Vereinsrekord verpasst – der fünfte Auswärtssieg in Folge bleibt den Panthern verwehrt

Nach vier Auswärtssiegen in Folge geht den Panthern die Luft in Berlin aus (Foto: StadtZ)

Trotz guter Moral und einem starkem Goalie Jeff Deslauriers mussten sich die Panther in Berlin mit 7:3 geschlagen geben. Das Ergebnis war, auch bedingt durch unglückliche Gegentore, deutlich zu hoch ausgefallen. Frei nach dem Motto „never change a winning Team“ setzte Trainer Mike Stewart im Tor wieder auf Deslauriers, Verteidiger Bretton Stamler hingegen musste, als überzähliger Ausländer, zum wiederholten Male auf der Tribüne Platz nehmen.

1.Drittel

Bereits nach 10 Sekunden ergab sich die erste Chance für die Panther, der Innenpfosten verhinderte Besseres. Im Anschluss die Berliner mit ersten Chancen aus der zweiten Reihe. James Bettauer konnte in der 4. Spielminute einen stürmenden Eisbär, auf direktem Weg zum Tor, nur durch eine Regelwidrigkeit stoppen. Und das 1:0 ließ nicht lange auf sich warten, Ex-Augsburger Darin Olver konnte das Berliner Powerplay per Blueliner erfolgreich abschließen (4.). In der 7. Spielminute musste Derek Dinger in die Kühlbox. Der Grund dafür war eine unnötige Spielverzögerung, der Pantherverteidiger beförderte den Puck völlig unbedrängt über die Bande. Aber das Augsburger Specialteam für Unterzahl konnte sich unschädlich halten. Im Anschluss sahen sich die Panther starken Berlinern gegenüber. Aber J. D. war mehrmals auf dem Posten und konnte einen weiteren Treffer verhindern. Das erste Powerplay für die Panther ergab sich in der 15. Spielminute, Sven Ziegler musste nach Stockschlag für 2 Minuten vom Eis. Gute Panther-Chancen wurden von Petri Vehanen zu Nichte gemacht. Und dann kam die 19. Spielminute. Aus heiterem Himmel konnte Mark Mancari zum 1:1 einnetzen. Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Verteidigung konnte Mancari seine Torpremiere in der DEL feiern.

2. Drittel

Die zweite (torlose) Überzahl für die Panther ergab sich in der 3. Minute, Frank Hördler musste kurzfristig in den Bärenkäfig. Im Anschluss daran konnten die Eisbären zunehmend Druck auf das Panthertor aufbauen. In der 8. Spielminute schließlich sprachen die Referees eine 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Ben Hanowski aus. Während ein Eisbär blutete „durfte“ Hanowski bereits zum Duschen. Aber eine starke Augsburger Teamleistung konnte die 5-Minutenstrafe schadlos überstehen. Im Mittelpunkt immer wieder J. D., der mit starken Paraden seine Panther im Spiel halten konnte. Die darauf folgende Panther-Überzahl war endlich erfolgreich. T. J. Trevelyan, mit seinem fünften Treffer im fünften Saisonspielen!, konnte die Panther erstmals an diesem Abend mit 1:2 in Führung bringen (16.). Dieses Ergebnis hatte aber nicht lange Bestand, ein abgefälschter Schuss der Eisbären fand bereits zwei Minuten später den Weg in das Panthertor zum 2:2 (Torschütze André Rankel). Im Anschluss Deslauriers mit schnellen Spiel nach vorne, das in einer 2-Minutenstrafe wegen Spielverzögerung mündete. Trotz sensationeller Saves in Unterzahl musste J. D. in der 20. Spielminute das 3:2 hinnehmen (Torschütze Bruno Gervais). Kurz vor Drittelende bekam Trevelyan die Chance zum Ausgleich auf den Schläger, aber ein Eisbär konnte die Scheibe noch von der Linie wischen.

3. Drittel

In der 3. Spielminute des dritten Drittels konnten die Berliner, in Person von Petr Pohl, einen Rebound zum 4:2 nutzen. Aber die Panther wollten sich noch nicht geschlagen geben. Mike Iggulden in der 7. Spielminute mit dem Anschluss zum 4:3. Aber bereits der nächste Angriff der Eisbären wurde von Henry Haase eiskalt zum 5:3 für die Hauptstädter genutzt. Da waren die Panther wohl noch beim Abfeiern des Anschlusstreffers. Vor dem 6:3 hatten die Panther in der Verteidigung etwas die Übersicht verloren, Pohl konnte völlig ungestört zum wiederholten Male vollstrecken. Der Emptynetter zum 7:3 Endstand muss der Vollständigkeit halber noch erwähnt werden.

Ausblick

Am Sonntag kommt es im CFS zum Showdown mit Ex-Trainer Lary Mitchel und seinen Kätzchen aus Straubing. Anpfiff ist um 16.30 Uhr.
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