Stefan Reuter: "Martin Hinteregger war von Anfang an unser Wunschspieler"

Stefan Reuter hat am Donnerstag noch einmal auf die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Wochen zurückgeblickt. Dabei bekräftigte der Geschäftsführer Sport erneut die Linie des Vereins in Sachen Transferpolitik.

Reuter sprach dabei über...

... Neuzugang Jonathan Schmid: "Jonathan Schmid hat in Hoffenheim eine tolle Hinrunde gespielt, aber kam gegen Ende der Saison nicht mehr oft zum Einsatz. Wir hatten uns schon vor Jahren mit ihm beschäftigt, als er noch bei Freiburg gespielt hat, konnten uns seine Verpflichtung aber damals nicht leisten. Wir sind dann in Kontakt getreten, haben versucht, ihn für uns zu gewinnen und er hat sehr schnell signalisiert, dass er Augsburg unglaublich reizvoll fände."

... Neuzugang Martin Hinteregger: "Hinteregger war von Anfang an unser Wunschspieler für die Position des linken Innenverteidigers. Er war aber mit Salzburg noch in der Champions-League-Qualifikation aktiv. Ich weiß nicht, ob der Verein ihn hätte ziehen lassen, wenn Salzburg es in die Gruppenphase dieses Wettbewerbs geschafft hätte. Hinteregger wollte aber unbedingt zu uns – und seine klare Positionierung in diese Richtung hat uns mit Sicherheit geholfen."

... die Augsburger Transferpolitik im Allgemeinen: "In den Medien wird natürlich viel spekuliert, aber daran beteiligen wir uns nicht. Wir gehen hier nach wie vor unseren Weg und tun nur Dinge, die wir auch verantworten können. Wir kaufen nur Spieler, von denen wir wirklich überzeugt sind. Und wir geben nur das Geld aus, das auch da ist. Dabei tut uns jedes Jahr Bundesliga gut, wir entwickeln uns und können auch unser Budget für die Mannschaft kontinuierlich steigern."

... die Diskussion um eine kürzere Transferperiode: "Ich glaube, es wäre für viele Vereine wünschenswert, dass sich das Transferfenster vor dem Saisonbeginn schließt. Das müsste aber natürlich international eingeführt werden. Es hilft nichts, wenn wir die Transferperiode in Deutschland verkürzen, das Fenster in anderen Ländern aber noch geöffnet ist. Dann würden Spieler abgeworben, ohne dass die deutschen Vereine noch aktiv werden könnten."
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