Torhungrige Panther erlegen auswärts den Wolfsburger Grizzly mit 5:2

Auswärtssieg für den AEV (Symbolbild) (Foto: StadtZ)

Starke Augsburger Kufencracks lassen enttäuschenden Niedersachsen keine Chance. War das erste Drittel noch von Taktik geprägt, drehten die Panther im zweiten Spielabschnitt auf und ließen gleich viermal das gegnerische Tornetz zappeln. Damit war der Grundstein für den sechsten Auswärtssieg gelegt (1:0 / 0:4 / 1:1).

1. Drittel

Die ersten Minuten ohne Gegentor überstehen, so das ausgegebene Credo von Trainer Mike Stewart. Dementsprechend destruktiv gingen die Panther ins Spiel. Die ersten kleinen Chancen ergaben sich trotzdem für die Hausherren (Fauser, Haskins). In der 8. Spielminute schließlich musste Grizzly Armin Wurm auf die Strafbank, somit ergaben sich zwei Minuten Zeit für das zweitbeste Powerplay der Liga. Evan Oberg versuchte es mit Gewalt von der Blauen Linie, aber Sebastian Vogel, der Bärentorhüter, war auf seinem Posten. Brady Lamb war dann der nächste, der für zwei Minuten auf Strafbank musste. Für Ben Hanwoski ergab sich in der 13. Spielminute die Chance zum Shorthander, aber Vogel war wieder hellwach. Und bei Unterzahl sollte es bleiben, Jamie Bettauer, nach Beinstellen, der nächste Panther auf der Strafbank. Im Anschluss daran konnte sich Thomas Holzmann nur mittels Regelwidrigkeit helfen. Aber die Panther zeigten sich ganz stark im Penaltykilling. Und dann passierte es doch noch: nach abgelaufener Strafzeit vollstreckte Mark Voakes zum 1:0, 20 Sekunden vor Drittelende.

2. Drittel

Gleich zu Drittelbeginn gab es eine etwas fragwürdige Strafe gegen Augsburg. Wieder hatte es Bettauer, der „nur“ seinen Torhüter in Schutz nehmen wollte, erwischt. Aber der bekam schon wenige Sekunden später Unterstützung von Wolfsburger Seite. Die daraus resultierende kurze Überzahl nutze Ivan Ciernik schließlich per Abstauber zum 1:1 (24.). Trotz weiterhin interessanter Entscheidungen der Unparteiischen, konnten die Augsburger keine zwei Minuten später in Führung gehen: Brady Lamb mit Wucht zum mit 1:2. Eine gute Fauser Chance im Anschluss konnte von Jeff Deslauriers zu Nichte gemacht werden. Nach einem Scheibenverlust durch Arvids Rekis scheiterte darauf Sebastian Furchner an J. D., zuvor MacKay mit einer riesen Gelegenheit. Und wenn sich der Flow einmal eingestellt: nach hartem Handgelenksschuss von Ciernik stand Alex Weiß an der richtigen Stelle und konnte auf 1:3 erhöhen (33.). Und verunsicherte Wolfsburger machten es den Augsburger auch im Folgenden nicht sonderlich schwer. Nach Vorarbeit MacKay konnte Aleksander Polaczek auf 1:4 erhöhen (38.).

3. Drittel

Der letzte Spielabschnitt begann mit einer kleinen Rangelei zwischen Drew LeBlanc und Haskin. Kurz danach mussten die Panther eine fünfminütige Strafe überstehen. Polaczek musste, zum großen Unverständnis von Trainer Stewart, nach unglücklichem Stockeinsatz vorzeitig zum duschen (5 plus Spieldauer). Und in Überzahl (45.) konnte Deslauriers per Rebound zum 2:4 überwunden werden, Torschütze Lubor Dibelka. In den folgenden Spielminuten nahmen die Panther die Geschwindigkeit aus dem Spiel und agierten aus sicherer Verteidigung heraus. Und wer hinten gut verteidigt kann auch mal gut nach vorne kontern. So die Panther in Person von LeBlanc zum 2:5 in der 54. Spielminute. Mit diesem Ergebnis sind die Panther gut gerüstet für das Lokalderby gegen das Limoteam aus München.

Noch ein bisschen Statistik zum Wochenende: Jon Matusmoto führt die vereinsinterne Scorerliste mit 21 Punkten, vor Brady Lamb (18 Scorerpunkte) und Drew LeBlanc (17 Scorerpunkten), an. Ben Hanowski führt die +/- Statistik mit plus 9 an.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.