Trochowski zum FC Augsburg: Ein typischer FCA-Transfer

Der FC Augsburg stattet Piotr Trochowski mit einem Ein-Jahres-Vertrag aus. Der Ex-Nationalspieler könnte ein typischer FCA-Transfer werden. Ausruhen darf sich der Klub nach der Verpflichtung des Mittelfeldmannes aber nicht - auch wenn die Transferphase bisher ein Erfolg ist. Ein Kommentar.

Piotr Trochowski könnte ein typischer Augsburger Transfer werden. Ein Spieler, der den Gipfel seines Schaffens mutmaßlich lange überschritten hat, als Problemkicker gilt oder eigentlich nirgends mehr wirklich gewollt ist, aber im Augsburger Biotop unter Markus Weinzierl zu neuen Höhen findet. Raul Bobadilla, Halil Altintop, mit Abstrichen auch Alexander Esswein sind solche Beispiele. Verlieren kann der FCA mit der Trochowski-Verpflichtung jedenfalls nicht. "Troche" verbreitert den Kader und bringt internationale Erfahrung mit.

Der Weisheit letzter Schluss ist der Ex-Nationalspieler in Sachen Transfers freilich dennoch nicht. Auch wenn Weinzierl einräumte, man tue sich schwer, passende und bezahlbare Spieler zu finden. Vieles in den Planspielen der Verantwortlichen wird wohl vom Verbleib oder Abgang Babas abhängen.

FCA: Transfersommer bisher ein Erfolg

Da bisher - bis auf den zum FC Bayern zurückgekehrten Pierre-Emile Höjbjerg und den an Malmö FF verliehenen Nikola Djurdjic - aber der gesamte Kader zusammengehalten und mit Stützen wie Hitz oder Baier gar verlängert sowie Kohr gehalten werden konnte, ist der Transfersommer für die Augsburger bisher definitiv ein Erfolg.

Ausruhen darf man sich an der Arena darauf aber nicht. Für die Dreifachbelastung muss das Personal auf jeden Fall weiter aufgestockt werden. Trochowski ist ein vernünftiger erster Schritt.
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