TVA Skaterhockey: Die Europameister in den Playoffs

Samstag, 18:30 Uhr in der TVA Arena: Bundesliga-Viertelfinale TVA gegen Samurai Iserlohn
 
Die Augsburger Europameister: Oliver Dotterweich, Lukas Fettinger, Simon Arzt, Patrick Schenk und Maximilian Nies (v.l.) (Foto: TV Augsburg)

Die frischgebackenen Europameister vom TVA - Maximilian Nies, Simon Arzt, Oliver Dotterweich, Patrick Schenk und EM-Topskorer Lukas Fettinger (9 Tore, 9 Assists) - hoffen das Momentum aus Opatija/Kroatien in die heimische TVA Arena mitnehmen zu können. Dort steht am kommenden Samstag um 18:30 Uhr das Playoffspiel gegen Samurai Iserlohn an. Die Sauerländer hatten das erste Viertelfinalspiel zuhause nach Verlängerung gewonnen, weshalb der TVA zum Siegen verdammt ist.

Während die Großen international spielten bestritt der TVA-Nachwuchs die ersten Playoff-Finals. Beide Teams gewannen ihre Spiele souverän, die Junioren bezwangen die Turmfalken Neubeuren mit 9:0, die Jugend musste ohne ihre zwei Topskorer antreten, was dem IHC Atting aber nicht viel hal: Der Vorjahresmeister wurde mit 8:0 nach Hause geschickt.


Lukas Fettinger: Der achte Titelgewinn

Der TVA Star hatte in Kroatien mehrfachen Grund zu feiern: Nicht nur gewann er seinen vierten Europameistertitel (dazu stand er in vier siegreichen Juniorenteams), sondern er setzte auch andere Bestmarken. In Opatjia verbuchte er sein 100. internationales Tor, seinen 150. Skorerpunkt und machte sein 100. Spiel für Deutschlands Nationalmannschaft.

Die machte es spannend, nach einer äußerst durchwachsenen Vorrunde fand sie sich auf dem letzten Platz ihrer Gruppe wieder und musste durch die Relegation. Dem lockeren 11:1 gegen die Niederlande folgten zwei Spiele zum Fingernägelkauen. Sowohl das Halbfinale gegen Großbritannien als auch das Finale gegen die Schweiz gingen über die volle Distanz: In beiden Spielen musste Deutschland einem Rückstand hinterher laufen, rettete sich jeweils in die Verlängerung und siegte dann nach Penaltyschießen.

TVA Jugend - IHC Atting 8:0

Der Vorrrundenmeister hatte in der Saison nur vier Punkte abgegeben und marschierte mit einem Sweep gegen Ingolstadt ins Finale gegen den IHC Atting. Die Jungs hatten Respekt vor dem Finalgegner, hatten sie ihre einzige Niederlage doch beim niederbayerischen Rivalen hinnehmen müssen.

Doch die Playoffs sind anders, drei konzentrierte Drittel im ersten Finalspiel demoralisierten die Wölfe, die mit 8:0 niedergerungen werden konnten. Für die verhinderten Topskorer Max Fiebig und Julian Vogt sprang Sebastian Steinhauer in die Bresche, den Rest erledigte eine kompakte Teamleistung.

Da Atting im Winter nicht im Straubinger Eisstadion spielen kann findet das zweite Spiel der Best-of-three-Serie in Donaustauf statt. Wenn die Jungs so spielen wie zuhause bringen sie am 12.11. den Meisterpokal vom Fuß der Walhalla nach Augsburg.

TVA Junioren - Turmfalken Neubeuern 9:0

Auch die Junioren hatten es im Halbfinale mit Ingolstadt zu tun und machten ebenfalls kurzen Prozess. Im Finale wartete nicht wie erwartet der Vorrundensieger Atting, sondern der Vierte, die Turmfalken Neubeuern. Die Oberbayern hatten das Finale am Grünen Tisch erreicht, denn Atting hatte nach dem Auftaktsieg kein Team nach Oberbayern geschickt.

Dort müssen jetzt die TVA Junioren antreten, auch wenn sie den Außenplatz mit seinem groben Asphalt überhaupt nicht lieben. Zwei Niederlagen setzte es dort, während zuhause klar gewonnen werden konnte: Das letzte Vorrundenspiel ging 16:1 aus, und auch das erste Finale wurde zuhause mit 9:0 gewonnen. Auch hier kann die Meisterschaft also auswärts eingefahren werden, das Match in Neubeuren steigt am 6. November - wenn das Wetter mitspielt ...
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.