stark!

2. Drittel

Die erste nennenswerte Aktion im Mitteldrittel wurde mal wieder von den Schiedsrichtern beigesteuert. Gleich zweimal Hoher Stock gegen Augsburg wurde übersehen. Das Spiel selbst wogte von hüben nach drüben und in den ersten Minuten wurde von beiden Mannschaften wenig Zwingendes produziert. In der 32. Minute nahm die Partie wieder Fahrt auf. Auf eine gute Panther Chance folgte im Gegenzug eine gute Adlerchance, aber die Torhüter waren jeweils auf ihrem Posten. In der 33. Spielminute schließlich hatte T. J. seinen Auftritt. Nach Traumpass von Mark Mancari ging es alleine Richtung gegnerisches Tor und da hatte der Adler im Tor nix zu halten. 3:0! Den nächsten Panthertreffer konnte nur ein Haken verhindern. Die daraus resultierende Strafzeit war mit guten Gelegenheiten gespickt (u. a. Mike Iggulden), aber Endras zeigte mehrmals warum er deutscher Nationalgoalie ist. Auch den nächsten AEV-Alleingang (Hanowski trat an) konnte der gebürtige Allgäuer mit den Adlerfedern verhindern. Das nächste PantherPowerPlay, kurz vor Drittelende, wurde nach dem Motto „Und so spielt man Eishockey…“ erfolgreich abgeschlossen. Um es mal so zu formulieren: nach geiler Kombination durfte T. J. sein Doppelpack zum 4:0 schnüren. Danach war Schluss für Endras, er räumte sichtlich genervt seinen Platz für Youri Ziffzer.

3. Drittel


Im letzten Drittel wollten die Mannheimer dem zahlreich mitgereistem Anhang noch ein bisschen Wiedergutmachung liefern. Aber Jeff Deslauriers war immer auf seinem Posten und zeigte einige spektakuläre Fanghandsaves (u.a. gegen Sinan Akdag). In Summe war Mannheim bemüht und Augsburg verwaltete abgeklärt seinen Vorsprung. Und trotzdem waren die Panther, wenn sie vors Tor kamen, immer irgendwie gefährlicher (u.a. Alex Polaczek, 47.). In der 50. Spielminute gab es nochmals eine Strafe gegen Mannheim. Und mit einem Mann mehr auf dem Eis lässt es sich trefflich kontern. Die Assists steuerten Matsumoto und Hanowski bei, Vollstrecker zum 5:0 war Mancari. Der Ehrentreffer in der 55. Spielminute durch Andrew Joudrey war letztendlich nur für die Statistik von Interesse. Auch noch kurz vor Spielende waren die Panther, in Person von Daniel Weis, bereit, mit ihrem Körper schmerzhafte Schlagschüsse zu blocken. Mit dieser Moral kann es weiter gehen.
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